19 Oktober 2007

Außerkörperliche Erfahrung

Diskussion:Außerkörperliche Erfahrung: "Neurologische Untersuchungen beschreiben auch diese Phänomene. Weitere Informationen gibt es auf International Association for Near-Death-Studies --Debauchery 11:59, 8. Aug 2005 (CEST)

Neurologie: Aus neurologischer Sicht könnte es sich beim außerkörperlichen Erlebnis um eine Simulation der eigenen aktuellen Wirklichkeit durch das Gehirn handeln. Unser Gehirn arbeitet u.a wie eine Wahrsagemaschine, welche immer ein Zukunftsmodell entwirft, damit der eigene Mensch auf die aktuelle Situation angemessen und schnell reagiert um zu überleben. Möglicherweise wird hier ein Gedankenmodell erstellt, dass dem Gehirn helfen soll, die eigene Situation besser zu verstehen. Typische Berichte von Außerkörperlichen Erlebnissen berichten von den extremen Einsamkeitsgefühlen, die man dabei erlebt (Z.B. in Moody: Leben nach dem Tod). (Man kann dabei mit niemanden kommunizieren, d.h. es kann sich um keine Geistseele handeln - denn diese könnte mit einer anderen Seele sprechen.) Die obenstehenende Ansicht wird auch gestützt durch folgenden Gedanken: Wenn eine Seele den Körper eines lebenden Menschen verlassen könnte, dann heisst dies letztendlich, dass man keine Seele hätte. Denn wenn eine Seele den Körper für Sekunden verlassen kann, ohne dass er Schaden nimmt, dann kann sie ihn genausogut auch für immer verlassen. D.h. er ist nicht auf"er ist nicht auf eine
Seele angewiesen! Im Gegensatz dazu kann man kurze Zeit ohne Atmung
und Herzschlag auskommen. Erst wenn der Sauerstoff im Blut
verbraucht ist, wird man bewusstlos und stirbt.



Schwangerschaftsabbruch

Talmudischer Beleg (Gemara) für das Anliegen der Rabbinen, tiefere Kenntnisse über die Vorgänge im Mutterleib zu erlangen (Nid:


"Schwangerschaftsabbruch Die Gesundheit und das Wohlergehen der Mutter während der Geburt haben Priorität vor dem ungeborenen Leben. Eine Schwangerschaft, die in sich „normal“ verlaufen ist, kann nach jüdischem Recht abgebrochen werden, wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht. M Oh 7,6 (vgl.bT Sanh 72b): „Wenn eine Frau schwer gebiert [und dadurch in Lebensgefahr schwebt], zerschneidet man das Kind im Mutterleib und holt es stückweise heraus, weil das Leben der Mutter dem des Kindes vorangeht. Ist aber der größte Teil schon herausgekommen, darf man es nicht mehr verletzen, denn man darf nicht ein Leben für ein anderes hinopfern.“ Die biblische Grundlage der Diskussion um die Abtreibung ist Ex 21,22: „Wenn Männer streiten und eine schwangere Frau verletzen, sodass ihre Frucht abgeht, aber ihr kein Unheil geschieht, so wird er mit einer Geldbuße belegt, wie der Ehemann es errechnet; es komme vor die Richter. Aber wenn ein Unheil geschieht, dann sollst du Leben um Leben geben [nefesch tachat nefesch].“ Embryo und Fetus werden im Talmud und rabbinischen Schrifttum nicht als eigenständige Person (hebr. nefesch = Seele), sondern vielmehr als körperlicher Bestandteil der Mutter angesehen (Quellenangaben in Rosner 1968, 267, Anm. 6; 7).

Demzufolge gilt eine Abtreibung nicht als Mord und wurde daher zu keiner Zeit kriminalisiert. – Nach jüdischer Rechtsprechung basiert der Sachverhalt des Mordes auf Ex 21,12: „Wer jemanden schlägt, dass er stirbt...“; im hebräischen Text steht isch (= Mann), was von den Rabbinen dahingehend gedeutet wird, dass hier nefesch gemeint ist, und kein Fetus.

Vgl. bT Sanh 84b: „Es heißt [Ex 21,15]: ‚Wer einen Menschen [isch] schlägt, dass er stirbt, soll getötet werden’, ferner heißt es [Num 35,21]: ‚oder ihn aus Feindschaft mit der Hand geschlagen hat, dass er starb’. Hieraus ist zu entnehmen, dass unter ‚schlagen’ schlechthin nicht das Töten zu verstehen sei. Und sowohl [Ex 21,15] ‚wer einen Menschen schlägt’, als auch [Num 35,30] ‚wer eine Seele schlägt’, ist nötig. Würde der Allbarmherzige nur geschrieben haben: ‚wer einen Menschen schlägt...’, so könnte man glauben, nur einen [erwachsenen] Menschen, der den Geboten unterworfen ist, nicht aber einen Minderjährigen. Daher schrieb der Allbarmherzige auch: ‚wer eine Seele schlägt...’. Und würde der Allbarmherzige nur geschrieben haben: ‚wer eine Seele schlägt...’, so könnte man glauben, auch Fehlgeburten von acht Monaten. Daher sind [beide Schriftverse] nötig.“

Die meisten Fälle von erlaubtem Schwangerschaftsabbruch werden am Beginn der Schwangerschaft vorgenommen. Aufgrund talmudischer Aussagen ist dies möglich bei Fragen der seelischen Gesundheit, nach Vergewaltigung, bei einer reumütigen Ehebrecherin sowie bei einigen Krankheiten (vgl. z.B. Feldman 1968, 284-294; Jakobovits 1959, 170-191).

„Spätere rabbinische Entscheidungen erörtern die Fälle, in denen die Gesundheit der Mutter gerettet werden muss. Einige schlossen die Sorge um ihre psychische Gesundheit ein, z.B. in Fällen, in denen diese durch die Schwierigkeit der Schwangerschaft oder die Belastung durch ein zusätzliches Kind beeinträchtigt werden könnte. Bei anderen ist auch die Verzweiflung der Mutter über ein Kind, das sehr wahrscheinlich mit körperlichen Deformationen geboren wird oder geisteskrank ist, ein Grund für eine Abtreibung.

Im progressiven Judentum gibt es keine definitiven Bestimmungen über die Abtreibung. Es herrscht jedoch die starke Tendenz, den liberalen Standpunkten innerhalb der jüdischen Tradition den Vorzug zu geben. Die Abtreibung wird erlaubt, wenn es möglich ist, sie legal und sicher durchzuführen. Das Recht einer erwachsenen Frau, Entscheidungen über ihr eigenes Leben zu treffen und die Herrschaft über ihren eigenen Körper auszuüben sind weitere Gesichtspunkte.

Einige Rabbiner erweitern das Prinzip der psychischen Belastung und halten die Abtreibung für erlaubt, wenn die Frau schwerwiegende emotionale Vorbehalte gegen das Kind hat. Im Falle eines unerwünschten Kindes, das ungeliebt, vernachlässigt, vielleicht sogar missbraucht werden würde, muss die Qualität seines Lebens berücksichtigt werden“

(Romain 1999, S. 255; Hervorhebung R.H.).

Als Verhütungsmittel post festum wird die Abtreibung aus ethischen Gründen – potentiell eigenständiges Leben wird zerstört – verworfen (vgl. Rosner 1968, 260ff; Siegel 1975, 288f).

Merke: Bei Fragen der Verhütung und des Schwangerschaftsabbruchs stehen das Wohl und die Würde der Frau und ihre Beziehungsfähigkeit zum ungeborenen Kind im Mittelpunkt.

Zusammenfassend und zur Frage der Forschung an Embryonen sei hier aus dem Gutachten von Nordmann und Birnbaum zitiert:

„Bis zur Geburt wird der Embryo, beziehungsweise der Fötus, als Teil der Mutter und nicht als eigenständige Person angesehen, weshalb das Leben der schwangeren Frau, falls es in Gefahr ist, immer Priorität vor dem Leben des ungeborenen Kindes besitzt. Der Fötus erlangt gemäß Talmud erst dann den Personenstatus und damit gleiche Rechte wie die Mutter, wenn während der Geburt der größere Teil von ihm geboren ist.

Von besonderer Bedeutung für die Frage nach dem Status des Präembryos ist die Tatsache, dass der Embryo bis zum vierzigsten Tag nach der Befruchtung in mehreren Talmudstellen (u.a. Nidda 30b) einen geringeren halachischen Status zugesprochen erhält als nach Ablauf dieser Frist. Dies kann in der Praxis durchaus von Bedeutung sein. Einige Rabbiner vertreten nämlich die Auffassung, dass eine Abtreibung [...] am besten in den ersten 40 Tagen nach der Befruchtung erfolgen soll. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Halacha den Embryo im Mutterleib grundsätzlich vom Zeitpunkt der Befruchtung an als ‚potentielle Person’ und somit als schützenswert betrachtet. Das ungeborene Leben zu opfern, weil das Leben eines Dritten in Gefahr ist, wie dies zum Zwecke der embryonalen Stammzellenforschung nötig wäre, ist vor diesem Hintergrund grundsätzlich nicht vertretbar.

Nun besitzt aber der Präembryo vor der Implantation in den Uterus, wie er nach künstlichen Befruchtungen entsteht, gemäß verschiedenen rabbinischen Autoritäten, wie dem ehemaligen sefardischen Oberrabbiner Israels, Mordechai Elijahu, oder dem aschkenasischen Oberrabbiner von Tel Aviv, Chaim David Halevi, einen Sonderstatus, da er sich einerseits außerhalb des Mutterleibs befindet und dort sowieso nicht lebensfähig ist und er sich andererseits auch eindeutig weniger als 40 Tage entwickelt hat. Kann ein solcher Präembryo nicht weiter verwendet werden, so kann gemäß diesen Autoritäten eine Zerstörung halachisch zulässig sein.

In diesem Zusammenhang von Bedeutung ist auch eine Entscheidung von Rav Elijashiv, einem anerkannten Entscheidungsträger. Rav Elijashiv hat nämlich in Einzelfällen prädisponierter Familien ein so genanntes Präimplantations-Screening zur Verhinderung genetischer Krankheiten und die anschließende Zerstörung von betroffenen befruchteten Eizellen erlaubt.

Folgt man der Argumentationslinie, wonach der Präembryo außerhalb des Mutterleibs einen Sonderstatus besitzt und nicht geschützt werden muss, falls eine Implantation in die Mutter nicht mehr möglich ist, dann wäre es aus halachischer Sicht sicherlich besser, am Präembryo zu forschen und dadurch potentiell lebensrettenden Nutzen zu gewinnen, als ihn zu zerstören.“

(Nordmann/ Birnbaum 2002, S. 22f; Hervorhebungen RH).




Kategorie:Geist (Religion)

Kategorie:Geist (Religion): "Kategorie „Geist (Religion)"

18 Oktober 2007

Tages-Anzeiger Online | Bücher | Religion ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Kultur

Tages-Anzeiger Online | Bücher | Religion ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Kultur: "Religion ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Kultur Martin Riesebrodt zeigt in einem neuen Buch, wann und warum Menschen religiös werden und belegt, dass die Ähnlichkeiten der Religionen weit grösser sind als die Verschiedenheiten."

15 Oktober 2007

Weltwoche.ch

Weltwoche.ch: "Ausgabe 07.03
Der Schrein trügt Von Lukas Lessing

Buddhismus als neue Leitkultur des Westens: Heerscharen von Sinnsuchenden, Halbprominenten und Hollywoodstars orientieren sich am Dalai Lama und anderen tibetischen Religionsführern. Vorturner der Szene ist der Däne Ole Nydahl, eine Mischung aus Softrocker und Laienprediger."............

14 Oktober 2007

Geist und Gehirn: Gehirnforschung mit Manfred Spitzer | BR-alpha

Geist und Gehirn: Gehirnforschung mit Manfred Spitzer | BR-alpha: "Gehirnforschung mit Manfred Spitzer Manfred Spitzer © BR Manfred Spitzer Wie lernt unser Gehirn? Wie funktionieren Wahrnehmung und Denken? Wie wirken Gefühle? Die aktuelle Gehirnforschung kann auf diese Fragen zum Teil verblüffende Antworten geben. Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht wichtige, neue Erkenntnisse zu Tage gefördert werden. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Direktor der psychiatrischen Uniklinik in Ulm, erklärt in der Sendereihe 'Geist & Gehirn', wie das Wunderwerk in unserem Kopf funktioniert. Die Sendung wird derzeit nicht ausgestrahlt. Sie können aber die bisherigen Sendungen als Online-Video abrufen. Die Folgen als Online-Video Begleiten Sie Manfred Spitzer auf seiner verblüffenden und höchst unterhaltsamen Reise in die Tiefen unseres Denkapparates. Klicken Sie einfach auf die Nummer der Folge, die Sie sehen möchten - oder klicken Sie sich mit den 'weiter'-Pfeilen durch die Folgen."...

podster.de - Podcast: Braincast - auf der Frequenz des Gehirns: "Braincast beschaeftigt sich mit den Funktionsweisen, Moeglichkeiten und Folgen des Gehirns. Jeder Ausgabe dreht sich um ein spezielles Thema, kommt inklusive der woechentlichen News und ist mundgerecht verpackt."

Schöpfungsmythen und Evolution



Nach Berechnungen der jüdischen, christlichen, islamistischen Fundamentalisten ist das Universum 6000 Jahre alt, weil Gott die Erde innerhalb 6 Tage geschaffen haben soll.
Die "gute Nachricht" oder "frohe Botschaft", ist in mehrfacher Hinsicht, wie der Koran eine "rohe Botschaft", teilweise ein grausames Buch.

Creation Myten:
"Der Beginn der Welt"
Schöpfungsmythos der Bibel

Berechit, Genesis, bzw. 1. Mose

Pentateuch - Wikipedia: Der Pentateuch = 5 Bücher Mose, wurden etwa 440 v. d. Z. fertiggestellt.

Da die Übersetzungen varieren, hier ein Link zu weiteren Übersetzungen. Bibelserver

"Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Es werde Licht! Und es wurde Licht. .. und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht.
Es werde eine Wölbung mitten in den Wassern, und es sei eine Scheidung zwischen den Wassern und den Wassern! Und Gott nannte die Wölbung Himmel. Es sollen sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort sammeln, und es werde das Trockene sichtbar! Und es geschah so. .. Trockene Erde, und die Ansammlung der Wasser nannte er Meere. Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie sollen als Lichter an der Wölbung des Himmels dienen, ... das größere Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht und die Sterne. Und Gott setzte sie an die Wölbung des Himmels, über die Erde zu leuchten ... den Tag und über die Nacht und zwischen dem Licht und der Finsternis zu scheiden. Und Gott schuf die großen Seeungeheuer .. ..." weiterlesen...

Jesaja 40,24 Eben erst sind sie hochgekommen und schon ist es mit ihnen zu Ende; es ergeht ihnen wie dem Keimling oder Setzling, der gerade Wurzel schlägt: Der Gluthauch des Herrn bläst sie an und sie verdorren; der Sturm trägt sie fort wie Spreu.

Jesaja 61,11 Denn wie aus dem Boden die Saat keimt und wächst, so lässt der Herr, der mächtige Gott, unser Glück wachsen und mehrt unseren Ruhm bei allen Völkern.«

1.Korinther 15,38 Gott aber gibt jedem Samen, wenn er keimt, den Pflanzenkörper, den er für ihn bestimmt hat. Jede Samenart erhält ihre besondere Gestalt.


Schöpfungsmythos der Rigveda (Wikipedia
) Veda=Wissen (hl. Schrift der Hindus)
1750 - 1200 v.d. Z., das X. Buch ab 1200 v. d. Z. entstanden.

"Nicht Nichtseiendes war, noch Seiendes war damals, nicht war Luftreich, noch Himmel darüber
nicht Tod war, Unsterblichkeit nicht damals, nicht von Nacht, von Tag war Wahrnehmung
es atmete windlos in Selbstsetzung das Eine worüber gar ein anderes nicht hinaus irgendwas war
dunkel war in Dunkel verborgen zuerst unkenntliche Flut alles war dies
durch Nichts das Leere Verhüllte das war von Glut dieses von mächtiger wurde geboren das Eine.
Lust in dessen Anfang regte sich ursprünglich des Denkens Keim als Erstes das war
des Seienden Band im Nichtseienden fanden aus im Herzen suchend Dichter mit Verstand
quer hindurch gespannt die Meßschnur von denen - unten was war? oben was war?
Keimsetzungen waren, Mächte waren, Selbstsetzung hinauf, Hingabe herab
wer fürwahr weiß, wer hier mag verkünden, woher sie geboren, woher diese Schöpfung?
diesseits die Götter von ihr, der Schöpfung hinterher – wer weiß, woher sie geworden ist?
diese Schöpfung, woher sie geworden ist, sei es, daß er sie gesetzt hat, sei es, daß nicht..." weiterlesen...
http://doormann.tripod.com/myth03.htm



Auch die Veden beziehen sich auf das Wort.
"Gib uns, Agni, große, gib tausendfältige Gewinne, eröffne uns wie Tore den Gewinn, daß es kundbar werde ! Mach Himmel und Erde durch das Segenswort geneigt ! Wie die helle Sonne sollst du alle Morgen leuchten." (2. Liedkreis, Strophe 2, Vers 7)

Aber vor dem Wort steht, wie in der Rig Veda mitgeteilt immer Greifen, Begreifen, der Gedanke.

Als Glut (Lichtausstrahlung) (Wikipedia) " oder Glühen bezeichnet man die sichtbare Strahlung, die erhitzte Körper aussenden. Die Wellenlänge des emittierten Lichts nimmt nach dem Planckschen Strahlungsgesetz mit steigender Temperatur ab, das Licht wird 'blauer'. Das Strahlungsverhalten heißer Metalle entspricht annähernd dem eines Schwarzen Körpers. Aus der Farbe der Strahlung kann auf die Temperatur geschlossen werden (Prinzip eines Pyrometers). Bei der Metallverhüttung ist folgende Einteilung der Glutfarben üblich:"


Sauerstoff - Wikipedia: "Beim Erhitzen von Braunstein (Mangandioxid) oder Kaliumpermanganat mit konzentrierter Schwefelsäure (Vitriol) erhielt Scheele ein farbloses Gas. Da dieses Verbrennungen förderte, nannte es Scheele zuerst „Feuerluft“ oder „Vitriolluft“. Er fand heraus, dass auch Luft aus Sauerstoff und Stickstoff („verdorbene Luft“, die Feuer erstickt) besteht. Scheele konnte sich jedoch nicht erklären, in welchem genauen Zusammenhang Verbrennung und Sauerstoff stehen. Völlig unabhängig davon konnte der Engländer Joseph Priestley zwei Jahre später durch Erhitzen von Quecksilberoxid Sauerstoffgas herstellen. Der Brite veröffentlichte seine Erkenntnisse im Jahr 1774, Scheele jedoch publizierte sein Buch Chemische Abhandlung von der Luft und dem Feuer erst 1777."


„Der Seele Grenzen kannst du im Gehen nicht ausfindig machen, und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Logos hat sie.“ Heraklet

Wachende und Schlafende/ Heraklet

Für viele ist der Logos unerkennbar, „weil sie nicht denken“. Zwar ist er als verborgene Natur und Gesetz der Welt allen Menschen gemeinsam und bestimmt alles Geschehen, aber die meisten wenden sich von ihm ab und ihrer eigenen Welt zu: „Aber obschon der Logos allen gemeinsam ist, leben die Vielen, als hätten sie eine eigene Einsicht.“ Die so dem Logos Abgewandten vergleicht Heraklit auch mit Schlafenden, die sich träumend „ein eigenes Licht anzünden“. Wach dagegen ist, wer sich dem Logos zuwendet und ihn in der Natur und in sich selbst erforscht; seinem Gesetz hat der Mensch sich schließlich zu fügen: „Es ist Pflicht, dem Logos zu folgen.“

Dem Logos (Gedanke, Vernunft) kann ich hier nur solange, in Gestalt, folgen, wie mein Gehirn Sauerstoff (Feuerluft) erhält, ich folglich denken kann. Wenn ich keine Gestalt mehr habe, bin ich "die" Vernunft.


Hier einige Artikel zum Thema Evolution

Evolution im Zeitraffer



Die Evolutionstheorie und der moderne Antievolutionismus

Evolution oder Schöpfung?

Die vierte bis siebte Kränkung des Menschen


Das Alter des Universum (Wikipedia) "ist aufgrund von Präzisionsmessungen des Satelliten WMAP mit 13,7 Milliarden Jahren relativ genau abschätzbar. Dieses Alter kann auch durch Extrapolation von der momentanen Expansionsgeschwindigkeit des Universums auf den Zeitpunkt, an dem das Universum in einem Punkt komprimiert war, berechnet werden. Diese Berechnung hängt aber stark von der Zusammensetzung des Universums ab, da Materie bzw. Energie durch Gravitation die Expansion verlangsamen. Die bisher nur indirekt nachgewiesene Dunkle Energie kann die Expansion allerdings auch beschleunigen. So können verschiedene Annahmen über die Zusammensetzung des Universums zu verschiedenen Altersangaben führen. Durch das Alter der ältesten Sterne kann eine untere Grenze für das Alter des Universums angegeben werden. Im aktuellen Standardmodell stimmen beide Methoden sehr gut überein."Ein Protostern (Wikipedia): " ist ein Bereich innerhalb einer kollabierenden interstellaren Wolke, der bereits ein annäherndes inneres mechanisches Gleichgewicht erreicht hat und der durch einen aufgrund von Gravitationskraft erzeugten stetigen Massezuwachs aus der ihn umgebenden Wolke schließlich zu einem Stern wird." Die Gravitation (v. lat. gravitas „Schwere“) ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie bezeichnet die gegenseitige Anziehung von Massen. Sie bewirkt damit beispielsweise, dass Gegenstände zu Boden fallen (sie werden von der Erde angezogen). Die Gravitation bestimmt auch die Bahn der Erde und der anderen Planeten um die Sonne und spielt somit eine bedeutende Rolle in der Kosmologie.


Als interstellare Materie (Wikipedia) bezeichnet man die Materie im interstellaren Raum, die sich zwischen den Sternen innerhalb einer Galaxie befindet. Zum interstellaren Medium wird neben der interstellaren Materie auch die Elektromagnetische Strahlung und das Magnetfeld gezählt.

Die interstellare Materie besteht aus neutralem und ionisiertem Gas sowie aus Staub. Sie spielt eine wesentliche Rolle in der Astrophysik, da aus interstellarer Materie Sterne entstehen, die mit Sternwinden und Supernovae aber auch wieder Materie in den interstellaren Raum abgeben. Sie verursacht die sogenannte interstellare Absorption und Verfärbung von Sternenlicht. Die Materie zwischen Galaxien gehört nicht zur interstellaren Materie und wird analog als intergalaktisches Medium bzw. Gas oder kurz IGM bezeichnet, entsprechend nennt man die Materie in der direkten Umgebung eines Sterns interplanetare Materie.


Die Sonne (Wikipedia): " ist der beherrschende Himmelskörper in unserem Planetensystem, zu dessen Gesamtmasse sie mit einem Anteil von 99,9 % beiträgt. Ihr Durchmesser beträgt 1,3925 Millionen km (109-facher Erddurchmesser), was knapp unter dem geschätzten Mittelwert aller Sterne liegt. Ihr durchschnittlicher Abstand von der Erde beträgt ungefähr 150 Millionen Kilometer. Sie ist ein Stern der Hauptreihe. Ihre Spektralklasse ist G2 und sie hat die Leuchtkraftklasse V. Das bedeutet, dass die Sonne ein durchschnittlicher, gelb leuchtender „Zwergstern“ ist, der sich in der etwa 10 Milliarden Jahre dauernden Hauptphase seiner Entwicklung befindet. Ihr Alter wird auf etwa 4,57 Milliarden Jahre geschätzt."


Die Erde (Wikipedia) "entstand wie die Sonne und ihre anderen Planeten vor etwa 4,6 Milliarden Jahren aus der Verdichtung des Sonnennebels. und ist der einzige bekannte belebte Himmelskörper."

Das Alter der Erde ist dank Alphastrahlung berechenbar.
Video 1: Einfache Erklärung zum Uran /Wolfram, bzw. Alphastrahlung.

Halogenglühlampen / Wolfram-Halogen-Kreisprozess

Das Iod reagiert (zusammen mit Restsauerstoff) mit den vom Glühdraht verdampften Wolframatomen und stabilisiert eine wolframhaltige Atmosphäre. Der Prozess ist reversibel: Bei hohen Temperaturen zerfällt die Verbindung durch Pyrolyse wieder in ihre Elemente – Wolframatome kondensieren auf oder in der Nähe der Glühwendel. Kleine Temperaturdifferenzen entlang der Wendel spielen für die Zersetzung nur eine untergeordnete Rolle. Die Vorstellung, dass sich Wolfram ausschließlich an den dünnen überhitzten Bereichen der Wendel niederschlagen würde, ist falsch.[1] Ein interessanter Nebeneffekt dieser Überlegung hätte darin bestanden, dass sich der Glühfaden an den dünnsten Stellen selbst repariere. In Wirklichkeit findet die Kondensation von Wolframatomen jedoch an den kältesten Stellen der Wendel statt – es entstehen Whisker.[2] Das Prinzip ist der chemische Transport, welcher sich in ähnlicher Weise auch beim Van-Arkel-de-Boer-Verfahren findet.
Van-Arkel-de-Boer-Verfahren - Wikipedia: "Auch im Betrieb einer Halogenlampe wird das Verfahren ausgenutzt: Durch die hohe Betriebstemperatur sublimierte Wolframatome werden vom im Schutzgas gering konzentrierten Iod und Chlor als WCl4 bzw WI3 gebunden. Bei der deutlich höheren Temperatur am Glühfaden selbst verlagert sich das Gleichgewicht auf die Seite der Edukte, sodass sich das Wolfram elementar am Glühfaden abscheidet und so den Sublimationsverlust verringert."



Die Herkunft des irdischen Wassers (Wikipedia) ", insbesondere die Frage, warum auf der Erde deutlich mehr Wasser vorkommt, als auf den anderen erdähnlichen Planeten des Sonnensystems – Merkur, Venus und Mars – ist bis heute nicht vollständig geklärt."

Die Pflanzen (Wikipedia) "bilden ein eigenes Reich innerhalb der Domäne der Lebewesen mit Zellkern und Zellmembran (Eukaryoten).....Die ganz überwiegende Zahl der Landpflanzen und Algen trägt durch ihre Fähigkeit zur Photosynthese (Wikipedia) entscheidend dazu bei, das durch andere biologische und technische Prozesse gebildete Kohlendioxid aus der Luft abzubauen, und damit dem Treibhauseffekt entgegen zu wirken. Eine sehr wichtige Rolle spielen dabei die Wälder, insbesondere die tropischen Regenwälder. "Als Photosynthese oder Fotosynthese (griechisch φῶς phōs, Licht; σύνθεσις sýnthesis, Zusammensetzung) wird die Erzeugung (die Synthese) von organischen Stoffen unter Verwendung von Lichtenergie in Lebewesen bezeichnet. Die Lichtenergie wird mit Hilfe lichtabsorbierender Farbstoffe aufgenommen und in chemische Energie umgewandelt."




Als interstellare Materie (Wikipedia) bezeichnet man die Materie im interstellaren Raum, die sich zwischen den Sternen innerhalb einer Galaxie befindet. Zum interstellaren Medium wird neben der interstellaren Materie auch die Elektromagnetische Strahlung und das Magnetfeld gezählt.

Die interstellare Materie besteht aus neutralem und ionisiertem Gas sowie aus Staub. Sie spielt eine wesentliche Rolle in der Astrophysik, da aus interstellarer Materie Sterne entstehen, die mit Sternwinden und Supernovae aber auch wieder Materie in den interstellaren Raum abgeben. Sie verursacht die sogenannte interstellare Absorption und Verfärbung von Sternenlicht. Die Materie zwischen Galaxien gehört nicht zur interstellaren Materie und wird analog als intergalaktisches Medium bzw. Gas oder kurz IGM bezeichnet, entsprechend nennt man die Materie in der direkten Umgebung eines Sterns interplanetare Materie.


Gewissermaßen ist das Tier (Wikipedia) aus Sternenstaub, der Asche toter Sonnen, entstanden. Biologisch gesehen ist auch der Mensch als Tier zu betrachten. Zum Verhältnis des Menschen zu anderen Tieren („Mensch-Tier-Verhältnis“) siehe auch Philosophische Anthropologie. Zum Bewusstsein höherer Tierarten siehe Bewusstsein.


Hominisation/ Menschwerdung (Wikipedia): begann nach heutigem Forschungsstand in Ost-Afrika. Durch zufällige Veränderungen (Mutationen) des Erbguts, genetische Rekombinationen und natürliche Selektionsprozesse entstanden aus schimpansenähnlichen Vorfahren, in mehreren Ansätzen und teilweise parallel, neue Zweige des Stammbaums, wobei aus einem davon letztlich der Homo sapiens hervorging. Warum von allen Menschenformen nur der moderne Mensch übrig blieb, gehört zu den ungelösten Fragen der Paläoanthropologie, einer Unterwissenschaft der Anthropologie.".....
Über die Ursprünge des Homo sapiens gehen die Meinungen auseinander: Die „Out of Africa“-Hypothese vermutet, dass die Ausbreitung vor etwa 150.000 Jahren oder nach neueren Ansichten womöglich erst vor 50.000 Jahren durch eine zweite Auswanderungswelle von Afrika aus in alle anderen Regionen der Erde begann. Die „multiregionale“ Hypothese vermutet, dass sich lokale Populationen des Homo erectus, die viel früher aus Afrika auswanderten, mehrfach unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen der Welt zum Jetztmenschen entwickelten, wobei es in Kontaktzonen zu einer genetischen Vermischung lokaler Gruppen der dortigen frühen Menschen kam. Genetische Befunde stützen die erste Hypothese. Eine Vermischung zwischen Homo sapiens und den späten Vertretern der anderen Arten ist demnach äußerst unwahrscheinlich, auch wenn sie nicht mit völliger Sicherheit ausgeschlossen werden kann.

13 Oktober 2007

Werturteil

Werturteil: "Dem Emotivismus zufolge Werturteile keine Behauptungen oder Feststellungen, sondern bloß Ausdruck von Gefühlen, Haltungen u. a. Werturteile bezeichnen also kein empirisch aufweisbares Merkmal von Gegenständen, sie haben keine deskriptive oder kognitive, sondern lediglich emotive Bedeutung. Daher können sie auch nicht wahr oder falsch sein."

Person: "Normalerweise werden der Person - im Gegensatz zum Ding und zum Tier - ethische Verantwortung für ihre Handlungen und persönliche Rechte (Menschenrechte) zugeschrieben. Kinder, schwachsinnige und senile Individuen stellen definitorische Problemfälle dar. Sie werden zuweilen nicht als Personen aufgefaßt (z. B. inwiefern kann einem Kind Willensfreiheit zugeschrieben werden?), sondern als Quasi-Person (von lat. quasi, gleichsam), d. h. Individuen, die keine Person im vollgültigen Sinn sind, aber mit einer Person so vieles gemeinsam haben, dass ihnen z. B. gewisse Rechte und/oder Pflichten zukommen, die ansonsten der Person vorbehalten bleiben."

Peter Möller - Willensfreiheit: "Willensfreiheit Es ist in der Philosophiegeschichte sehr häufig behauptet worden, die menschliche Willensfreiheit existiere in Wirklichkeit gar nicht, da jeder Mensch in Kausalketten eingebunden sei und zwangsweise so handeln muß, wie er handele. Freiheit sei nur subjektiver Schein, da wir die Kausalketten nicht kennen, uns ihrer nicht bewußt seien. Zu den Philosophen, die dies behaupten gehören u. a. Spinoza, Schopenhauer und Nietzsche."

11 Oktober 2007

Philos Website

Philos Website: .........."George Fox (1624 – 1691)Der Herr offenbarte mir durch seine unsichtbare Kraft, daß ein jeder erleuchtet werde durch das heilige Licht Christi (Joh. 1, 9). Und ich erkannte, daß es in allen leuchtet und daß alle, die daran glauben, aus der Verdammnis zum Licht des Lebens kamen und Kinder des Lichts wurden (Joh. 12, 36). Aber die, welche es haßten und nicht daran glaubten, die verdammte es, wiewohl sie schienen Christentum zu bekennen. Solches sah ich in der reinen Offenbarung des Lichts, ohne jegliche menschliche Hilfe; auch ich wußte damals nicht, wo es in der Schrift zu finden war; doch später, als ich in der Schrift forschte, fand ich es. Damals aber hatte ich jenes Licht und jenen Geist geschaut, welche gewesen, ehe die Schrift gegeben worden war, und welche die heiligen Männer Gottes getrieben hatten, die Schrift zu schreiben; und ich erkannte, daß alle, welche Gott, Christus oder die Schrift recht kennen wollen, zu diesem Geist gelangen müssen. Aber ich merkte eine Trägheit und faule Schläfrigkeit der Leute, die mich erstaunte; oftmals, wenn ich einschlafen wollte, schweifte mein Geist über alles hinaus zu dem, der von Ewigkeit zu Ewigkeit ist. Ich sah, daß der Tod über diesen schläfrigen und faulen Zustand kommen mußte, und ich sagte den Leuten, sie müßten dazu kommen, dieses schläfrige, träge Wesen zu töten und zu kreuzigen durch die Kraft Gottes, damit ihre Herzen und Sinne droben seien.

Einmal, als ich durchs Feld wanderte, sagte der Herr zu mir: »Dein Name ist geschrieben im Lebensbuche des Lammes, welches gewesen vor der Erschaffung der Welt.« Als der Herr dies sagte, da glaubte ich es und erkannte es, kraft der neuen Geburt. Einige Zeit darauf befahl mir der Herr, in die Welt hinaus zu gehen, die wie eine dornige Wildnis war; und als ich in der Kraft Gottes mit dem Wort des Lebens in die Welt hinaus kam, lehnte sich die Welt dagegen auf und tobte wie die großen tobenden Wogen der See; Priester wie »Fromme«, die Obrigkeit wie das Volk — alle waren wie die See, als ich kam, den Tag des Herrn unter ihnen zu verkünden und ihnen Buße zu predigen ..."

Interreligiöser Dialog

Interreligiöser Dialog



Gottesdienst im Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus

Aktuell - Portal kath.ch

Aktuell - Portal kath.ch: "Durchzogene Bilanz zweier Jahrtausende Monatsserie: Frauen im Christentum Die Gleichberechtigung der Frau wurde eher trotz als dank der Kirchen errungen. Dennoch enthält die Kirchengeschichte etliche Impulse, die zur Emanzipation der Frauen beitrugen."

Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral"

Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral": "Forschungsberichte der Arbeitsgruppe Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral, chronologisch geordnet"