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24 Juli 2010

Gibt es von grund auf *gute* und *böse* menschen? was sagt ihr?

Details: Clever - http://xlurl.de/Rogv59

Kein Mensch wird böse geboren. Ich finde diese Theologie ganz furchtbar. Niemand ist gut, im Sinne vollständig gesund. Auch Suppermann Jesus, mit dem sowohl weibliche wie männliche Christen sich verheiratet sehen, als Brautgemeinde, war das nicht.



Es gibt offensichtlich eine Abhängigkeit zu schwachen (nicht bösen) Genen. Soweit gewaltätiges Umfeld hinzukommt, ist größere Anfälligkeit zu Gehirnschäden, folglich Gewalttätigkeit


Zitat



"2007 wurde anhand einer gemischten Gruppe von 235 Psychatriepatienten und gesunden Personen eine Bestätigung dafür ermitteltet, dass ein niedriger MAO-A-Wert aufgrund des VNTR im Promoter zusammen mit einer Misshandlung in der Kindheit mit einem erhöhten Risiko für späteres aggressives Verhalten assoziiert sind."

http://de.wikipedia.org/wiki/Monoaminoox…



Weiteres:

Deutschlandfunk - Forschung Aktuell - Gewalt, Gene und Gehirn



- http://xlurl.de/I61N4x



Selbst bin ich von sogenannter Mutation MC1R-Gen betroffen. 1-2% d. Erdbevölerung. Es gibt davon, soweit noch in Erinerung ca. 100 Variationen.Es soll nach bisherigen Untersuchungen keine außergewöhnlichen Charaktererscheinungen bewirken. Im Durchschnitt soll aber viel geringere Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüsse, wie Elektroschläge, sein, anderesseits aber höhere Schmerzempfindlich, wenn es bspw. um Zahnbehandlung geht. Folglich müsste ein Mensch, der bei unwissendem Zahnarzt landete zur Schlussfolgerung kommen. Alle Zahnärzte sind böse? Menschen empfinden jedenfalls nicht nur auf Basis Sozialisation unterschiedlich. Für die Yezidin ist böse, etwas böse zu bezeichhnen.



Wind in Nase geblasen, denkt, fühlt nichts.

Mit unwillkürlich tätigen transplantierbaren Hohlorganen Herz und Seele ist kein Gehirn. Wenn es Seele gibt, wäre sie am ehesten als Sauerstof zu definieren. Sauerstoff (Feuerluft) wird von Hämo (Eisen) gebunden. Dem Gehirn wird unter Umgehung Bluthirnschranke Sauerstoff zugeführt. Das ist Energie, mit de auch Raketen zu starten sind. Oberste Hautschicht, dank Sauerstofferlust schon abgestorben, wächst immer von unten nach oben nach.

18 Mai 2010

Wie sähe heute die Welt aus, wenn Abel den Kain erschlagen hätte?

Wie sähe heute die Welt aus, wenn Abel den Kain erschlagen hätte? - Yahoo! Clever:

"Es sind keine Realpersonen.

Namensbedeutung
Diaphotos (Kain)Adiaphotos („der Lichtlose“), armenisch Anloys („ohne Licht“)
Bedeutung, vermutlich „Misston“, da hebr. or = Licht = Gesetz
Amilabes (Abel). Übersetzung unklar. Mutmaßlich „Hauch, Vergänglichkeit' hebr. Koh. 1, 2 = alles „nichtig“.. Kabbalisten nennen es Reschimot, meinen wechselnde Seelen (Facetten), Buddhisten nennen es Unbeständigkeit des Seienden', bzw. kein festes Selbst
Selbst, bzw. 'Ich' sind eher subjektives Konstrukt.

Mensch, mit Stoffwechsel, Hormone, Gene, Gehirn, ....ist keine Kopie von irgendwas, sondern variable Veränderung. Nichtmals eineigige Zwillinge sind gleich. Gleichmacherversuche sind widersinnig.

Welt = Universum ist was es ist.
Staube, Gase, Wasser, elektromagnetische Energie.

Jesusse.....Stimmt, es wurde nicht alles angenagelt Es wurde auch am Martherphal aufgehängt.


- Mit Google Toolbar gesendet"
am Dienstag, 18. Mai 2010, um 02:03:49 Uhr.

##PhotobucketSchlag nach!Heilige Schriften:Verschiedene sogenannte hl. Schriften; Bibelserver; Lexika: Definiere;Wissen; Info bitte; sonstige LexikaSuchmaschinen · dogpile · metacrawler · search · freefind · infoseek · abacho · hotbot · avoy· mehr ...Photobucket

19 April 2009

Mensch=Gott

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Gott ist in Wort- Herkunftsbedeutung, als Gießen, bzw. Regen, Tau, folglich Wasser/Kondensation, Atemseele, definiert.

Gott führte in der Wolke durch die Wüste, Tau und Regen sind Lehre. (2Mo 13,21, 5Mo 32,2,Hi 38,28 )
Tauperlen vom Mondlicht beschienen sind Kinder des Lichts (Götter), die auferstehen. (Jes. 26,19; Mi 5,6; Eph. 5,8)

Wasser/Urin hat nachweislich ultraviolettes Licht.

Gott=Geist erkennen, anbeten, ist Wasserprüfung und Beobachtung.:-)

Über Wasser, Gase, auch Staub, ist davon abgesehen alles verbunden.

Aber Gehirn ist eher nicht Geist, sondern die Bewegungsenergie, die meines Erachtens keine Ge/Verbote, keinen Willen,... weiß. 8-9 Minuten Gehirn ohne Sauerstoff, ist Hirn tot. Und was danach ist, ist Wunsch und Phantasie, zu der keine Beweisbarkeit ist.

Fühlen, Denken, kann dank unterschiedlicher Qualität der Sinnes/Gehirnfunktion, aber auch des unterschiedlichen Standortes und Geschehen im Umfeld, nicht gleich sein.

Religion/Religiosität ist nicht allgültig definiert. Insoweit kann sich jeder rausziehen, was er meint oder es lassen.

Religionszugehörigkeit kommt meist mit Ritual, wie Beschneidung, Bewässerung, magischen Formeln zustande. Darüber entsteht auch je auch nach weiterem Ablauf Zugehörigkeitsgefühl,bzw. sogenanntes "religiöses" Gefühl, einschließlich Orientierung nach Ge- und Verbote. Die ersten sechs Lebensjahre wesentlich, erinnert man die ersten drei Lebensjahre gewöhnlich nicht mehr.
In Ausnahmefällen, wo nahezu keinerlei entsprechende Vorprägungen sind, sind es meist Lebenskrisen, die zu entsprechenden Entscheidungen führen. Überzeugte sind nett, wenn man Interesse zeigt und äußert: "So ist es!" :-)

Wer Erkenntnis haben möchte, isst am besten Granatapfel. So lernt man alle Gebote, bekommt viele Kinder. Wer es nicht glaubt, wird nicht selig.
Gott (Wasser) hat keinen Feiertag. Jüngstes Gericht ist heute - irgendwo, Donner in Wolken oder Hosen. :-)

Scherz beiseite: Selbst in sogenannter Bibel ist überliefert, dass nicht alles zu glauben, sondern alles zu prüfen ist. (Spr 14,15, 1Thess 5,19-21)

Mit ausreichendem Impuls und Nähe wird Erwartung, Fragen, Greifen, Prüfung (evtl. mit Hilfe techn. Mittel) Erfahrung, Wissen, umgesetzte Handlung = Erkenntnis. Ob die Handlung örtlich, zeitlich, situativ auf Person/Sache passend ist, bewertet nicht nur der Handelnde. Wahrheit ist widerspruchsfrei, wiederholt sich, gemäß Logik. Ohne Konsens, mit zeitlich, örtlicher Geltung zwischen mindestens zwei Personen, ist auch keine Gerechtigkeit/Liebe. Anpassung mit Bedrohung und Gewalt ist keine Liebe. Besitztum ist dazu nicht.
Dh. es kann quasi Haftreibung, mit persönlicher Wahrhaftigkeit/Gewissen, entstehen. Soweit rechtlich zur vernünftigen Willensbildung fähig, entstehen Rechte und Pflichten, einschließlich Haftungsmöglichkeit daraus.

31/3 KW 2002: Kriminalität: Prädisposition in den Genen?!

Nach dieser These, kommt das aber erst mit entsprechenden Umfeldbedingungen zur
Auswirkung. Das Gen ist schwach, nicht böse.


Respekt ist nicht zu fordern, sondern setzt Beziehungsarbeit, Verstehen. Voraus, der auch entsprechend Prüfungsprozess beinhaltet. Es gibt allerdings Dinge, die sich einer realen Überprüfung entziehen.

Intoleranz ist nach meinem Verständnis nicht eine mangelnde Akzeptanz zur Sache, sondern Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Löschung, etc., bzw. nachweisliche Falschaussage zu einer Person, rechtliche Beleidigung, Gewalt.


27 September 2007

Gewaltiger Glaube

Courrier international, eurotopics : europa presseschau in 3 sprachen: "27/09/2007 drucken REFLEXIONEN Jean-Pierre Denis über die rebellische Kraft der Religiosität Jean-Pierre Denis denkt über den Einzug der Spiritualität in Politik und Gesellschaft nach. Aktueller Anlass sind die Demonstrationen der Mönche in Burma gegen das Militärregime. 'In unserer Wohlstandsgesellschaft wird der Glaube meist als chaotische und zerstörerische Kraft empfunden. Es ist sicher richtig, dass der islamistische Terrorismus zu dieser Einstellung beigetragen hat, weil er religiöse Energie in eine Waffe zur massiven Einschüchterung verwandelt hat. Die burmesischen Mönche mit ihrer Vitalität und positiven Energie tun uns allen einen Gefallen. Sie wirken nicht zerstörerisch, sondern rücken unsere Vorstellungen von der Welt und der Gemeinschaft der Kulturen gerade. Diese pazifistischen Märsche belegen die rebellische und positive Kraft echter Spiritualität, die die verborgenen Bestrebungen der Gesellschaft aufgreift, ohne für sich selbst Macht zu verlangen. Die Barfuß-Religion kommt ohne Waffen aus, sie bleibt nach dem Ende der Ideologien die einzige Kraft, die ein Volk innerlich packen kann.' La Vie (Frankreich)"



Gewaltiger Glaube: "Gewaltiger Glaube Das Militärregime in Birma setzt nun doch Gewalt gegen die demonstrierenden Mönche ein. Lässt sich dieses Vorgehen in einer buddhistisch geprägten Gesellschaft – in der die Mönche als unantastbar gelten – rechtfertigen? Anzeige Von Moritz Kleine-Brockhoff, Bangkok 28.09.2007 00:00 Uhr
Mr. Wong Der Buddhismus steht im Ruf, eine besonders weiche, friedliche und unaufdringliche Religion zu sein. In seinem Namen wurden bisher keine Religionskriege geführt. Und buddhistische Mönche treten in der Regel nicht als aggressive Prediger auf, sondern tolerieren bewusst andere Glaubensformen. Das gilt gerade auch für Birma. Die Gesellschaft dort ist besonders stark vom Buddhismus geprägt. Zum Beispiel ist es üblich, dass Eltern ihre Söhne als Ausdruck ihrer Religiosität für einige Zeit ins Kloster schicken. Allerdings unterscheidet sich der Buddhismus in einem Punkt kaum von anderen Religionen: Der Glaube wird immer dann auf eine harte Probe gestellt, wenn sich die Hinwendung zur Religion nicht mehr mit staatlichen Loyalitäten vereinbaren lässt. Jahrhundertelang bekriegten sich Birmanen, Siamesen und Khmer in Birma, Thailand und Kambodscha. Buddhisten brachten dabei auch Buddhisten um. "................


.........Einen Tag später wollten Soldaten und Beamte, insgesamt 20 Männer, sich bei den Mönchen entschuldigen. Statt das anzunehmen, nahmen die Mönche die 20 Männer als Geiseln. Und sie steckten die Autos der Beamten in Brand. Die Mönche gingen zum Elektronikgeschäft des Anführers der Zivilkräfte, um in seinem Laden alles kurz und klein zu schlagen. Birmas wenige gewalttätige Mönche sehen es wohl als ihre Pflicht, für die Interessen des von der Junta geknechteten Volkes einzutreten. Es ist ihr Volk. Und aus Sicht der Bevölkerung sind die Geistlichen auch ihre Mönche......................


(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 28.09.2007)




17 August 2007

Demütigung, Rache und Verzeihung

wurmser-h17.pdf (application/pdf-Objekt)

Demütigung, Rache und Verzeihung
Prof.Dr.Dr. Leon Wurmser
Seminar H17, 18. – 22. April 2005, im Rahmen der
55. Lindauer Psychotherapiewochen 2005 (www.Lptw.de)
1. Seminartag:
Zur Dynamik der Versöhnlichkeit und dem Problem des tragischen
Charakters
Rache, Ressentiment und Verzeihung


In jeder mitmenschlichen Beziehung kommt es immer wieder zu einer
bestimmten Abfolge von äußeren Ereignissen und sie begleitenden inneren
Vorgängen: Wir fühlen uns ungerecht behandelt, nicht erkannt und gewürdigt in
dem, was wir eigentlich meinten, beschämt für etwas, was wir in guten Treuen
angeboten und geschenkt haben, abgewiesen und genarrt in dem Vertrauen, das
wir dem anderen gewährt haben. Das Gefühl der Demütigung kann dabei ganz
überwältigend werden. Zumindest fühlen wir tiefen Schmerz und starke Trauer
über das, was wir als einen Bruch in der Beziehung, als eine Art Verrat, erleben
müssen. Können wir uns selber gegenüber offen und ehrlich sein, verbirgt sich
hinter dieser Trauer zugleich auch Groll und Zorn; und ist die Beschämung nur
tief genug, meldet sich bald auch die Rachgier, die Rachelust, die Rachsucht ––
wie die Worte es sagen: ein süchtig machendes Begehren auf
Wiedergutmachung, und solcher “redress”, eine solche “Vergeltung”, ist
anscheinend nur möglich, wenn dem anderen das gleiche Unrecht angetan wird,
nein, wenn es ihm vielfach zurückbezahlt wird. Ihm steht das Grundgebot des
Alten Testamentes, der Thora, entgegen (Lev. 19.18): “Nimm nicht Rache und
hege keinen Groll gegen die Kinder deiner Gemeinschaft, und liebe deinen
Nächsten wie dich selbst” –– die Forderung danach, den anderen wie sich selbst
zu achten und anzunehmen und zu ergründen. Unmittelbar davor heißt es:
“Hasse deinen Bruder nicht in deinem Herzen. Weise deinen Nächsten zwar
zurecht, aber nimm seinetwegen keine Schuld auf dich.” Dieser letzte Gedanke
wird von Raschi, dem großen Kommentator des Mittelalters, so gedeutet:
“Beschäme ihn nicht in der Öffentlichkeit” (wörtlich: “laß sein Gesicht nicht vor
den vielen erblassen”). Das heißt: Die Beraubung der Würde und Ehre des
Mitmenschen ist eine ganz große Sünde. Korrigiere deinen Mitmenschen, aber
beschäme ihn nicht. Sei ehrlich, aber achte ihn und schütze sein
Selbstwertgefühl!
Den Unterschied zwischen Rache (neqima) und Ressentiment (netira) erklärt
Raschi in einem schönen Gleichnis: “Sagt der eine dem anderen: ‘Leih mir deine
Sichel aus!’ und dieser sagt: ’Nein!’ Am Tag darauf bittet dieser den ersteren:..........weiterlesen, insgesamt 64 Seiten.