20 September 2006

Kind des Lichts


Zu der Weblog-Bezeichnung Kind des Lichts habe ich unterschiedliche Reaktionen erhalten. Alles je nach dem, was jemand damit verbindet, bzw. wie er/sie mich einschätzt.

Natürlich verbinde auch ich etwas damit. Es muss aber nicht mit dem, was andere denken, identisch sein.



Ein Gutachten

Bedenk' es wohl, eh' du sie taufst!
Bedeutsam sind die Namen;
Und fasse mir dein liebes Bild
Nun in den rechten Rahmen.
Denn ob der Nam' den Menschen macht,
Ob sich der Mensch den Namen,
Das ist, weshalb mir oft, mein Freund,
Bescheidne Zweifel kamen;
Eins aber weiß ich ganz gewiß,
Bedeutsam sind die Namen!
So schickt für Mädchen Lisbeth sich,
Elisabeth für Damen;
Auch fing sich oft ein Freier schon,
Dem Fischlein gleich am Hamen,
An einem ambraduftigen,
Klanghaften Mädchennamen.
(Theodor Storm)


Kind des Lichts - ist:
1. mein erster (von drei) Vornamen übersetzt:
Pers. Ursprung = Kind des Lichts, gemäss der
Vorstellung der Perle als Tautropfe, der durch
Mondlicht verändert wurde. Aus dem lat. übernommen,
verkürzt "Perle".
(Insoweit habe ich mir den Namen nicht selbst
gegeben. :-) Wer sich an biblische Bilder erinnert sieht,

sei auch erinnert, dass diese teilweise dem Persichen Vorstellungen entnommen wurden.


2. Bibelzitat u. a.
Joh 1,9 „das wahre Licht, das "jeden Menschen"
erleuchtet, kam in die Welt“.
(Mit diesem Zitat kein christl. Ausnahmezustand)


3. Wissenschaft
Licht, in den DNA, wurde 1990 festgestellt
(Biophysiker und Molekularbiologe Dr. Pjotr Garjajev)
(Die Bibel, aber nicht nur dieses sogenannte "heilige"
Buch, hat demnach dazu recht - im Menschen ist Licht-!)


4. Religiöse Einflüsse
Quäker = Zitterer (Entstehung 17 Jh., ohne Lehre, Dogmen,
Sakramente,..heute in Europa nicht nur Christen.)
Ursprünglicher Name der Quäker: "Kinder des Lichts"
Reale Kontakte ( ohne Mitgliedschaft) 1987-1990,
verloren sich mit Umzug und Studium.
Heute bin ich nur noch Symphatisantin.
Einen ausführlicheren Bericht meinerseits, zu Quäkern,
wurde unter Aeropag über nommen.



Kind des Lichts

19 September 2006

Tod

Heute erhielt ich Nachricht von der Mutter, dass ihr Gatte bereits am 14.09.06 verstorben ist, am 21.09.06 beerdigt wird. Er starb dank falsch verordneter Medikamente und folgendem Nierenversagen. Mutter meinte, er habe vor seinem Tod gesagt, dass ich nicht zur Beerdigung kommen brauche. Anlass: Ich war lange nicht dort! (Abgesehen vom gestörten Verhältnis sah ich die Lage nach meinem Ermessen nicht so akut. Nach letzten Mitteilungen der Mutter, am 06.09.06, hatte er im Krankenhaus Pflegestufe 1 erhalten, konnte wegen Kreislaufschwäche nicht an der Bandscheibe operiert werden.)
Ich habe jedenfalls erwidert: "Nun gut, dann komme ich eben nicht zur Beerdigung!" Sie lenkte ein und ich erklärte: "Wenn ich komme, komme ich ohnehin nicht für ihn, sondern für dich. Er merkt nichts mehr davon.

Als Kind hatte ich die Vorstellung, das man bei der eigenen Beerdigung zusieht. Heute kann ich mir das nicht mehr vorstellen. Vielleicht hatte er solche Gedanken. Bekannt war durch Mutter, dass er über das, was nach dem Tod sein wird, nachdachte, sie fragte: "Was wird wohl sein?" Sie habe geantwortet: "Mir ist es egal, es ist auch egal, wenn ich in eine Hölle komme. Wenn ich an Hölle im Jenseits glauben würde, wäre mir der Gedanke in Solches zu kommen, nicht egal. Zu beweisen ist im Hinblick auf Jenseits meines Erachtens nichts. Aber ich glaube und hoffe doch mehr oder weniger auf ein Jenseits. Allerdings irgendwie anders wie von Bibel, bzw. Kirchen beschrieben. Ein Gott der Menschen ewig leiden lässt oder vernichtet, wäre ein Gott der keine Feindesliebe weiß, im Übrigen einen Teil seiner selbst vernichtet. Damit würde er seine Forderungen an Menschen, mit seinen Taten, unterbieten. Folglich wäre es kein Gott.
Ich gehe davon aus, dass sich der letzte Atemzug, mit dem großen Atem verbindet. Vielleicht ist man dann Wind? Welche Wahrnehmung hat der Wind? An dem Punkt bin ich mit meinen Vorstellungen zu Ende. Goldene Straßen, Wohnungen, etc., also materiell, denke ich mir ein Jenseits, soweit es das gibt, jedenfalls auch nicht. Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass gar keine Anforderungen mehr da sind, wie nur noch "Halleluja" singen. Aber welche Anforderung könnte dann sein?Ohne heiraten, ohne Meinungsverschiedenheiten, ohne Essen, ohne Sorgen? Nur noch Halleluja? Ich fürchte, da würde mir doch einiges fehlen. Weniger Stress, weniger Zwänge, weniger Ängste, weniger Sorgen, kein Hunger, Krieg und Leiden, kein Kampf um Daseinsberechtigungen, wie es in der Welt teilweise ist, wäre dennoch Wunsch. Aber vielleicht sollte man dass besser schon irgendwie im Diesseits anstreben. Je nach Verfassung machen mich Jenseitsvertröstungen jedenfalls sehr sauer und Höllenvertreter noch viel mehr.

Kind des Lichts

18 September 2006

Video


Lach*, Aktenzeichen XY! Irgendwie sieht das Multiple aus. Aber interessant, was man alles machen, sogar schaffen kann. Wer hier nur schwarze Fläche sieht, muss u. U. etwas warten. Je nach Explorer, dauert es länger.

Kind des Lichts

Menschenwürde


Nach Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes ist die Würde des Menschen unantastbar; sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Die Menschenwürde verbietet es dem Staat, den Menschen zum Objekt staatlichen Handelns zu machen. Der Mensch muß stets als Person respektiert werden.

Menschenrechte und Menschenwürde, haben Grundlagen in Religion, Goldene Regel, Liebe, Barmherzigkeit, Gütekraft, Erlösung.



Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.




Kind des Lichts

17 September 2006

Mächtige Wasser


Wenn die mächtigen Wasser deinen Kopf bedecken,
Dir die Seele ersticken und die Flamme, die darin brennt ...
Wenn wilde Fluten des Chaos dich mitziehem in ihrer Strömung
Und dich wegreißen von deinem Halt im Leben ...
Schau tiefer. Jenseits der Seele.
Denn Seele selbst, genauso wie die Flamme, die sie beherbergt,
sind verwurzelt in einer ruhig heiteren Göttlichen Welt der Emanation,
einer Welt der Stille und erhabenen Harmonie.
Aber die Unruhe dieser Welt hat ihre Wurzel sogar in noch höheren
Bereichen, in einer Welt des Chaos aus ungebundenem, ungezügeltem
Licht, das vor der geordneten Emanation begrenzter Wesen existierte.
"-und die Welt war wüst und leer, mit
Dunkelheit über dem Gesicht der Tiefe."
Du musst also tiefer vordringen als diese Wurzeln, um die Kohlen, von
denen die Flamme aufstieg, zu finden, und den Feuerstein, von dem
der Funke geschlagen wurde. Tiefer, bis die ursprünliche Essenz
der Seele erreichts, jenseits der Emanation, jenseits des Lichts -
sogar jenseits des unbegrenzten Lichts, das noch vor der Schöpfung
war. Dort, wo es nichts anderes gibt als den fruchtbaren Gedanken, der
alles inspirierte, was ist, was war und noch sein wird.
Und was war dieser Gedanke?
Es war der Gedanke an dich, hier und jetzt, in deinem Ringen mit
dieser Welt, und der herrliche Geschmack deiner Befreiung.

Rabbi Menachem Mendel Schneerson

1.Mo. 1-4


"Ein Rabbi fragte einen seiner Schüler: ,Wann weicht die Nacht dem Tag? Woran erkennt man das?' Der versuchte eine Antwort: ,Vielleicht wenn man den ersten Lichtschimmer am Himmel sieht? Oder wenn man einen Busch schon von einem Menschen unterscheiden kann?' ,Nein', sagte der Rabbi, ,die Nacht weicht dem Tag, wenn der eine im Gesicht des anderen den Bruder oder die Schwester erkennt. Solange das nicht der Fall ist, ist die Nacht noch in uns.'" (H. M. Schulz, Ein Jahr in Gottes Werkstatt)




Am Anfang war der Gedanke........


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16 September 2006

Religionskritik

Selbst wenn es einen Gott gäbe, würde das nichts ändern; das ist unser Standpunkt. Nicht, als ob wir glaubten, dass Gott existiert, aber wir denken, dass die Frage nicht die seiner Existenz ist. Der Mensch muss sich selber wieder finden und sich überzeugen, dass ihn nichts vor ihm selber retten kann, wäre es auch ein gültiger Beweis der Existenz Gottes.
Jean-Paul Sartre



Ob er letztlich Gleiches meint, wie die Religiösen? Ich nehme an, dass der Mensch, der sich selbst findet, dass Göttliche, das Licht welches in allen Menschen ist, findet. Joh 1,9

Plädoyer gegen religiöse Intoleranz
Richard Rorty und Gianni Vattimo: "Die Zukunft der Religion"
Rezensiert von Rudolf Walther


Die einzigen Menschen weltweit, die Christus und seine Lehren nicht als gewaltfrei betrachten, sind Christen.
Mahatma Gandhi


Kind des Lichts

15 September 2006

Sprachlos!?




Sprachlos
Warum schreibst du noch immer Gedichte obwohl du mit dieser Methode immer nur Minderheiten erreichst fragen mich Freunde ungeduldig darüber, dass sie mit ihren Methoden immer nur Minderheiten
erreichen
und ich weiß keine Antwort für sie

Erich Fried


Alles was ich tue, ist ein Stottern. Vielleicht sollte ich nicht schreiben. Denn selbst das ist ein Stottern. Aber wer kann schon ewig schweigen?

Kind des Lichts

14 September 2006

Schlafstörungen

Um Mitternacht
Um Mitternacht
Hab' ich gewacht.
Und aufgeblickt zum Himmel!
Kein Stern vom Sterngewimmel
Hat mir gelacht
Um Mitternacht!
Um Mitternacht
Hab' ich gedacht
Hinaus in dunkle Schranken!
Es hat kein Lichtgedanken
Mir Trost gebracht
Um Mitternacht!
Um Mitternacht
Nahm ich in Acht
Die Schläge meines Herzens;
Ein einz'ger Puls des Schmerzens
War angefacht
Um Mitternacht.
Um Mitternacht
Kämpft' ich die Schlacht,
O Menschheit, deiner Leiden.
Nicht konnt' ich sie entscheiden
Mit meiner Macht
Um Mitternacht.
Um Mitternacht
Hab' ich die Macht
In deine Hand gegeben!
Herr über Tod und Leben:
Du hältst die Wacht
Um Mitternacht!
Friedrich Rückert




30 Std. nicht schlafen, ...muss das sein?

Kind des Lichts