28 September 2007

Bert Hellinger, Familienaufstellung

Bert Hellingers Gewerbe: "Aus: Süddeutsche Zeitung 12.2.2002 Prediger unter sich Martin Urban

Bert Hellinger, geboren 1925, ehemals katholischer Ordensbruder in Südafrika, reist heute durch die Welt und versucht den Leuten zu vermitteln, dass nicht nur die persönliche Biografie den Menschen prägt, sondern immer auch seine „Ahnen“ mitmischen. Dass Verstrickungen oft nicht mit der Individualgeschichte, sondern der Familiensaga zu tun haben.

Jetzt ist der Ex-Priester in Ex-Pfarrer Jürgen Flieges Talk gelandet und macht dort seine „Aufstellungen“. Das ist eine Art Gruppen-Schnelltherapie: Hellinger wählt unter den Gruppenmitgliedern Stellvertreter für Vater, Mutter, Geschwister und Ahnen seiner Probanden und lässt sie sich im Raum plazieren. Die so gestellten Ersatzleute „fühlen“, so Hellinger, „wenn sie innerlich gesammelt sind, in der Regel wie die von ihnen dargestellten Personen.“ Das mag man glauben oder auch nicht. Sicher ist, dass die Gruppen ihre eigene Dynamik entfalten. Bei Fliege wird, von diesem wohlwollend begleitet, ein freundlicher Verlauf zu sehen sein; ein anderer, hochdramatischer Ablauf bei der Aufzeichnung letzte Woche wird nicht gezeigt.

Der „Aufsteller“ – der keine Heilbehandlungen im Sinne des Psychotherapeutengesetzen vornehmen darf – verlässt sich darauf, dass er „aus dem ’Feld‘ Hinweise bekommt, zum Beispiel auf ein Wort, das ich sagen muss“. Für diese Worte, die er „sagen muss“, ist Hellinger mittlerweile berühmt- berüchtigt. Ob nämlich deren Wirkung für den Patienten heilsam ist, interessiert den Therapeuten augenscheinlich nicht. Und der Zuschauer bei Fliege erfährt es gleich gar nicht. Für Hellinger ist Kontrolle genug, dass er öffentlich agiert.

Arbeitshypothese für den Ex-Priester ist: „Es gibt so etwas wie eine Familienseele. Sie duldet nicht, dass jemand ausgeschlossen wird“; zum Beispiel der Großvater, über den in der Familie nicht mehr geredet wird, weil er ein Nazi-Täter war: „Ein anderer muss sonst später den Ausgeschlossenen vertreten, zum Beispiel, indem er rechtsradikal wird.“ Alle, die sein Weltbild „archaisch“ finden (etwa: „Die Frau folge dem Mann“), fordert Hellinger auf, die Welt mit seinen Augen zu sehen („Wie geht es denn heute den Prinzgemahlen?“) und dabei festzustellen, wie recht er doch habe.

Dass der stets lächelnde alte Herr mit seinen Bildern und Interpretationen des Geschehens sowie seinen Anweisungen Menschen schlimmstenfalls in den Tod treiben kann, sieht er nicht – und so weit das erkennbar ist, fühlt er sich dafür auch nicht verantwortlich.




Hellingers Verfahren ist Humbug: "Aus der Website des Forum Kritische Pschologie - http://www.beepworld.de/members90/purpleshark/ 'Die Klage von Bert Hellinger gegen Sektenpfarrer Wolfgang Behnk - Behnk hatte in einer Sendung des Kulturmagazins quer (Bayerischer Rundfunk) vom 6.7.2004 gegen das Familienstellen nach Hellinger kritisch Stellung bezogen - wurde nach einem von Hellinger gewünschten Gespräch 'von Mensch zu Mensch und von Christ zu Christ' mit Behnk vorprozessual zurückgezogen; auch seine Klage gegen die Evangelische Landeskirche in Bayern zog Hellinger Anfang 2005 vorprozessual zurück'."


Bischöfliches Seelsorgeamt Augsburg
Referat für Religions- und Weltanschauungsfragen, Kappelberg 1, 86150 Augsburg

http://downloads.bistum-augsburg.de/2/104/1/1121779439348054 1.pdf

Aufstellungsarbeit nach Hellinger
Ein umstrittenes Angebot im Grenzbereich von
wissenschaftlicher Psychotherapie und Psychomarkt
Dr. Michael Utsch
S. 77-86
Zusammenfassung:
Hellinger hat auf Phänomene in zwischenmenschlichen Beziehungen aufmerksam
gemacht, die beeindrucken und zumindest im Moment nicht erklärt werden können.
· Hellinger hat es versäumt, einen Verstehensrahmen des Phänomens „wissendes Feld“
zu entwickeln und daraus ein Therapiekonzept zu entwerfen.
· Der Aufstellungsarbeit mangelt es an einer regelrechten Konfliktverarbeitung und einer
tragenden therapeutischen Beziehung.
· Hellingers Attitüde des Wissenden und seine Immunisierung gegen Kritik macht seine
Methode gefährlich für Anwender, die es nicht in ein therapeutisches Konzept einbetten.
Nur von erfahrenen Therapeuten kann es unter Umständen sinnvoll genutzt werden.
· Das inflationäre Aufstellen mit einer quasi-religiösen Heils-Erwartung nach schnellen
Lösungen richtet mehr Schaden an als dass es nutzt.


Hellinger - NS-Verharmloser und Psycho-Guru:

08-06-2004

Bert Hellinger in Bad Sulza:
NS-Verharmloser und Psycho-Guru

„Familientherapeut“ mit „brauner Aura“ - Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus bei Radio Lotte warnt

http://www.hagalil.com/archiv/2004/06/hellinger.htm


Hellingers Verfahren i...
www.AGPF.de
Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt

...Hellinger verharmlost Hitler und den Nationalsozialismus. Schuld an sexueller Gewalt sind für ihn das Schicksal und das Opfer. Dieses habe sich beim Täter zu entschuldigen.
Hellinger: "(Das) jüdische Volk (findet) erst dann seinen Frieden mit sich selbst, mit seinen arabischen Nachbarn und mit der Welt, wenn auch der letzte Jude für Hitler das Totengebet gesprochen hat" ("Mit der Seele gehen", 2001, S. 50).....

......2000 Therapeuten, davon nur 10 % "offizielle", wenden die Methoden eines Heilers an, der seinerseits keine Zulassung besitzt und wohl glaubt, mit Show-Heilungen das Gesetz umgehen zu können. Einnahmen für eine vom Spiegel geschilderte Show: 155.000 Euro. Auf seiner Website bot er im Oktober 2003 Videos zum Gesamtpreis von 1.275 Euro an.


Bisher dachte ich, dass Katholiken nur die vom Papst Selig-, bzw. Heilig gesprochenen anrufen. Hellinger scheint einen Ahnenkult besonderer Art zu pflegen.

http://kulturkritik.net/begriffe/he.html#hellinger

Hellingers Rede an Adolf Hitler.

Manche betrachten dich als einen Unmenschen, als ob es je jemanden gegeben hätte, den man so nennen darf. (...) Wenn ich dich achte, achte ich auch mich. Wenn ich dich verabscheue, verabscheue ich auch mich. Darf ich dich dann lieben? Muss ich dich vielleicht lieben, weil ich sonst auch mich nicht lieben darf? Wenn ich bekenne, dass du ein Mensch warst, wie ich es bin, dann schaue ich auf etwas, das über uns beide in gleicher Weise verfügt, auf etwas, das sowohl deine wie meine Ursache ist - und unser Ende." (Bert Hellinger 2004 in "Gottesgedanken" S. 247).

Hellinger lebt heute in der "Wolfschanze", Hitlers "Kleine Reichskanzlei" bei Berchtesgarden und arbeitet dort im Erker, einst Hitlers Arbeitszimmer. Dort ist heute auch sein Institut.

(Letzter Absatz mindestens nicht mehr zutreffend)

familie - Dossier - ZEIT online: "Hellinger selbst lassen die Vorbehalte seiner Kritiker kalt. Er folgt lieber seiner therapeutischen Intuition. Familien-Stellen mit Kranken lautet der Titel eines seiner Bücher, in dem folgende Aufstellung dokumentiert ist: Im Vorgespräch erwähnt eine wiederverheiratete Klientin, dass ihr erster Mann lediglich eine „unerfreuliche Episode“ gewesen sei. „Denkst du“, erwidert Hellinger, „das werden wir sehen…“ In der Aufstellung konfrontiert der Therapeut sie dann vor allem mit dem Stellvertreter ihres Exmannes, den die Klientin weit nach außen gestellt hat. Wie geht’s dem vergessenen Gatten da? „Jetzt hab ich gerade so ein Gefühl gehabt wie: ,So leicht mache ich es dir aber nicht!‘“, sagt der Stellvertreter. Ein wissendes Nicken von Hellinger: „Genau!“ Dann wendet er sich an die Frau: „Dem Mann ist Unrecht getan von dir. Das wird sich bitter an dir rächen. Das rächt sich schon an dir. Auf so was steht manchmal die Todesstrafe, so mit Männern umzugehen. Wenn eine Frau so mit Männern umgeht, bekommt sie zum Beispiel häufig Brustkrebs.“ Die Klientin gibt zu, mit 30 Krebs gehabt zu haben, „Gebärmutterkrebs“. Doch sie möchte klarstellen: „Nicht ich bin mit ihm umgesprungen, sondern er war Spieler und hat mich jeden Tag betrogen. Und da musste ich gehen…“ Hellinger: „Okay, der Körper weiß es anders.“ Und schon steuert der Therapeut auf die „Lösung“ zu. Er fordert die Frau auf, sich vor ihrem Exmann zu verneigen. „Sag ihm: ,Es tut mir leid!‘ Sag ihm: ,Ich war ungerecht!‘“ Sie verneigt sich vor seinem Stellvertreter, bittet um Verzeihung, demütigt sich im Rollenspiel vor dem Mann, der ihr Übles angetan hat. Danach fühlen sich alle Aufstellungsteilnehmer irgendwie „total versöhnt“. Und Hellinger wendet sich dem Publikum zu: „Ist das nicht schön zu sehen, was kommt, wenn die Ausgeklammerten gewürdigt werden?“

Wenn man Hellinger vorwirft, dass solche Interventionen brutal und entwürdigend seien, entschlüpft er durch immer dieselbe Hintertür: „Es ist ja gar nicht meine Sicht.“ Die Wirklichkeit „kommt ja durch die Aufstellung ans Licht“.

Familienaufstellung nach Bert Hellinger - Gefährliche Scharlatanerie?!!! | Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA): u diesem Thema fand am 26. April eine Veranstaltung mit Dr. Fritz Glunk aus München statt, zu der die Atheistische Gruppe Kiel Psychologen und Psycho­therapeuten aus dem Raum Kiel und alle an dieser Thematik Interessierten einge­laden hatte........."Nach Hellingers 'Ordnung' stehen die Eltern in der Hierarchie über den Kindern und der Mann über seiner Frau. Wer in der Hierarchie oben steht, begeht grund­sätzlich keine Fehler und die anderen Familienmitglieder haben sich dem Fami­lienoberhaupt unterzuordnen. Diese Ord­nungsvorstellung hat zur Folge, dass ein Familienvater, der sich sex­uell an seiner Toch­ter vergeht, kein Unrecht tut. Hel­linger nimmt solch einen Familien­vater in Schutz und rechtfertigt dies Verhalten so­gar noch durch sein 'Ordnungs'-Bild."..............

[Go-area] NS-Verharmloser und Psycho-Guru Bert Hellinger in Weimar: "Zitate aus dem Aufsatz „Die Schuld der Eltern geht die Kinder nichts an“ von Prof. Klaus Weber: „Hellinger arbeitet daran, geschichtliches Denken, kritische Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verunglimpfen. Er verharmlost darüber hinaus den deutschen Faschismus, verherrlicht Hitler und diskriminiert die Juden.“ „Hellinger knüpft bedenkenlos an Kategorien völkischer Ideologie an: Das eigene Volk und die Heimat seien Ordnungen, außerhalb derer man krank werde. So weiß er von MigrantInnen, die ihrer Heimat den Rücken kehrten und krank geworden sind, 'dass die nur gesund werden können, wenn sie in ihre Heimat zurück gehen und wenn sie bereit sind, das Schicksal ihres Volkes zu teilen. Manche fliehen davor und sie drängen sich einer anderen Heimat auf, die ihnen gar nicht gehört und sie auch gar nicht braucht oder will' (Hohnen, H. & Ulsamer, B. (Hg.). Mit der Seele gehen. Gespräche mit Bert Hellinger. Freiburg: Herder, 2001, S.109). Hier wird das Konzept eines kulturellen Rassismus propagiert, das davon ausgeht, dass es sowohl für kulturelle Einheiten wie Völker als auch für deren Subjekte krank machend ist, wenn sie sich vermischen. Ihre Wurzeln hat diese rassistische Logik in den Theorien der französischen 'Neuen Rechten"

Therapieformen - Familienaufstellung: "........Der Therapeut greift dann in diese Aufstellung ein und verändert sie, so daß sich eine 'Lösung' ergibt. Oft besteht diese Lösung in der Wiederherstellung konservativer Strukturen (Hellinger war früher Ordenspriester), d.h. die Kinder müssen die Eltern respektieren, die Frau den Mann usw. Dies sollen sie oft auch durch einen Satz, den Hellinger ihnen einsagt, den Repräsentanten ihrer Familie gegenüber zum Ausdruck bringen. - Es sind immer wieder dieselben Sätze, die Hellinger 'verordnet': 'Ich gebe Dir die Ehre' ist wohl Hellingers Lieblingssatz, gemessen an der Verwendung in den protokollierten Aufstellungen. In Verbindung mit einer Verneigung vor der Stellvertreterin der Mutter dient er z.B. als 'Behandlung' gegen Rückenschmerzen (Hellinger, 1996, S.68). Hellinger selbst liefert im Interview mit 'Psychologie heute' einige weitere erschreckende Beispiele für sein Vorgehen, z.B. bei sexuellem Mißbrauch: 'Ich habe sie sagen lassen: ´Papa, ich habe es gerne für dich gemacht`' (Krüll & Nuber, 1995, S.23). Eine Diagnose stellt Hellinger nie, auch wird nicht ausreichend abgeklärt, ob z.B. eine organische Erkrankung vorliegt (was ja bei Rückenschmerzen nicht gerade abwegig ist). Fincke (1998) berichtet von einem Selbstmord, der sich 1997 im Anschluß an eine derartige Veranstaltung ereignete. Eine Frau und Mutter von 4 Kindern wurde von Hellinger mit der Bemerkung, sie habe ein kaltes Herz, aus der Familienaufstellung entfernt: Sie solle gehen und gehen könne auch sterben heißen. 24 Stunden später hatte sich die Frau das Leben genommen.........."

Sys_2_1999_Greitemeyer.pdf (application/pdf-Objekt)
Die Worte des Abschiedsrituals von Bert Hellinger basieren
auf der Annahme, daß wenn zwei nicht voneinander lassen können, oft das Nehmen fehlt:
„Ich nehme, was du mir geschenkt hast. Es war eine Menge, und ich werde es in Ehren halten und
mitnehmen. Was ich dir gegeben habe, hab ich dir gern gegeben, und du darfst es behalten. Für
das, was zwischen uns schiefgelaufen ist, übernehme ich meinen Teil der Verantwortung und lasse
dir deinen, und jetzt laß ich dich in Frieden.“
(Weber 1993, S. 137)

Religion in Plastik

Religion in Plastik - Barbie bekommt Konkurrenz von Jesus - EXPRESS online - Deutschland & Welt: "eligion in Plastik Barbie bekommt Konkurrenz von Jesus Eine große US-Einkaufskette schickt biblische Plastikfiguren in den Kampf um die 'Seele der Kinder'. Wie sie aussehen, was sie können - HIER klicken & gucken. Die US-Supermarktkette 'Wal-Mart' hat einen neuen Hit. Seit August werden Jesus-Actionfiguren zum Verkauf angeboten. Laut 'One2believe' (auf Deutsch: 'Einer, an den man glauben kann') sei es das Ziel, Kindern das Christentum näher zu bringen und Eltern bei der Vermittlung vom Glauben zu unterstützen. Wer's glaubt? In Wirklichkeit geht es den Herstellern doch bestimmt ums Geld... Die 15 Zentimeter großen Figuren können auf Knopfdruck Bibelstellen zitieren und sind in verschiedenen Ausführung zu haben. Unter anderem eine moderne Version von Jesu´ Geburt. Auch Moses, David und Goliath sowie einige Tiere der Arche Noah gehören zum Sortiment. In Deutschland gibt's die Figuren noch nicht zu kaufen."

27 September 2007

Gewaltiger Glaube

Courrier international, eurotopics : europa presseschau in 3 sprachen: "27/09/2007 drucken REFLEXIONEN Jean-Pierre Denis über die rebellische Kraft der Religiosität Jean-Pierre Denis denkt über den Einzug der Spiritualität in Politik und Gesellschaft nach. Aktueller Anlass sind die Demonstrationen der Mönche in Burma gegen das Militärregime. 'In unserer Wohlstandsgesellschaft wird der Glaube meist als chaotische und zerstörerische Kraft empfunden. Es ist sicher richtig, dass der islamistische Terrorismus zu dieser Einstellung beigetragen hat, weil er religiöse Energie in eine Waffe zur massiven Einschüchterung verwandelt hat. Die burmesischen Mönche mit ihrer Vitalität und positiven Energie tun uns allen einen Gefallen. Sie wirken nicht zerstörerisch, sondern rücken unsere Vorstellungen von der Welt und der Gemeinschaft der Kulturen gerade. Diese pazifistischen Märsche belegen die rebellische und positive Kraft echter Spiritualität, die die verborgenen Bestrebungen der Gesellschaft aufgreift, ohne für sich selbst Macht zu verlangen. Die Barfuß-Religion kommt ohne Waffen aus, sie bleibt nach dem Ende der Ideologien die einzige Kraft, die ein Volk innerlich packen kann.' La Vie (Frankreich)"



Gewaltiger Glaube: "Gewaltiger Glaube Das Militärregime in Birma setzt nun doch Gewalt gegen die demonstrierenden Mönche ein. Lässt sich dieses Vorgehen in einer buddhistisch geprägten Gesellschaft – in der die Mönche als unantastbar gelten – rechtfertigen? Anzeige Von Moritz Kleine-Brockhoff, Bangkok 28.09.2007 00:00 Uhr
Mr. Wong Der Buddhismus steht im Ruf, eine besonders weiche, friedliche und unaufdringliche Religion zu sein. In seinem Namen wurden bisher keine Religionskriege geführt. Und buddhistische Mönche treten in der Regel nicht als aggressive Prediger auf, sondern tolerieren bewusst andere Glaubensformen. Das gilt gerade auch für Birma. Die Gesellschaft dort ist besonders stark vom Buddhismus geprägt. Zum Beispiel ist es üblich, dass Eltern ihre Söhne als Ausdruck ihrer Religiosität für einige Zeit ins Kloster schicken. Allerdings unterscheidet sich der Buddhismus in einem Punkt kaum von anderen Religionen: Der Glaube wird immer dann auf eine harte Probe gestellt, wenn sich die Hinwendung zur Religion nicht mehr mit staatlichen Loyalitäten vereinbaren lässt. Jahrhundertelang bekriegten sich Birmanen, Siamesen und Khmer in Birma, Thailand und Kambodscha. Buddhisten brachten dabei auch Buddhisten um. "................


.........Einen Tag später wollten Soldaten und Beamte, insgesamt 20 Männer, sich bei den Mönchen entschuldigen. Statt das anzunehmen, nahmen die Mönche die 20 Männer als Geiseln. Und sie steckten die Autos der Beamten in Brand. Die Mönche gingen zum Elektronikgeschäft des Anführers der Zivilkräfte, um in seinem Laden alles kurz und klein zu schlagen. Birmas wenige gewalttätige Mönche sehen es wohl als ihre Pflicht, für die Interessen des von der Junta geknechteten Volkes einzutreten. Es ist ihr Volk. Und aus Sicht der Bevölkerung sind die Geistlichen auch ihre Mönche......................


(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 28.09.2007)




25 September 2007

Gebet

Siddur: "Das Gebetbuch: Fenster zur jüdischen Theologie Barbara und Reuven Sutnick Fragen und Kommentare: ChaniH@jazo.org.il Was ist Gebet? - Die Herausforderung des Gebetes"

24 September 2007

Missbrauch in der katholischen Kirche



Missbrauch in der katholischen Kirche ''An die Opfer denkt keiner'' - Bayern - sueddeutsche.de: "24.09.2007 08:51 Uhr
Kontakt Trennlinie Missbrauch in der katholischen Kirche 'An die Opfer denkt keiner' Nach dem Skandal um den bisherigen Pfarrer von Riekofen haben Betroffene von früheren Missbrauchsfällen dem Bistum Regensburg Vertuschung vorgeworfen. Johanna Treimer, Mutter eines missbrauchten Jungen aus Viechtach, vor der Kirche in Riekofen in der Oberfpfalz Foto: dpa Nach dem Missbrauchsskandal um den bisherigen Pfarrer von Riekofen haben Betroffene von früheren Missbrauchsfällen schwere Vorwürfe gegen das Bistum Regensburg erhoben. In der Diözese würden systematisch von Priestern begangene sexuelle Missbräuche vertuscht, sagten die Mütter von zwei missbrauchten Jungen am Sonntag. Nach dem Bekanntwerden der Missbrauchsfälle hätten die Opfer praktisch keinerlei Hilfe von der Bistumsleitung erhalten. Unterdessen ist am Sonntag in Riekofen der neue katholische Pfarrer Gottfried Dachauer ins Amt eingeführt worden. Ursprünglich wollte der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller Dachauer persönlich als Pfarrer einführen. Der Bischof sagte den Besuch allerdings wegen des angeblichen Medienrummels kurzfristig ab."......

nachrichten.at: "Vorwurf des Kindesmissbrauchs in Bayerischer Kirche RIEKOFEN. Wegen des Missbrauchsskandals von Riekofen in Bayern, wo der 39 Jahre alte Ex-Pfarrer verhaftet worden war, weil er sich jahrelang an einem Ministranten vergangen haben soll, haben Opfervertreter nun schwere Vorwürfe gegen das Ordinariat der Diözese Regensburg erhoben. Der im Juli bekanntgewordene Missbrauchsfall sei nicht alleine zu sehen, sondern 'Ausdruck eines Systems', erklärten am Sonntag Mütter und Opfervertreter von früheren Fällen im Bistum Regensburg."

Kind des Lichts

21 September 2007

Bildung

torgauerzeitung.com: "Kirche entschied, wer als Lehrer eingestellt wird Weidenhain (TZ). Die angewachsene Schülerzahl machte die Einstellung eines zweiten Lehrers notwendig. Im Jahre 1896 trug die Schule die Bezeichnung 'Dreiklassige Volksschule'. Unterrichtsfächer waren Biblische Geschichte, Perikopen, Kirchenlied, Bibellesen, Raumlehre, Turnen, Geschichte, Lesen, Grammatik, Aufsatz, Diktat, schreiben, Singen und Rechnen. Tarifcheck24.de - Versicherungen - Leadprogramm Auch noch andere Aufgaben wurden den Lehrern zugedacht, Lehrer Wegelt zum Beispiel, von 1894 bis 1898 als Lehrer tätig, musste sich nach eingehender Schulung um den Obstbau und die Garten- pflege im Dorf kümmern. Noch bis in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde von der Kirche entschieden, wer als Lehrer an der Schule eingestellt wurde. Die Bewerbungen mussten an den Gemeindekirchenrat gerichtet werden."


Uni-Zugang: "Söhne und Töchter aus gutem Haus" bevorzugt « DiePresse.com: "Uni-Zugang: 'Söhne und Töchter aus gutem Haus' bevorzugt 18.09.2007 | 15:31 | (DiePresse.com) In Österreich ist die 'soziale Bildungsmobilität vergleichsweise gering'. Dafür zahlt sich ein hoher Abschluss wie in kaum einem anderen Land aus, so eine OECD-Studie."

Kreuzigung auf dem Prüfstand: Gesteinigt, gestorben und begraben - Panorama - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

Kreuzigung auf dem Prüfstand: Gesteinigt, gestorben und begraben - Panorama - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten: "KREUZIGUNG AUF DEM PRÜFSTAND Gesteinigt, gestorben und begraben Von Angelika Franz Eine christliche Vereinigung will den Fall Jesus, König der Juden, kontra römische Besatzungsmacht erneut aufrollen. Die korrekte Strafe, so die Kläger, hätte Steinigung statt Kreuzigung sein müssen. Das kenianische Verfassungsgericht muss sich nun damit befassen."

Islamische Zeitung :: Orientalistentag: Der Islam darf nicht als Schrecken gelten: "21.09.2007 Orientalistentag: Der Islam darf nicht als Schrecken gelten 'Sprachlose Islamwissenschaft' (dpa)Muslime gelten in der Öffentlichkeit nach Ansicht von Prof. Maurus Reinkowski immer mehr als Bedrohung. «Da wird gar nicht mehr unterschieden, ob es sich um einen Ägypter, einen Säkularen oder einen Kultur-Muslim aus Anatolien, einen deutschen Konvertiten oder einen Muslim aus China handelt», kritisierte der Islamwissenschaftler in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa. Reinkowski wird in der kommenden Woche den 30. Deutschen Orientalistentag (24. - 28. September) in Freiburg leiten. Zu dem fünftägigen Treffen unter dem Motto «Orientalistik im 21. Jahrhundert», das alle drei Jahre stattfindet, werden rund 1000 Wissenschaftler erwartet, darunter auch aus England, den USA, der Türkei, Iran, Sudan und aus Indonesien."............


YouTube - Orthodox-Jewish preparations for Yom Kippur in Israel: "About This Video In Jerusalem ultra-Orthodox Jews were waving chickens above their heads in a symbolic ritual of transferring their sins to the birds in preparation for the Jewish holiest holiday of Yom Kippur. In ... In Jerusalem ultra-Orthodox Jews were waving chickens above their heads in a symbolic ritual of transferring their sins to the birds in preparation for the Jewish holiest holiday of Yom Kippur. In Tel Aviv worshippers were throwing bread crumbs into the sea in a symbolic gesture seeking God's forgiveness for their sins. On the Day of Atonement, the holiest day of the Jewish year, Jews fast and pray for forgiveness for the sins they have committed. During Yom Kippur airports, rail and road transport, broadcasters, government offices and businesses will shut, and all manner of work is forbidden. www.itnsouce.com Reuters 13448/05"

19 September 2007

Armut öffentlich machen.

idea.de - Detailartikel: "EKD will stärker mit US-Kirche zusammenarbeiten W a s h i n g t o n (idea) – Die Vereinigte Kirche Christi (United Church of Christ/UCC) in den USA und die EKD wollen verstärkt zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs einer EKD-Ratsdelegation am 18. September in Washington mit Vertretern der Leitung der UCC. Dabei nahmen beide Seiten in Aussicht, dass auf der Grundlage der Kirchengemeinschaft zwischen der UCC und der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) ein Vertrag zwischen UCC und EKD entstehen könnte.


Die UCC hat etwa eine Million Mitglieder; die EKD repräsentiert 23 Landeskirchen mit 25,4 Millionen Mitgliedern. In wenigen Tagen soll ein Vertrag zwischen der EKD und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (4,9 Millionen Mitglieder) geschlossen werden. UCC fordert Rückzug aus dem Irak Die EKD-Reisegruppe hält sich noch bis zum 27. September in den USA auf. Vertreter der UCC berichteten der Delegation, dass erste Schritte einer Zusammenarbeit zwischen den traditionellen Kirchen, zu denen auch die UCC gehört, der katholischen Bischofskonferenz sowie evangelikalen Kirchen in den USA gegangen werden. Was mit einem Treffen 2001 hinter verschlossenen Türen begonnen habe, sei nun mit einer gemeinsamen Erklärung zum Thema Armut öffentlich gemacht word"

Katholiken mit fundamentalischer Lehre, die Evangelikalen mit absoluter undiskutabler Bibelwahrheit und nun Protestanten dazu. ....Schön, wenn sie Armut öffentlich machen. Ich dachte immer, die sei schon öffentlich. Ob sich mit gemeinsamen Erklärungen etwas ändern wird?

Büchermarkt

Wiesbadener Kurier · Klimawandel und Religion - Vorschau auf die Sachbücher im Herbst 2007: ......"Der Philosoph Peter Sloterdijk beschäftigt sich in seinem Essayband 'Gottes Eifer' mit dem Judentum, Islam und Christentum und fordert eine friedliche Koexistenz der drei monotheistischen Religionen. Auch der Tübinger Theologe Karl-Josef Kuschel schlägt in seinem Buch 'Juden - Christen - Muslime', das im Patmos-Verlag erscheint, diesen Weg ein. Durch und durch religionsritisch geben sich dagegen zwei andere Autoren: Der englische Journalist Christopher Hitchens zeigt in seinem Buch 'Der Herr ist kein Hirte' kompromisslos und polemisch auf, wie Religionen die Welt vergiften. Dieser These steht Richard Dawkins in seinem Buch 'Der Gotteswahn' in nichts nach: Wie bereits in seinem ersten Bestseller 'Das egoistische Gen' setzt der Oxforder Evolutionsbiologe ganz auf Rationalität und Diesseitigkeit."........

Wann begreifen diese, dass es mindestens sechs monotheistische Religionen gibt, wobei das Christentum von anderen nicht unbedingt als monotheistische Religion verstanden wird. Ich frage mich auch, warum die friedliche Koexistenz nur zwischen tatsächlichen und vorgeblichen Monotheisten, die Abraham als Stammvater betrachten, sein soll. So sicher sind die Storries doch ohnehin alle nicht. War ein HEER da Hirte? Ich kann an eine höhe Macht glauben ohne all das. Einen männlichen Gott brauche ich nicht. Weiblich muss es auch nicht sein. Es muss nichtmals Gott heißen. Glaubensfacetten sind interessant, aber alles in jeweiligen heiligen Büchern oder daraus entstandenen Lehren glauben, muss nicht sein. Jenseitsparadies oder Jensseitshöllenzauber sind mir ohnehin suspekt. Ich nehme , was kommt oder auch nicht kommt. Und im Jetzt kann ich mich mit keinen religiösen Ritualen anfreunden. Ansonsten bin ich dennoch irgendwie mystagogisch und meinetwegen auch noch Seeräuber.

Kind des Lichts

Katholische Sondergruppen

Wanderbischöfe (Episcopi vagantes) - INFOSEKTEN - Katholische Arbeitsstelle "Neue religiöse Bewegungen in der Schweiz": "Wanderbischöfe (Episcopi vagantes) Unter episcopi vagantes versteht man Personen, die in irregulärer oder heimlicher Weise zum Bischof geweiht wurden oder solche, die, nachdem sie regulär konsekriert wurden, von der Kirche, die sie weihte, exkommuniziert wurden und mit keinem anerkannten Bischofsstuhl in Gemeinschaft stehen. Sie sind keine Erscheinung, die nur in unserer Zeit auftritt. Bereits zur Zeit der Urkirche wurden Bischöfe von einer Ortskirche ausgesandt, um zu missionieren und neue Kirchen zu gründen. Oft kam es dann vor, dass die Kontakte zur Ursprungskirche bewusst abgebrochen wurden, um als selbständige Kirche weiterzubestehen."..............


Auf der Suche nach Erleuchtung – Buddhismus im deutschsprachigen Raum - INFOSEKTEN - Katholische Arbeitsstelle "Neue religiöse Bewegungen in der Schweiz":



....."Der evangelische Theologe Harald Lamprecht kommentierte diese Sichtweise wohl sehr zutreffend, als er schrieb: „Dass Jesus Christus vor 2000 Jahren am Kreuz in Golgatha gestorben ist, hat für Willigis Jäger keine einmalige Bedeutung mehr. Erlösung geschehe nach seiner Meinung nicht durch einen stellvertretenden Sühnetod Jesu, sondern durch Erkenntnis der inneren Einheit des Menschen mit Gott. Diese letzte Einheit schliesse alle Religionen ein. Zwar auf verschiedenen Wegen würden sie doch letztlich alle zum gleichen Ziel führen. Im äusseren Bereich der Kulte und Riten sei dies zwar nicht zu sehen, die esoterischen Wege der Religionen würden sich aber entsprechen und von verschiedenen Seiten auf den einen Gipfel des Berges führen – eben der Erkenntnis der wesenhaften Einheit mit Gott oder Brahman oder Allah oder dem Nichts des Buddhismus. Dies meint er, wenn er davon spricht, dass die Mystik ‚transkonfessionell’ sei, dass sie sich über die traditionellen Grenzen der Konfessionen (bei ihm auch: der Religionen) hinwegsetzt. Wieviel eine solche Interpretation der mystischen Erfahrung allerdings noch mit dem Wesen der jeweiligen Religionen gemein hat, darf und muss gefragt werden.“ Genau hier liegt wohl die "

(Irgendwie kann ich mich mystagogischen Seeräubern identifizieren. Heimat ist in mir.)
mittel°punkt » Begriffsklärung “Mystagogie”: "aussen" ....Mystagogie bedeutet, dass Gott in einem Menschen gegenwärtig ist und wirkt; Gott ist dem Menschen immanent. Glaube ist damit als Selbstmitteilung Gottes an den Menschen zu verstehen und nicht als Ergebnis einer Belehrung und Bildung von aussen. (Zitat: Aus dem Artike l “Gott ist dem Menschen immanent” von André Böhning)

18 September 2007

derStandard.at

derStandard.at: "Erol User: 'Zum Beten braucht man keine Moschee' Erol User, türkischer Großunternehmer und Eigentümer des Fußballclubs Fenerbahce Istanbul, hält den Glauben für Privatsache"

Erol User, türkischer Großunternehmer und Eigentümer des Fußballclubs Fenerbahce Istanbul, hält den Glauben für Privatsache

Mission und Profilierung

USA: Senator verklagt Gott - Aus aller Welt - Panorama - FOCUS Online: "USA Senator verklagt Gott Gott soll sich nach dem Willen eines Senators in den USA vor dem Kadi verantworten – wegen vergangener und andauernder „Terrordrohungen“. Der Politiker stützt sich in der Klage auf die Bibel."........

Meine Meinung: Ver-rückt! Aber irgendwie hat er recht!

Naturwissenschaft & Religion: „Man soll sich ja kein Bild machen!“ « DiePresse.com: 18.09.2007 | 18:29 | VANNINA WURM UND THOMAS KRAMAR (Die Presse)....."Walter Thirring, Doyen der theoretischen Physik, etwa als Lutheraner. Wie erklärt er den signifikanten Unterschied zwischen Physikern und Biologen? „Die Biologen sehen sozusagen nur ihr enges Fenster aus der kosmischen Evolution – da meinen sie, sie brauchen den lieben Gott gar nicht...“ Thirring: Kein Bild machen! Was hält er von Intelligent Design? „Das ist ein bisschen gefährlich. Es würde heißen: Der Plan ist ursprünglich gar nicht so intelligent, er muss noch korrigiert werden. Mir scheint der Plan so zu sein, dass Zufall und Notwendigkeit so zusammenspielen, dass aus dem ursprünglichen Chaos sogar ein Mensch entstehen kann.“ Das Bild eines persönlichen Gottes hält Thirring aber für einen Anthropomorphismus: „Man soll sich ja von Gott kein Bild machen!“".........

Ich glaube, zu dieser Aussage kann ich mitgehen.

derStandard.at/Wissenschaft: "Gott sei Dank - für die Evolution Vertreter der Evolu­tionstheorie und jene der Schöpfungslehren der Religion sind neuer­dings wieder bemüht, miteinander ins Gespräch zu kommen Zwischen der Evolutionstheorie der Wissenschaft und den Schöpfungslehren der Religion vertieften sich in den vergangenen Jahren die Abgründe. Neuerdings sind Vertreter von hüben wie drüben aber wieder bemüht, miteinander ins Gespräch zu kommen und Brücken zu schlagen. ***** Mehr zum Thema Internet mPAY24 - Die Online -Zahlungslösung bezahlte Einschaltung 'Die Debatte Wissenschaft versus Religion ist zu Ende!', Das behauptet zumindest Craig Mello, Medizin-Nobelpreisträger 2006. Der Grund für seinen etwas überraschenden Befund: Ein Buch mit dem Titel Thank God for Evolution!, das zwar erst im Oktober offiziell in den USA erscheinen wird, aber schon jetzt für heftige Zustimmung sorgt. Nicht nur bei Mello. Voll des Lobs für das Buch von Reverend Michael Dowd ist zum Beispiel auch John Mather, Nasa-Chefwissenschafter und Physiknobelpreisträger 2006 ('Das Universum brauchte 13,7 Milliarden Jahre, um dieses wunderbare Buch zu produzieren') oder Lee Hartwell Nobelpreisträger für Medizin 2001. Die ganze Liste der Lobpreisungen findet sich auf der Homepage zum Buch (thankgodforevolution.com), wo das Manuskript als PDF auch gratis verfügbar ist. "

Seufz, mich laust der Affe! Ob von Evulution oder Kreatinismus aktuelles Leben abhängig sein kann?

Das Internet als Tummelplatz für christliche Missionare: "Bibel statt Darwin Für viele Menschen spielt das keine Rolle. Laut einer Umfrage der Gallup Organization stimmten 43 Prozent der befragten US-Bürger der Aussage zu, dass 'Gott den Menschen vor etwa 10.000 Jahren ungefähr in seiner heutigen Form geschaffen hat', während nur 14 Prozent einer Aussage zustimmt, dass sich der Mensch über Jahrmillionen aus primitiveren Lebensformen entwickelt habe, was der Evolutionstheorie entspricht. Auch in Deutschland glauben laut einer Umfrage der schweizerischen IHA-Gfk nur 46 Prozent an die Evolution, der Rest glaubt entweder wörtlich an die Genesis wie sie in der Bibel steht oder an eine 'von oben gesteuerten Version', die sich an das Intelligent Design anlehnt. Bei so viel Wissenschaftsskepsis wundert es nicht, dass die neutheologischen Ansichten auch im Internet weite Verbreitung finden."

Internet als Tummelplatz für Missionare bestätigt meinen Eindruck. In gewisser Weise sind vielleicht alle Missionare. Die einen sind es bewusst, die anderen eher unbewusst? Und jeden nervt anderes?

idea.de - Rubrik - Detailartikel: "Theologie & Glaubensleben 18.09.07 Die Bibel ist kein Sammelsurium von Mythen Der Vorsitzende der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“, Pfarrer Hansfrieder Hellenschmidt. H e r b o r n (idea) – Zum uneingeschränkten Vertrauen in die Bibel als dem Wort Gottes hat der Vorsitzende der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“, Pfarrer Hansfrieder Hellenschmidt (Filderstadt bei Stuttgart), aufgerufen. Die Bibel sei kein Sammelsurium von Mythen, Legenden, Märchen oder Parabeln, wie von vielen behauptet, sagte er vor rund 80 Besuchern eines von der Bekenntnisbewegung veranstalteten Treffens „Gemeinde unter dem Wort“ im mittelhessischen Herborn. Nur wer der biblischen Botschaft gehorche, werde die dem Wort Gottes innewohnende Wahrheit und Kraft erfahren. Sie habe die Macht, Menschenleben zu verändern."

Alles Gottesoffenbarung in der Bibel und das ist zu glauben und zu leben? Das empfinde ich soooo abartig, das mir die Worte fehlen. Ausfällig möchte ich ja nicht werden.


Nordelbische Kirche will mehr evangelische Schulen - Fördertopf | Newsticker: "Nordelbische Kirche will mehr evangelische Schulen - Fördertopf Kiel (dpa/lno) - Die Nordelbische Kirche will im Bildungswesen mehr Flagge zeigen und plant einen Fördertopf für evangelische Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Synode in Rendsburg werde in der kommenden Woche voraussichtlich beschließen, dass über fünf Jahre hinweg Fördermittel von bis zu 75 000 Euro pro Jahr an neue und bestehende Schulen fließen. Das sagte Synodenpräsident Hans- Peter Strenge am Dienstag in Kiel. Zudem werde die NEK nun Mitglied in der Schulstiftung der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Neugründung evangelischer Schulen sei eine der zentralen Aufgaben. Die katholische Kirche sei hier schon immer sehr offensiv gewesen. © Welt erschienen am 18.09.2007 um 13:58 Uhr"

Tja, die Konkurrenz schläft nicht. Aber was hat das Konkurenzgerangel mit einem Gott gemeinsam?