21 April 2008

Blaues Licht

2Mo 16,10 Und als Aaron noch redete zu der ganzen Gemeinde der Israeliten, wandten sie sich zur Wüste hin, und siehe, die Herrlichkeit des HERRN erschien in der Wolke.
2Mo 24,16 und die Herrlichkeit des HERRN ließ sich nieder auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage; und am siebenten Tage erging der Ruf des HERRN an Mose aus der Wolke.
2Mo 24,17 Und die Herrlichkeit des HERRN war anzusehen wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Israeliten.

Mk 13,26 Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit.

Menschensohn = hebr. ben adam

Der Name Uruschalim/Jerusalem (nach der Bibel vor der Eroberung durch David Salem oder Jebus) bedeutet Stadt des Schalim oder Stadt des Friedens. Schalim war ein kanaanitischer Gott der Abenddämmerung.


Abendrot
entsteht durch einen längeren Weg des Lichts durch die Atmosphäre, wobei durch die Moleküle der Luft, Wasserdampf u. a. das kurzwellige blaue Licht stärker als das langwelligere rote Licht gestreut und aufgenommen wird.

Heilwirkung des blauen Licht´s
Blaues Licht zögerte das Absinken der Körpertemperatur hinaus, wirkt gegen DNA-Schäden, gegen Schlafstörungen. Es tötet Bakterien, Pilze, ist somit Heilmittel gegen Hauterkrankungen. Es senkt auch Melatotin-Werte im Blut, damit ein Krebsrisiko,


Strukturbiochemie: Blaulichttherapie für DNA-Schäden
Professor Dr. Lars-O. Essen: Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg
http://web.uni-marburg.de/zv/news/presse/2005_02_22%20Blauli cht/2005_02_22_Blaulicht.html


....Es kam deshalb nicht überraschend, dass die Cornell Universität die Anwendung von blauem Licht verkündete, um Müdigkeit und andere Nebeneffekte von Jetlag zu reduzieren. Blaues Licht (Lichtwellen schwingen in einem Bereich von 495-436 Nanometer, wobei 1 Nanometer 1 Millionstel eines Meters ist) wie ein Vascoconstrictor wirkt, d.h. die Blutgefäße zusammenziehend sowie antiseptisch, schmerzstillend, gerinnend. Blau ist die Farbe der Meditation, für tiefe Stille und Ruhe, für Güte und Freundlichkeit und Großzügigkeit. Diese Schwingungsfrequenz ist auch ein idealer Regulator für das endokrine System. Die Zirbeldrüse, die im Gehirn sitzt, produziert das Hormon Melatonin, dessen Synthese und Sekretion von Licht behindert und im Gegensatz dazu durch verschiedene Faktoren stimuliert wird, zu denen höchstwahrscheinlich vor allem Stressfaktoren zählen (alles, was die normale Balance stört). Es ist möglich, dass Melatonin uns noch unbekannte Qualitäten hat, aber es sieht so aus, als ob es eine wichtige Rolle in der Synchronisation des täglichen (Wach- und Schlaf-) Rhythmus und anderer biologischer Rhythmen spielen würde.....
http://www.treff-raum-espaciotime.com/de/articles/LichtundFa rbenSabbatti.html



Vielleicht noch mehr?
Gibt es in der Kirche schon Blaulicht?

08 April 2008

Kirchensterben

Kirchensterben: "Kirchensterben
von Annelie Heyer | Erkelenz | 207 mal gelesen
Christliche Tradition und christliche Kultur sind kaum noch vorhanden. Ob sie dabei sind, gänzlich zu verschwinden?
Ostern - Hühnerfest in Germany?
Heute Morgen zog es mich wieder einmal nach Hause. Ich meine, an die Stätten meiner Kindheit.
Ich besuchte meine alte Pfarrkirche.".....


Das entspricht meiner Erfahrung. Allerdings kommt keine Wehmut auf.

Von den Juden und ihren Lügen.

Von den Juden und ihren Lügen.


—————————————————————
von Dr. Martin Luther
—————————————————————


Alles ängstliche Seufzen und Sehnen und Hoffen ihres Herzens geht
dahin, daß sie einmal mit uns Heiden umgehen könnten, wie sie zur
Zeit Esthers in Persien mit den Heiden umgingen. O wie lieb haben
sie das Buch Esther, das so fein zu ihrer blutdürstigen,
rachgierigen, mörderischen Begier und Hoffnung stimmt! Kein
blutdürstigeres und rachgierigeres Volk hat die Sonne je beschienen,
als die sich dünken lassen, sie seien darum Gottes, daß sie sollen
und müssen die Heiden morden und würgen. Und es ist auch das
vornehmste Stück, das sie von ihrem Messias erwarten, er solle die
ganze Welt durch ihr Schwert ermorden und umbringen. Wie sie denn im
Anfang an uns Christen in aller Welt wohl erwiesen und noch gerne
täten, wenn sie es könnten, habens auch oft versucht und darüber auf
die Schnauze weidlich geschlagen worden sind.

Sie haben solchen giftigen Haß wider die Gojim von Jugend auf von
ihren Eltern und Rabbinern eingesoffen und saufen ihn noch ohne
Unterlaß in sich, daß es ihnen durch Blut und Fleisch, durch Mark
und Bein gegangen, ganz und gar Natur und Leben geworden ist. Und so
wenig sie Fleisch und Blut, Mark und Bein ändern können, so wenig
können sie solchen Stolz und Neid ändern, sie müssen so bleiben und
verderben, wenn Gott nicht besondere hohe Wunder tut.

Wollen am Ende auch ihre Lügen wider die Personen sehen, welche doch
die Lehre weder ärger noch besser machen, sie seien fromm oder böse.
Nämlich was Sie von der Person unsers Herrn, von seiner lieben
Mutter und von uns und allen Christen lügen. Das sind solche Lügen,
wenn der Teufel der Lehre nichts anhaben kann, so legt er sich wider
die Person, lügt, schmäht, flucht und tobt wider sie. Gleich wie der
Papisten Beelzebub mir tat: da er meinem Evangelium nicht
widerstehen konnte, schrieb er, ich hätte den Teufel, wäre ein
Wechselbalg, meine liebe Mutter eine Bademagd, flugs da er das
geschrieben hatte, ward mein Evangelium zunichte und hatten die
Papisten gewonnen. Also mußte Johannes der Täufer und Christus
selbst den Teufel haben und Samariter heißen, flugs darauf ward
Johannes’ und Christus’ Lehre unrecht und der Pharisäer Lehre recht,
so ists allen Propheten ergangen. Neulich jetzt auch, als der
Meuchelmordbrenner von Wolfenbüttel, der heiligen römischen Kirche
nach dem Kardinal zu Mainz einziges Heiligtum und Kleinod, die
Person des Kurfürsten zu Sachsen und des Landgrafen zu Hessen aufs
schändlichste geschmäht und geschändet hatte, da waren sie flugs
beide verloren, er aber, der heilige Mann, König über alle Könige,
ward mit Rautenkranz und Gold gekrönt, so schwer, daß ers nicht
ertragen konnte und fliehen mußte.

Darum, wer eine böse Sache gewinnen will, der tue auch so, wie die
losen Zungendrescher vor Gericht tun, wenn sie die Silbersucht und
das Guldenfieber befällt, schelte und lüge getrost auf die Person,
welche die Sache gewonnen hat. Wie jene Mutter ihr Kind lehrte:
kannst du nicht gewinnen, so trag Hader ein. Das heißen solche Lügen,
wo der Lügner nicht in der Hauptsache wähnt noch irrt (wie in
Glaubenssachen auch geschieht), sondern selbst wohl weiß, daß er
wider die Person lügt und lügen will, auch nicht, weder mit Schein
noch mit Wahrheit, zu beweisen gedenkt, wie er auch nicht kann.

So tuns die Juden in diesem Falle auch, getrost schelten sie, lügen
und fluchen der Person, wider ihr eigenes Gewissen, damit haben sie
die Sache längst gewonnen, so daß sie Gott hat erhören müssen,
sitzen zu Jerusalem in einer goldenen Stadt, nun wohl 1500 Jahre,
wie wir vor Augen sehen, sind Herren der Welt, laufen alle Heiden zu
mit ihrem Hemd, Röcken, Hosen und Schuhen, lassen sich würgen von
den edlen Fürsten und Herrn von Israel, geben ihnen Land und Leute
und alles, was sie haben, wie sie den Gojim fluchen, speien und
maledeien.

Und wenn sie nicht so schändlich lögen, fluchten, speiten, lästerten,
schmähten die Personen, kannst du denken, so hätte sie Gott nicht
erhört, und sie hatten ihre Sache längst verloren, dürften nicht zu
Jerusalem Herrn sein, sondern in der Welt zerstreut sein, Jerusalem
nicht sehen, sich mit Lügen, Trügen, Stehlen, Rauben, Wuchern und
allerlei Untugend unter den verfluchten Gojim nähren. Solch gewaltig
Ding ists, wenn einer der Person fluchen kann, nachdem die Sache
verloren ist. Darum laß dir der Juden Exempel nicht ein schlecht
Ding sein, wenn du eine böse Sache hast. Sie sind die edlen Fürsten
von Israel, die alles vermögen, wenn sie die Sache verloren haben,
und den Gojim mehr fluchen können.

Darum wisse du, lieber Christ, und zweifle nicht daran, daß du
nächst dem Teufel keinen bittereren, giftigeren, heftigeren Feind
hast als einen rechten Juden, der mit Ernst ein Jude sein will. Es
mögen wohl unter ihnen sein, die da glauben, was die Kühe oder Gänse
glauben, doch hängt ihnen allen das Geblüt an. Daher gibt man ihnen
oft in den Historien Schuld, daß sie die Brunnen vergiftet, Kinder
gestohlen und zerpfriemt haben. Sie sagen wohl nein dazu. Aber, es
sei oder nicht, do weiß ich wohl, daß am vollen, ganzen, bereiten
Willen bei ihnen nichts fehlt, wenn sie mit der Tat, heimlich oder
offenbar, dazu kommen könnten. Des versieh dich gewißlich und richte
dich danach!

Tun sie aber etwas Gutes, so wisse, daß es nicht aus Liebe noch dir
zugute geschieht, sondern weil sie Raum haben müssen, bei uns zu
wohnen, müssen sie aus Not etwas tun, aber das Herz bleibt und ist,
wie ich gesagt habe.

Es möchte ein Mensch, der den Teufel nicht kennt, sich wohl
verwundern, daß sie den Christen vor andern so feind sind, da sie
doch nicht Ursache dazu haben, weil wir ihnen alles Gute tun. Sie
leben bei uns zu Hause, unter unserm Schutz und Schirm, brauchen
Land und Straßen, Markt und Gassen; dazu sitzen die Fürsten und
Obrigkeit, schnarchen und haben das Maul offen, lassen die Juden aus
ihrem offenen Beutel nehmen, stehlen und rauben, was sie wollen, das
ist: sie lassen sich selbst und ihre Untertanen durch der Juden
Wucher schinden und aussaugen und mit ihrem eigenen Gelde sich zu
Bettlern machen. Denn die Juden als Fremdlinge sollten wahrlich und
gewißlich nichts haben, und was sie haben, das muß gewißlich unser
sein. So arbeiten sie nicht, verdienen uns nichts ab, auch schenken
oder geben wir ihnen nichts, dennoch haben sie unser Geld und Gut
und sind damit unsere Herren in unserm eigenen Lande und in ihrer
Verbannung. Wenn ein Dieb zehn Gulden stiehlt, so muß er hängen,
raubt er auf der Straße, so ist der Kopf verloren. Aber wenn ein
Jude zehn Tonnen Goldes durch seinen Wucher stiehlt und raubt, so
ist er lieber als Gott selbst.

Zum Wahrzeichen: sie rühmen es getrost und stärken ihren Glauben und
giftigen Groll wider uns, sprechen untereinander: Halte fest, siehe,
wie Gott mit uns ist und sein Volk auch in der Verbannung nicht
verläßt. Wir arbeiten nicht, haben gute faule Tage, die verfluchten
Gojim müssen für uns arbeiten, wir aber kriegen ihr Geld, damit sind
wir ihre Herren, sie aber unsere Knechte.

Sie sind eitel Diebe und Räuber, die täglich nicht einen Bissen
essen noch einen Faden am Leibe tragen, den sie uns nicht gestohlen
und geraubt hätten durch ihren verdammten Wucher, leben also täglich
von eitel Diebstahl und Raub mit Weib und Kind, als Erzdiebe und
Landräuber, in aller unbußfertigen Selbstsicherheit. Denn ein
Wucherer ist ein Erzdieb und Landräuber, der billig am Galgen
siebenmal höher als andere Diebe hängen sollte.

Nun sieh, welch eine feine, dicke, fette Lüge das ist, daß sie
klagen, sie seien bei uns gefangen. Es sind über 1400 Jahre, daß
Jerusalem zerstört ist, und wir Christen sind zu der Zeit schier 300
Jahre lang von den Juden in aller Welt gemartert und verfolgt worden,
daß wir wohl klagen möchten, sie hätten uns Christen zu der Zeit
gefangen und getötet, wie es die helle Wahrheit ist. Dazu wissen wir
noch heutigentags nicht, welcher Teufel sie her in unser Land
gebracht hat; wir haben sie zu Jerusalem nicht geholt. Zum Beweise
sind sie oft mit Gewalt vertrieben worden, geschweige, daß wir sie
halten sollten; aus Frankreich als einem feinen sonderlichen Nest
sind sie vertrieben worden. Jetzt neulich sind sie von dem lieben
Kaiser Karolus aus Hispanien, dem allerbesten Nest, vertrieben
worden. Und dies Jahr aus der ganzen böhmischen Krone, wo sie doch
zu Prag auch der besten Nester eines hatten. Ebenso aus Regensburg,
Magdeburg und mehr Orten bei meinen Lebzeiten vertrieben.

Zudem hält sie noch jetzt niemand, Land und Straßen stehen ihnen
offen, sie mögen in ihr Land ziehen, wann sie wollen, wir wollten
gerne Geschenke dazugeben, daß wir ihrer loswären, denn sie sind uns
eine schwere Last, wie eine Plage, Pestilenz und eitel Unglück in
unserm Lande.

Heißt das gefangenhalten, wenn man einen nicht leiden kann im Lande
oder Hause? Jawohl, sie halten uns Christen in unserm eigenen Lande
gefangen, sie lassen uns arbeiten im Nasenschweiß, Geld und Gut
gewinnen, während sie derweil hinter dem Ofen sitzen, faulenzen und
Birnen braten, saufen, leben sanft und wohl von unserm erarbeiteten
Gut, haben uns und unsere Güter gefangen durch ihren verfluchten
Wucher, spotten dazu und speien uns an, daß wir arbeiten und sie
faule Junker sein lassen von dem Unsern und in dem Unsern, sind also
unsre Herren, wir ihre Knechte mit unserm eignen Gut, Schweiß und
Arbeit, fluchen danach unserm Herrn und uns zu Lohn und Dank. Sollte
der Teufel hier nicht lachen und tanzen, wenn er solch fein Paradies
bei uns Christen haben kann, daß er durch die Juden, seine Heiligen,
das Unsre frißt und uns zum Lohne Maul und Nase voll tut, spottet
und flucht Gott und den Menschen dazu.

Aus diesem allen sehen wir Christen (denn die Juden könnens nicht
sehen), welch ein schrecklicher Zorn Gottes über dies Volk gegangen
ist und ohne Aufhören geht, welch ein Feuer und Glut da brennt, und
was die gewinnen, die Christus und seinen Christen fluchen oder
feind sind. O liebe Christen, laßt uns solch greulich Exempel zu
Herzen nehmen und Gott fürchten, daß wir nicht auch zuletzt in
solchen oder noch ärgern Zorn fallen, sondern sein göttlich Wort
ehren und die Zeit der Gnade nicht versäumen, wie sie bereits
Mahomet und der Papst versäumt haben und nicht viel besser als die
Juden geworden sind.

Was wollen wir Christen nun mit diesem verworfenen, verdammten Volk
der Juden tun? Zu ertragen ist es uns nicht, seitdem sie bei uns
sind und wir solch Lügen, Lästern und Fluchen von ihnen wissen,
damit wir uns nicht aller ihrer Lügen, Flüche und Lästerungen
teilhaftig machen. So können wir das unlöschbare Feuer des
göttlichen Zorns (wie die Propheten sagen) nicht löschen noch die
Juden bekehren. Wir müssen mit Gebet und Gottesfurcht eine scharfe
Barmherzigkeit üben, ob wir doch etliche aus der Flamme und Glut
erretten könnten; rächen dürfen wir uns nicht, sie haben die Rache
am Halse, tausendmal ärger als wir ihnen wünschen mögen. Ich will
meinen treuen Rat geben.

Erstlich, daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und,
was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß
kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich. Und solches
soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott
sehe, daß wir Christen seien und solch öffentlich Lügen, Fluchen und
Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet
noch gewilligt haben. Denn was wir bisher aus Unwissenheit geduldet
haben (ich habs selbst nicht gewußt), wird uns Gott verzeihen; nun
wirs aber wissen und sollten darüber frei vor unserer Nase den Juden
ein solches Haus schützen und schirmen, worin sie Christum und uns
verleumden, lästern, fluchen, anspeien und schänden, wie droben
gehört, das wäre ebensoviel, als täten wirs selbst und viel ärger,
wie man wohl weiß.

Moses schreibt, daß, wenn eine Stadt Abgötterei triebe, man sie mit
Feuer ganz zerstören und nichts davon übriglassen sollte. Und wenn
er jetzt lebte, so würde er der erste sein, der die Judenschulen und
-häuser ansteckte, Denn er hat gar hart geboten, sie sollen nichts
zu-noch abtun von seinem Gesetze, und es sei Abgötterei, Gott nicht
gehorchen. Nun ist der Juden Lehre jetzt nichts andres als eitel
Zusätze der Rabbinen und Abgötterei des Ungehorsams, gleichwie bei
uns unter dem Papsttum die Bibel unbekannt geworden ist.

Zum zweiten: daß man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre,
denn sie treiben ebendasselbe darin, das sie in ihren Schulen
treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall tun wie
die Zigeuner, auf daß sie wissen, sie seien nicht Herren in unserm
Lande, wie sie rühmen, sondern in der Verbannung und gefangen, wie
die ohne Unterlaß vor Gott über uns Zeter schreien und klagen.

Zum dritten: daß man ihnen alle Betbüchlein und Talmudisten nehme,
worin solche Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.

Zum vierten: daß man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete,
hinfort zu lehren, denn solches Amt haben sie mit allem Recht
verloren, weil sie die Juden mit dem Spruch Moses’ gefangenhalten,
wo er gebietet, sie sollen ihren Lehrern bei Verlust Leibes und der
Seelen gehorchen, wahrend doch Moses klar beisetzt: was sie dich
lehren nach dem Gesetz des Herrn. Solches übergehen die Bösewichter
und brauchen des armen Volks Gehorsam zu ihrem Mutwillen wider das
Gesetz des Herrn, gießen ihnen solches Gift, Fluch und Lästerung ein.

Zum fünften: daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar
aufhebe, denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie
nicht Herrn noch Amtleute noch Händler noch desgleichen sind; sie
sollen daheim bleiben. Ich lasse mir sagen, es solle ein reicher
Jude jetzt mit zwölf Pferden reiten und wuchert Fürsten, Herren,
Land und Leute aus, daß große Herren scheel dazu sehen. Werdet ihr
Fürsten und Herrn solchen Wucherern nicht die Straße
ordentlicherweise verlegen, so möchte sich etwa eine Reiterei wider
sie sammeln, weil sie aus diesem Büchlein lernen werden, was die
Juden sind und wie man mit ihnen umgehen und ihr Wesen nicht
schützen solle. Denn ihr sollt und könnt sie auch nicht schützen,
ihr wolltet denn vor Gott alles ihres Greuels teilhaftig sein. Was
daraus Gutes kommen möchte, das wolltet wohl bedenken und verhüten.

Zum sechsten: daß man ihnen den Wucher verbiete und ihnen alle
Barschaft und Kleinod an Silber und Gold nehme und zur Verwahrung
beiseitelege. Und dies ist die Ursache: alles, was sie haben, haben
sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher, weil sie sonst
kein andres Gewerbe haben. Solches Geld sollte man dazu brauchen
(und nicht anders), wenn ein Jude sich ernstlich bekehrte, daß man
ihm davon vor die Hand hundert, zweihundert, dreihundert Gulden je
nach der Person gebe, womit er ein Gewerbe für sein arm Weib und
Kindlein anfangen möge und die Alten und Gebrechlichen damit
unterhalte, denn solch böse gewonnenes Gut ist verflucht, wenn man’s
nicht mit Gottes Segen zu gutem nötigem Gebrauche wendet.

Zum siebenten: daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die
Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie
ihr Brot verdienen im Schweiß der Nase. Denn es taugt nicht, daß sie
uns verfluchte Gojim im Schweiß unseres Angesichts wollten arbeiten
lassen, und sie, die heiligen Leute, wolltens hinter dem Ofen mit
faulen Tagen und Feisten verzehren und darauf lästerlich rühmen, daß
sie der Christen Herrn wären von unserm Schweiß, sondern man müßte
ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.

Sorgen wir uns aber, daß sie uns an Leib, Weib, Kind, Gesind, Vieh
usw. Schaden tun möchten, wenn sie uns dienen oder arbeiten sollten,
weil es wohl zu vermuten ist, daß solch edle Herrn der Welt und
bittre Würme, keiner Arbeit gewohnt, gar ungern sich so hoch
demütigen würden unter die verfluchten Gojim, so laßt uns bei
gemeiner Klugheit der andern Nationen, wie Frankreich, Hispanien,
Böhmen usw., bleiben und mit ihnen rechnen, was sie uns abgewuchert
und danach gütlich geteilt, sie aber für immer zum Lande
ausgetrieben. Denn, wie gehört, Gottes Zorn ist so groß über sie,
daß sie durch sanfte Barmherzigkeit nur ärger und ärger, durch
Schärfe aber wenig besser werben. Darum immer weg mit ihnen.

Ich höre sagen, dass die Juden große Summen Geldes geben und damit
den Herrschaften nütze sind. Ja, wovon geben sie es? Nicht von dem
Ihren, sondern von der Herrschaft und Untertanen Güter, die sie
durch Wucher stehlen und rauben. Und also nehmen die Herrschaften
von ihren Untertanen, was die Juden geben,

d.i. die Untertanen müssen Geld dazu geben und sich für die Juden
schinden lassen, damit diese im Lande bleiben, getrost und frei
lügen, lästern, fluchen und stehlen können. Sollten die
verzweifelten Juden sich des nicht in die Faust lachen, daß wie uns
so schändlich äffen und närren lassen und unser Geld geben, daß sie
im Lande bleiben und alle Bosheit treiben können, überdaß noch reich
dazu werden von unserm Schweiß und Blut, wir aber arm und von ihnen
ausgesogen werden? Wenn das recht ist, daß ein Knecht, ja ein Gast
seinem Herrn oder Wirt jährlich zehn Gulden geben und dafür tausend
stehlen möge, so ist der Knecht und Gast leicht und bald reich, der
Herr und Wirt in Kürze ein Bettler geworden. Und wenngleich die
Juden von ihrem Eignen der Herrschaft solche Summen geben könnten,
was nicht möglich ist, und sie sollten uns damit Schutz und Schirm
abkaufen, um öffentlich und frei in ihren Schulen unsern Herrn
Christum so schändlich verleumden, zu lästern, verspeien, verfluchen,
dazu uns auch alles Unglück, daß wir alle erstochen werden und
umkommen mit unserm Kaiser, Fürsten, Herrn, Weib und Kindern, zu
wünschen, das hieße wahrlich Christum unsern Herrn, die ganze
Christenheit mitsamt dem ganzen Kaisertum, uns mit Weib und Kindern
schändlich wohlfeil verkauft. Wie gar ein größerer Heiliger würde
hier der Verräter Judas gegen uns geschätzt werden? Ja wenn ein
jeglicher Jude, soviel ihrer ist, jährlich hunderttausend Gulden
geben könnte, so sollten wir doch nicht dafür gestatten, daß sie
einen einzigen Christen so frei zu lästern, zu fluchen, zu verspeien,
auszuwuchern Macht haben sollten; es wäre noch viel zu wohlfeil
verkauft. Wieviel unerträglicher ists, daß wir den ganzen Christum
und uns alle mit unserm eignen Gelde kaufen lassen sollten, den
Juden zu lästern und zu fluchen, und sic zum Lohne dafür noch reich
und zu unsern Junkern machen, die uns dazu noch verlachten und sich
in ihrem Mutwillen kitzelten. Das möchte dem Teufel und seinen
Engeln ein rechtes Freudenspiel sein, dessen sie durch die Nase
lachen könnten, wie eine Sau ihre Ferkel anlacht, aber vor Gott
einen gerechten Zorn verdienen.

Summa, ihr lieben Fürsten und Herrn, die Juden unter sich haben, ist
euch solcher mein Rat nicht genehm, so trefft einen bessern, daß ihr
und wir alle der unleidlichen, teuflischen Lift der Juden entladen
werden und nicht vor Gott all der Lügen, des Lästerns, Speiens,
Fluchens schuldig und teilhaftig werden, die die rasenden Juden
wider die Person unsers Herrn Jesu Christ, seiner lieben Mutter,
aller Christen, aller Obrigkeit und unserer selbst so frei und
mutwillig treiben, keinen Schutz noch Schirm noch Geleit noch
Gemeinschaft sie haben lassen, auch nicht eure und eurer Untertanen
Geld und Güter durch den Wucher ihnen dazu dienen und helfen lassen.
Wir haben ohnedies eigner Sünde genug auf uns, noch vom Papsttum her,
tun täglich viel dazu mit allerlei Undankbarkeit und Verachtung
seines Worts und aller seiner Gnaden, daß nicht not ist, auch diese
fremden schändlichen Laster der Juden auf uns zu laden und ihnen
dann noch Geld und Gut zu geben. Ich will hiermit mein Gewissen
gereinigt und entschuldigt haben, da ich’s treulich angezeigt und
gewarnt habe.

Und euch, meine lieben Freunde, die Pfarrherrn und Prediger sind,
will ich ganz treulich eures Amtes hiermit erinnert haben, daß auch
ihr eure Pfarrleute vor ihrem ewigen Schaden warnt, wie ihr wohl zu
tun wißt, nämlich sie sich vor den Juden hüten und sie meiden, wo
sie können. Nicht daß sie ihnen viel fluchen oder persönliches Leid
tun sollten, denn sie haben sich selbst allzu hoch verflucht und
beleidigt, wenn sie den Mann Jesum von Nazareth, Mariens Sohn,
verfluchen, wie sie leider nun über 1400 Jahre tun. Die Obrigkeit
lasse man hier mit ihnen gebaren, wie ich eben gesagt habe. Es tu
aber die Obrigkeit dazu oder nicht, so nehme dennoch ein jeder vor
sich selbst seines Gewissens wahr.

Insonderheit wenn ihr Prediger seid, wo Juden sind, da haltet an mit
Fleiß bei euren Herrn und Regenten, daß sie ihr Amt bedenken, wie
sie Gott schuldig sind, und die Juden zur Arbeit zwingen, den Wucher
verbieten und ihrem Lästern und Fluchen steuern. Leiden wir doch
mehr von ihnen als die Welschen von den Spaniolen! Die nehmen den
Hauswirt Küche, Keller, Kasten, Beutel ein, fluchen ihnen dazu und
drohen ihnen den Tod. Ebenso tun uns die Juden, unsre Gäste, auch;
wir sind ihre Hauswirte. So rauben sie und saugen uns aus, liegen
uns auf dem Halse, die faulen Schelme und müßigen Wänste, saufen,
fressen, haben gute Tage in unserem Hause, fluchen zum Lohne unserm
Herrn Christus, Kirchen, Fürsten und uns allen, drohen und wünschen
uns ohne Unterlaß den Tod und alles Unglück. Denke doch, wie kommen
wir armen Christen dazu, daß wir solch faules, müßiges, unnützes,
böses, schädliches Volk, solche lästerlichen Feinde Gottes umsonst
nähren und reich machen sollen, wofür wir nichts kriegen als ihr
Fluchen, Lästern und alles Unglück, das sie uns tun und wünschen
können? Sind wir doch wohl so blinde und starre Klötze in diesem
Stücke wie die Juden in ihrem Unglauben, daß wir solche große
Tyrannei von den heillosen Schelmen leiden, solches nicht sehen noch
fühlen, wie sie unsre Junker, ja unsere wütenden Tyrannen sind, wir
aber ihre Gefangenen und Untertanen, klagen noch, sie seien unsre
Gefangenen, spotten unser dazu, als müßten wirs von ihnen leiden.

Wollen aber die Herren sie nicht zwingen noch solchem ihrem
teuflischen Mutwillen steuern, so möge man sie, wie gesagt, zum
Lande austreiben und ihnen sagen, daß sie in ihre Lande und Güter
gen Jerusalem hinziehen und daselbst Lügen, Fluchen, Lästern, Speien,
Morden, Stehlen, Rauben, Wuchern, Spotten und alle solche
lästerliche Greuel treiben, wie sie bei uns tun, und uns unsre
Herrschaft, Land, Leib und Gut lassen. Wenn sie Freiheiten und
Rechte vorgeben sollten, die dürfen ihnen nichts helfen, denn es
kann niemand Freiheit geben, solche Greuel zu üben, und alle
Freiheiten sind dadurch ungültig geworden und verloren.

Wenn ihr Pfarrherrn und Prediger, neben mir, solch treulich Warnen
ausgerichtet habt und weder Herr noch Untertan etwas dazu tun will,
so laßt uns, wie Christus spricht, den Staub von den Schuhen
schütteln und sagen: Wir sind unschuldig an eurem Blut. Denn ich
sehe wohl und habs oft erfahren, wie gar barmherzig die verkehrte
Welt ist, wo sie billigerweise scharf sein sollte, und wiederum
scharf, wo sie barmherzig sein sollte. Also werden sie jetzt auch
barmherzig sein wollen über die Juden, die blutdürftigen Feinde
unsers christlichen und Menschennamens, um damit den Himmel zu
verdienen. Aber daß die Juden mit all den genannten teuflischen
Greueln uns arme Christen fangen, plagen, martern und alles
Herzeleid antun, das soll man ertragen und ist christlich wohlgetan,
vor allem, wenn Geld da ist, das sie uns gestohlen und geraubt haben.

Darum wollte ich gerne, sie wären, wo keine Christen sind. Der Türke
und andre Heiden leiden das nicht von ihnen, was wir Christen von
den giftigen Schlangen und jungen Teufeln leiden; sie tuns auch
niemand als uns Christen. Das ists, was ich droben gesagt habe daß
ein Christ nächst dem Teufel keinen giftigeren, bitterern Feind als
einen Juden habe, während wir doch niemand so viel Gutes tun, noch
von jemand so viel leiden als eben von solchen bösen Teufelskindern
und Schlangengezüchte.

Ja wie wollen wir nun handeln? Wenn wir gleich den Juden ihre
Synagogen verbrennen und ihnen verbieten, öffentlich Gott loben,
beten, lehren, seinen Namen zu nennen usw., so werden sie es doch
heimlich nicht lassen. Und weil wir wissen, dass sie es heimlich tun,
so ists ebensoviel, als täten sie es öffentlich. Denn es heißt doch
nicht heimlich, wenn man weiß, daß etwas heimlich geschieht und
geduldet wird, und unser Gewissen ist gleichwohl damit vor Gott
beschwert. Wohlan, da mögen wir uns vorsehen!

Meines Bedünkens wills doch darauf hinaus, sollen wir der Juden
Lästerung rein bleiben und nicht teilhaftig werden, so müssen wir
geschieden sein und sie aus unserm Lande vertrieben werden. Sie
mögen in ihr Vaterland gedenken; dann dürfen sie nicht mehr vor Gott
über uns schreien und lügen, daß wir sie gefangenhalten, wir auch
nicht klagen, daß sie uns mit ihrem Lästern und Wuchern beschweren.
Dies ist der nächste und beste Rat, der beide Teile in solchem Falle
sichert.

Aber hier werden sie, da sie das Land ungern räumen, getrost alles
und alles leugnen, dann auch Geldes genug der Herrschaft bieten, daß
sie bleiben möchten. Wehe aber denen, die solches Geld nehmen, und
verflucht sei solches Geld, das sie verfluchterweise durch Wucher
uns gestohlen haben. Denn sie leugnen ja so sehr, wie sie lügen, und
wo sie uns Christen heimlich fluchen, giften oder Schaden tun können,
des machen sie sich kein Gewissen. Werden sie aber darüber
ergriffen oder sonst bezichtigt, so wagen sie es getrost zu leugnen,
auch bis in den Tod, weil sie uns nicht wert achten, uns die
Wahrheit zu bekennen, und da die heiligen Gotteskinder gewiß
dafürhalten, mit dem, was sie uns Böses fluchen und tun können,
einen großen Gottesdienst zu tun. Ja, wenn sie uns das tun könnten,
was wir ihnen tun können, würde unser keiner eine Stunde leben
müssen. Weil sie es aber öffentlich nicht zu tun vermögen, bleiben
sie gleichwohl im Herzen unser täglicher Mörder und blutdürstige
Feinde. Solches beweisen ihr Beten und Fluchen und so viele
Historien, wo sie Kinder gemartert und allerlei Laster geübt haben
und dafür oft verbrannt und verjagt worden sind.

Darum glaube ich wohl, daß sie viel Ärgeres reden und tun, als die
Historien und andere von ihnen schreiben, während sie sich aufs
Leugnen und ihr Geld verlassen. Aber wenn sie gleich alles leugnen
könnten, so können sie das nicht leugnen, daß sie uns Christen
öffentlich fluchen und daß sie bei uns gefangen sein müssen, während
sie doch wohl wissen, daß sie daran lügen, und daß vielmehr sie uns
in unserm Lande durch ihren Wucher gefangen, jedermann aber ihrer
gern los wäre.

Weil sie aber uns verfluchen, verfluchen sie unsern Herrn auch;
verfluchen sie unsern Herrn, so verfluchen sie auch Gott den Vater,
Schöpfer Himmels und der Erden, so daß also ihr Leugnen sie nichts
helfen kann. Sie sind allein mit dem Fluchen überführt, so daß man
alles wohl glauben muß, was man Böses von ihnen schreibt; sie tuns
gewißlich mehr und ärger, als wir wissen oder erfahren. Denn
Christus lügt und trügt nicht, der sie Schlangen und Teufelskinder
urteilt, d. i. seine und aller und aller der Seinen Mörder und
Feinde, wo sie können.

Unsern Oberherrn, die Juden unter sich haben, wünsche ich und bitte,
daß sic eine scharfe Barmherzigkeit gegen diese elenden Leute üben
wollten, obs doch etwas, wiewohl es mißlich ist, helfen wollte, wie
die treuen Ärzte tun: wenn das heilige Feuer in die Knochen gekommen
ist, fahren sie mit Unbarmherzigkeit zu und schneiden, sägen,
brennen Fleisch, Adern, Knochen und Mark ab. Also tue man hier auch.
Verbrenne ihre Synagogen, verbiete alles, was ich droben erzählt
habe, zwinge sie zur Arbeit und gehe mit ihnen nach aller
Unbarmherzigkeit um, wie Moses in der Wüste tat, der dreitausend
totschlug, daß nicht der ganze Haufe verderben mußte. Sie wissen
wahrlich nicht, was sie tun, wollens dazu wie die besessenen Leute
nicht wissen, hören noch lernen. Darum kann man hier keine
Barmherzigkeit üben, sie in ihrem Wesen zu stärken. Will das nicht
helfen, so müssen wir sie wie die tollen Hunde ausjagen, damit wir
nicht, ihrer greulichen Lästerung und aller Laster teilhaftig, mit
ihnen Gottes Zorn verdienen und verdammt werden. Ich habe das Meine
getan; ein jeglicher sehe, wie er das Seine tue.

Martin Luther

30 März 2008

Neue katholische Judenmission ?


"Der Antijudaismus ist nicht nur das Produkt verzerrter Lesung oder Übersetzung. Er steckt schon im Neuen Testament selbst. Das zu leugnen, wäre fatal, weil damit eine Deutung geschähe, die nur die Kehrseite des jahrhundertelangen Antijudaismus bedeutete."

Altkatholiken

Walter Homolka
Kontroverse um Karfreitagsfürbitte
wiki/Walter_Homolka
http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Homolka

PROTEST VON RABBINERN
"Die katholische Kirche hat ihre antisemitischen Tendenzen nicht im Griff"
spiegel.de/politik/deutschland

Das große Missverständnis
Ratzinger ist ganz der Alte geblieben
VON DOMINIK STRAUB......

.........Allen Missverständnissen ist gemein, dass sich die Adressaten der päpstlichen Botschaft - Muslime, Protestanten, Juden - von Rom herabgesetzt fühlen. Und dass der Papst die Verletzung leicht hätte vermeiden können, wenn er gewollt hätte.
www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell


Neue Weltordnung!

Außerhalb der römischen Kirche kein Heil?

Pius IX
„Es gibt nur eine wahre und heilige Religion, die von Christus, unserem Herrn, gegründet und eingesetzt worden ist. Mutter und Ernährerin der Tugenden, Zerstörerin der Laster, Befreierin der Seelen, Wegweiserin zum wahren Glück; sie nennt sich katholisch, apostolisch, römisch........


Schlußfolgerung
30. Der Ökumenismus Johannes Pauls II. muß wegen der häretischen Voraussetzungen und seinem natürlichen Hang, die getrennten Gemeinschaften als Schwester-Kirchen zu betrachten, in die Nähe der „Zweigtheorie” (Branch­theory)100 gerückt werden, die durch das Lehramt der Kirche verurteilt worden ist: „Die Grundlage, auf die sie sich stützt, ist derart, daß sie die göttliche Verfassung der Kirche drüber und drunter kehrt“, und „daß Christgläubige und Kirchenmänner ... gemäß einer in höchstem Maße von Häresie befleckten und angekränkelten Absicht für die christliche Einheit beten, kann in keiner Weise geduldet werden“101
Lehre/Krise/EtudeOecum

Die Priesterbruderschaft St. Pius X.

27 März 2008

Sonnenwind und Polarlicht

Spektakuläre Wettererscheinungen im Weltraum
Ständig bläst der Sonnenwind
Von Christian Pinter

.....Von der Sonne gelangt ein energiereicher Teilchenstrom bestehend aus Elektronen und Protonen (Sonnenwind) mit einer Geschwindigkeit von ca. 300 km/s zur Erde. Die Elektronen werden im äußeren, die Protonen im inneren van-Allen-Gürtel vom Magnetfeld der Erde eingefangen.
Eingefangene Teilchen folgen den erdmagnetischen Feldlinien, spiralisieren zu den Polgebieten. Dort stoßen sie mit Sauerstoffatomen zusammen, regen diese in einer Höhe zwischen 90 und 500 km zu rotem und grünem Leuchten an. Zwei ovale Lichtringe schweben deshalb über den irdischen Magnetpolen. Nach wilden Sonneneruptionen strahlen beide auf, schwellen an, verbreitern sich in Richtung der gemäßigteren Breiten. Schafft es der Rand des nördlichen Ovals bis nach Dänemark, taucht es auch am österreichischen Horizont auf: Polarlichter tanzen dann auch an unserem Himmel. Sie machen das Weltraumwetter sichtbar - ähnlich wie die zuvor erwähnten Kometenschweife.….

Weiter: Wienderzeitung


Das Polarlicht (auch Aurora borealis = Nordlicht bzw. Aurora australis = Südlicht) ist eine Leuchterscheinung (genauer ein Elektrometeor), die beim Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre an den Polen der Erde hervorgerufen wird. Polarlichter sind meistens nördlich 60° nördlicher Breite bzw. südlich 60° südlicher Breite zu beobachten.….

…sind über 2000 Jahre alt. Verschiedene Kulturen im Norden Amerikas, Europas und Asiens sahen in ihnen Aktivitäten von Göttern und Geistern, sowohl in Form von Kämpfen oder Tänzen, aber auch als Mitteilungen an die Menschen.

Die frühesten Berichte über Polarlichter
Polarlichter – Lichtzauber am Nachthimmel

Dr. Peter Scheffler, Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik e. V. (INP)

Weiter: Techportal.de


Photobucket

Photobucket

…"Unser eigener Planet hat 24 Stunden am Tag Polarlichter", sagt Jim Spann vom Marshall Space Flight Center, "und wir können sie sogar bei hellem Tageslicht beobachten." Der Trick, erklärt er, ist es die richtige Wellenlänge zu wählen. "Wenn wir aus dem Weltraum mit Hilfe eines Ultraviolett (UV) Filters auf die Erde blicken, sehen wir die ganze Zeit Polarlichter. Es ist ein wundervoller Anblick.…

Weiter: astrolaiumnet



NASA: The Mystery of the Aurora



26 März 2008

Gottes Wind

"Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt."
Johannes 3, 8

Wenn unsere Münder des Brausens voll wären wie die Meere,
unsere Lippen so breit wären, dass der Himmel hineinpasste,
wenn unsere Augen leuchteten wie Sonne und Mond,
die Spannweite unserer Arme den Adlerflügeln gleichkäme,
unsere Füße leicht wären wie die der Hirsche,
selbst dann wäre es noch nicht ausreichend, um dir zu danken Ewiger, unser Gott,
und um deinen Namen zu preisen...

(Prof. Dr. Jonathan Magonet, Jüd. Gebete für Schabbat und Wochentage, München 1996)


Die Tropospäre ist ca. 10 km dick, besteht aus Luft. Wind entsteht, dank Drehung der Erde und weil die Sonne die Erde nicht gleichmäßig erwärmt wird. Warme Luft steigt am Äquator auf und strömt zu den Polen. Das schafft Platz für kalte Winde, die von Nord nach Süd Richtung Äquator wehen.
Luft dreht sich mit der Erde.
Weiteres unter Windpower.org



Liebe ist wie der Wind
Er begegnet Dir schön und rauschend
Mit aller Macht nimmt er dich
Benebelt deine Sinne
Hüllt dich in Wärme
Reißt die Gefühle mit wie im Sturm

Doch wenn er seine Wärme verloren hat
Beißt seine Kälte auf deiner Haut
Die Kälte zieht in meinen Körper
Und trifft mein Herz
Wie ein Blitz vor dem Donner
und seine Eiseskälte
Treibt mir die Tränen in die Augen.

von the_collider


"Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind!"
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:
Die Luft einzuziehen,
sich ihrer Entladen,
Jenes bedrängt,
dieses erfrischt,
so wunderbar
ist das Leben gemischt!
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

"Sturm läutert die Luft."
Caspar David Friedrich (1774-1840)



"In diesem Licht verstehe ich vollkommen die Bedeutung der Freiheit. ... Sie bedeutet Lebensbedingungen für den Aufstieg des Menschen. Sie gleicht einem günstigen Wind. Dank dem Wind allein sind die Segler frei auf den Wogen."
Aus "Flug nach Arras" von Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)

Wind, o Du Wind

Wind, o Du Wind!
Wind und überall Wind!
Er löst mir mein Haar, nimmt mich in die Arme,
er küsst mein Gesicht, meine Brust.

Eine rote Mohnblume vom Feld,
ein gelbes Blatt vom Baum
hat er mir in das Haar gebracht, -
eine herbstliche Liebe in meinem Herzen entfacht.

Fliegen, ach fliegen!
Und niemals erreichen ...
Ich schließe die Augen, ich lache, -
ich lasse mich tragen von Dir, Du mein Wind!

Salomeja Neris (1904-1945)


Sturm der Liebe - Miriam is like the wind


Liebe allein ist der Schlüssel zu deinem Glck,
Findest du ihn, halt ihn fest jeden Augenblick.
ffne die Tr und das Gestern, das zhlt nicht mehr.
Geh deinen Weg, macht man dir auch das Leben schwer.

Liebe kann man nicht verbieten, sie gehrt zum Leben
wie das Licht, der Wind, die Sonne. Liebe kann man nicht verbieten,
sie zeigt dir den Weg in das Land des Glcks.

Wenn auch der Tag alle Sterne der Nacht vertreibt,
wenn man sich auch aus der Ferne nur Briefe schreibt.
Zeit oder Raum, sie bestimmen den Lebenslauf,
nichts auf der Welt hält die Macht der Liebe auf.

Liebe kann man nicht verbieten, sie geht zum Leben
wie das Licht, der Wind, die Sonne. Liebe kann man nicht verbieten,
sie zeigt dir den Weg in das Land des Glücks.

Willst du mit mir geh'n, Licht und Schatten seh'n,
folge mit dem Wind, unsere Zeit beginnt.

Liebe kann man nicht verbieten, sie gehrt zum Leben
wie das Licht, der Wind, die Sonne. Liebe kann man nicht verbieten,
sie zeigt dir den Weg in das Land des Glücks

Bernhard Brink


Die Einsamkeit

Die Einsamkeit, hier neben mir
Ich bin doch nie alleine,
Sie steht da, wie ein Fels
Sie ist so kalt wie Eis und Schnee
Ich bin doch nie alleine.
Die Einsamkeit hat mich gelehrt
Was besseres zu machen.
Die Einsamkeit hat mir gezeigt
Was ich noch nie erkannte.
Ich kann jetzt oben auf dem Fels,
Alleine, ganz alleine
Die Augen zu und lausche nur
Wie sich die Steinen streiten,
Ich wusste nicht das der Wind spricht,
Die Regentropfen schreien
Das Wasser in dem See spricht auch
Die Sterne machen Zeichen,
Ich kann jetzt hören wie das Gras
Anfängt zu wachsen
Ich kann heut jede Blumen verstehen
Ich kann mit Vögel tanzen.
Die Einsamkeit hat mir gezeigt
Was ich noch nie erkannte
Die zweite Welt, mein siebtes Sinn
Hab ich gelernt zu fassen.
Die Einsamkeit, hier neben mir
Ich bin doch nie alleine.


Laura Sbircea


Ballade vom Wind
Preist den Wind! Gott gab dem Winde
oberhalb der Erdenrinde
alles in sein Eigentum,
alle Meere, alle Länder,
gab ihm Masken und Gewänder:
Tramontana und Samum,
Zephyr, Blizzard, Föhn und Bora,
Mistral, Eurus und Monsun,
Hurrikan, Passat und Ora
und Tornado und Taifun.


Schuf ihn zum Herold und Herrn der Gezeiten,
liess ihm Willkür und gab ihm Gesetze,
Sternenbilder heraufzugeleiten
und dem Gewitter den Weg zu bereiten
wies ihm Rennbahn und Ruheplätze.


Wälderdurchbrauser und Steppendurchschweifer,
dunkler Bläser und heller Pfeifer,
hetzt er Schwalbe und Kormoran,
wühlt in den Mühlen der jagenden Rosse,
schleudert er Drachen, Schiffe, Geschosse,
Adler und Geier aus ihrer Bahn.


Kerzenverlöscher und Flammenschürer,
Nebelzerteiler und Wolkenführer,
schäumiger Wellen johlender Freier,
Trinker der Tränen, Zerreisser der Schleier,
rauchblau, schwärzlich und hagelweiss,
Tücherbauscher, Seelenberauscher,
kindlicher Spieler und zorniger Greis.


Ungebändigt im Springen und Streunen,
reisst die Dächer er von den Scheunen
und von den Herzen die Schwermut los
kühner Beflügler, ewiger Dränger,
mächtiger Löser und Kettensprenger,
Felsenrüttler und Wipfelbeuger,
grosser Zerstörer und grösserer Zeuger,
Flötenruf und Posaunenstoss,
reisiger Feger des Himmelshauses,
Abbild des pfingstlichen Geistgebrauses -
preiset den Wind! Der Wind ist gross.


Als der alte Ruhelose,
Segelmacher, Seebefahrer
früh am Sankt Josephitag
auf dem letzten Bette lag,
und die junge Krankenschwester
mit der weissen Flügelhaube
sich zu ihm herniederbeugte,
fuhr erschrocken sie zurück.
Von den bartumstarrten Lippen
sprang ihrs wie ein Stoss entgegen,
und der Haube weisse Flügel
flatterten im Schneegewölk.
Wars ein Aufschrei, dem die Laute
nicht mehr sich gefügig zeigten?
Wars ein Seufzer, wars ein Hauch?
Schreie nicht noch Seufzer haben
solche Kraft und solche Wildheit.
Nein, die ruhelose Seele
schied sich ungestüm vom Leibe,
und die Schwester schlug ein Kreuz.
Schloss ihm mit geübten Händen
sanft die wasserblauen Augen,
öffnete den Fensterspalt.


Hui! Da schoss es durch das Zimmer
aus des Bettes Ecke her.
Bilder klirrten an den Wänden,
Glasgefässe auf dem Tisch.
Mit Gefauche und Gezisch
stiess es an die Spiegelscheibe,
trübte sie für Augenblicke.
Wie ein eingeflogner Vogel
prallte es von Wand zu Wand,
bis es blind das Fenster fand.


Draussen heulten die Gefährten,
Totengeister, Wirbelwinde,
Wolkenreiter, Wasserfurcher
ihrem endlich Heimgekehrten
tausendstimmig zum Empfang.
In den Telegraphendrähten
brauste wilder Märzgesang
dass die Fahnen an den Stangen,
Hemden sich am Seile blähten,
vom Gesims die Regentraufen,
Schindeln von den Dächern sprangen.
Fetzen, Staub und Kehrichthaufen
wirbelten aus ihrer Ruh.
Und wie leichte Sommerfäden
bogen sich die Lindenäste.
Zweige brachen, Blitzableiter
rasselten und Fensterläden,
Türen schlugen krachend zu.


Die vertrauten Sturmgeschwister,
Wasserfurcher, Wolkenreiter,
Wirbelwinde, Totengeister
stoben weiter.
Und sie fauchten in Spiralen
um ergraute Kathedralen,
rannten auf den Orgelboden,
griffen, rasende Rhapsoden,
in die Pfeifen und Register,
jagten aus den Wolkenhöhen
immer wilder, immer gröber
weisslichgraue Regenböen,
Sonnenstrahlen, Schneegestöber,
Hagelschlossen vor sich her
zausten Schiffe in den Häfen,
peitschten das geliebte Meer,
tobten um der Berge Schläfen,
stürzten sich auf Bruch und Forsten,
dass die schwarzen Tannenborsten
tief sich bogen, hoch sich sträubten.
Ohne Pause und Erlahmen
liefen sie durch Sumpf und Heiden,
durch das bleiche Gräserhaar,
griffen sie nach Nuss und Weiden,
dass zu schäumendem Besamen
herrlich Gold und Silber stäubten!

Und der alte Ruhelose,
Segelmacher und Matrose
jagte mit der Geisterschar
aller Gräberwelt zu Häupten,
dem Lebendigen zum Preise,
wie es vor dem Anfang war.


Also trieben sie die Reise,
trunken, als ein toller Schwall,
fuhren sie in Windgottsweise
jauchzend um den Erdenball.

Werner Bergengruen (1892-1964)


Video: Weißt du was der Wind dir flüstert?









Lustige Videos – Gratis Fun Video – Deine funny Videos bei Clipfish

17 März 2008

Video 1985 Austria - Gary Lux - gary, lux, kinder, dieser, eurovision -





Video 1985 Austria - Gary Lux - gary, lux, kinder, dieser, eurovision - Dailymotion Zeige anderen Deine Videos

"KINDER DIESER WELT"

Ah...

Licht auf die Menschen, die man nicht sieht
Regen auf Land, wo die Erde verglüht
Lieder aus Licht für die Kinder dieser Welt

Mut für die Schwachen, die sich nicht wehr'n
Ziele für die, die die Wüsten durchquer'n
Lieder aus Licht für die Kinder dieser Welt

Mehr Blumen im Asphalt (Die Kinder...)
Gefühle statt Gewalt (Die Kinder...)
Ein Morgen hinterm Horizont für alle Kinder dieser Welt

Glanz in den Augen, die stumpf sind und leer
Träume in Herzen, die dumpf sind und schwer
Lieder aus Licht für die Kinder dieser Welt (Die Kinder...)
Die Kinder dieser Welt (Die Kinder...)
Die Kinder dieser Welt (Die Kinder...)
Die Kinder dieser Welt

Hoffnung für die, die allein sind
Die keinen Ausweg mehr seh'n
Lieder aus Licht für die, die im Schatten steh'n

Mmm... Kraft für die Menschen, die resignier'n
Lieder für die, die den Glauben verlier'n
Lieder aus Licht für die Kinder dieser Welt

Mehr Blumen im Asphalt (Die Kinder...)
Gefühle statt Gewalt (Die Kinder...)
Ein Morgen hinterm Horizont für alle Kinder dieser Welt

Mehr Blumen im Asphalt (Die Kinder...)
Gefühle statt Gewalt (Die Kinder...)
Ein Morgen hinterm Horizont für alle Kinder dieser Welt

Die Kinder dieser Welt

08 Februar 2008

Achtung, Respekt, Liebe

Achtung ist Aufmerksamkeit, Auswahl und Zuwendung, abhängig von Fähigkeiten der Sinnesorgane, die einen bestimmten Reiz, der im Gehirn ankommt, zum Gedanken verarbeitet.
Voraussetzung für die innere Haltung des Respekt ist Autoriät, die abhängig von entsprechender Anerkennung einer Kompetenz durch Mitwelt ist, welche sich in Vereinbarungen oder Herrschaftsbeziehungen danach richtet. Das kommt je nach Umstand Hochachtung gleich. So kann auch das Überich zur Geltung kommen. Respekt beeinhaltet auch so etwas wie Starkult, in Religion oder beim Militär. Da macht es dann Äußeres, wie Etikett, Talar, Uniform…. und/oder die Strenge, die im sadomasochistischem Charakter ausarten kann. Die Steigerung der Achtung ist Ehrfurcht, welche die Furcht vor der Autorität einschließt. Liebe ist zweck- und nutzfrei, muss nicht auf Sache, Gegenstand oder Ding bezogen sein. Es kann auch ein Gefühl tiefer Verbundenheit mit allem sein. Das hat allerdings eher etwas Oberflächliches. Denn in der Ferne kann man leicht alles verbal lieben, wenn nichts auf die Füße tritt. Liebe zwischen Menschen gestaltet sich nach meinem Dafürhalten von Angesicht zu Angesicht in Nähe, Vertrauen, im gemeinsamem Tun, Zärtlichkeit, damit Wohlbefinden. Bibel und Kirche befehlen Liebe. Das funktioniert nicht. Geschichte und das Jetzt muss als Nachweis genügen. Insoweit wird dann heute das Ideal auch tiefer angesetzt, spricht man von Toleranz, die aushalten, ertragen, bedeutet. Immerhin besser wie Feindschaft. Allerdings taucht die Frage auf, ob man Intoleranz tolerieren kann. Man kann, wenn man sich und Kinder sinnbildlich oder real ins Messer liefern will. Tote brauchen sich ja nicht betrogen fühlen.

Liebe


05 Februar 2008

Das menschliche Gehirn - Überblick

Das menschliche Gehirn - Überblick

Das menschliche Gehirn

Schon bei der Geburt besitzt das Gehirn potentiell alle Voraussetzungen zum Denken und Lernen, wobei etwa 70 Prozent der Gehirnkapazität dem Lernen zur Verfügung stehen, etwa 30% von vornherein für bestimmte Dinge festgelegt sind. In den ersten fünf bis sechs Lebensjahren wird das menschliche Gehirn massiv umgestaltet. Ein Netzwerk von Milliarden Nervenzellen reagiert auf jede Art von Eindrücken, Bildern und Informationen, indem es die Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen (Synapsen) verändert. Während solcher prägungsähnlicher Lernprozesse, werden mit Hilfe von chemischen Botenstoffen (Neurotransmitter) die elektrischen Impulse von einer Nervenzelle zur nächsten übertragen. Jede Nervenzelle verfügt über einen Sender und eine Vielzahl von Empfängern, mit denen sie die Informationen der anderen Nervenzellen aufnimmt. Das Gehirn verarbeitet diese Informationen zu neuen Strukturen, oder vernetzt diese mit anderen, schon vorhandenen Strukturen. Dabei werden bestimmte neuronale Verbindungen verstärkt, andere abgeschwächt, andere verschwinden ganz. In den verschiedenen Phasen der frühkindlichen Entwicklung gibt es bestimmte Zeitfenster oder "sensitive Phasen", in denen Informationen mit viel höherer Geschwindigkeit und Wirksamkeit als in späteren Phasen aufgenommen werden. So entwickeln sich die Bereiche, die z.B. für Musik oder Sprache zuständig sind im Vergleich mit anderen deutlich stärker, wenn das Kind von früher Kindheit an mit Musik konfrontiert wird oder zweisprachig aufwächst.

Weiter auf: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEHIRN/default.shtml

28 Januar 2008

Religiöser-, bzw. Welterneuerungswahn

Religiöser-, bzw. Welterneuerungswahn

Religiöser Wahn
Das Hauptkennzeichen eines religiösen Wahn ist nicht ein Andersglaube, sondern ein nicht mehr unterscheiden können, zwischen Fürwahrhalten und Wissen, hierzu Uneinsichtigkeit der Betroffenen. Sie meinen die Ideen seien "die richtige" , "die absolute" Wahrheit. Beweise der Betroffenen sind nicht erforderlich. Der Wahn ist dem Betroffenem Beweis und Sinn. Auffällig ist vor allem extreme Gedankenfixierung, hierbei eine grandiose, überproportionale Selbsteinschätzung, ein erhöhter Geltungsanspruch zur subjektiven Gewissheit, bspw. auch in mangelnder Übereinstimmung mit aktuellen, allgemeingültigen, wissenschaftlichen Forschungsergebnissen.

Weltverbesserungswahn
Die betroffene Person hält sich für eine wichtige politische oder religiöse Persönlichkeit, die Reinkarnation großer Persönlichkeiten, für einen Gott oder einen Propheten, obgleich ihre Mitmenschen sie für einen gewöhnlichen Menschen halten. Ähnlich ist z.B. der sog. Sendungswahn ("ich muss die Menschheit erlösen").
Zu berücksichtigen ist, dass Manches Kultur/ Gruppenspezifisch (nahezu) zur Norm gehören kann.

Gruppenwahn
Im Gruppenwahn existiert eine klar defininierte Führung, Gremium, welches Mitgliedern bekannt und unkritisiert, für jede Frage zuständig und kompetent ist.

Krankheitwertig gilt Wahn, wenn Betroffene selbst und/oder die Mitwelt
unangemessen davon beeinträchtigt werden. Es können u. a. auch bewusstseinsveränderte Zustände, z. B. Hallizinationen, bei Betroffenen, dazugehören..

Weiterführende Links:
Weltverbesserungs- bzw. Welterneuerungwahn ..
(religiöser Wahn, mit Heilsauftrag)


Wahn

Wahn, Größenwahn (Megalomanie),....


WAHNHAFTE STÖRUNGEN


SYM 01 - Phänomenologie und Psychodynamik des religiösen Wahns
Dr. med. SAMUEL PFEIFER


Beispiel eines Menschen, mit offensichtlichem Welterlöserwahn, im Netz.

(Axel T. glaubt sich u. a. dabei als inkarnierter Beethoven)

Sebastian H. zu Axel T. / Beethoven 2006



in Bezugnahme auf
Re: Brief Ahmadinejads im deutschen Wortlaut
Von LudwigvanBeethoven (Axel T) am 15. Mai 2006 20:09:50:



Axel T. = Ludwig van Beethoven,
im Namen von Mahdi und Jesus, an Bruder Salm



Axel T./ inkarnierter Beethoven beeinflusst die Börse.



Extremeres, aktuell:
Fundamentalisten - Verteufeln bringt nichts - Nachrichten Kultur - WELT ONLINE: "27. Januar 2008, 11:10 Uhr
Von Thomas Speckmann
Religion
Fundamentalisten – Verteufeln bringt nichts
In seinem neuen Buch 'Gewalt als Gottesdienst ' hat Hans G. Kippenberg das Wechselspiel zwischen Religion und Gesellschaft im Laufe der Jahrhunderte analysiert. Der Autor erklärt unter anderem, warum es sich lohnen kann, auch mit islamischen Hardlinern zu verhandeln.....


25 Januar 2008

Taufen und Taufverständniss

Taufen und Taufverständniss
und im Zusammenhang stehende kritische Gedanken


1. Kor. 1,17 „Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden

Ursprünglich geht die (christliche) Taufe von dem Juden יוחנן המטביל (Johannes dem Täufer) aus,
der jedoch selbst nicht taufte !!!,
(wie es fälschlicherweise im „NT“ übersetzt dargestellt wird)

Denn im griechischen KOINE Urtext von Lk. 3,7 (Codex Bezae)
heißt es : ( siehe NESTLE/ALAND Anm.: S.160 >Biblia Sacra<>Hif-il<> TÄUFER <, ( im deutschen Sinne der Übersetzung] sondern nur der Aufrufer zur allgemein bekannten > SELBSTTAUFE < !!! Sie wird bis heute im Judentum, in der Mikwe
praktiziert. Die Änderungen in den 3 anderen Evangelien (gemäß Kodex Bezae) geschahen wesentlich später, in nachpaulinischer Zeit, als die christliche Kirche die Taufe zum Sakrament erhob und sich damals sowieso ihrer jüdischen Herkunft weitgehend entfremdete. Die christliche >Gemeindetaufe< („in den Tod Jesu“) hat mit Obigem nichts zu tun. Ist jedoch (m.Ea.) für den Christen ein wichtiger und ausschlaggebender Schritt !!! Trotz allem, bleibt bei näherer Betrachtung der jüdische Ursprung der christlichen Taufe unverkennbar.

http://religion.foren-max.de/religion-about56.html
http://www.infobitte.de/free/lex/wpdeLex0/online/t/ta/Taufe.htm#



Etymologie

Das griechische Wort für taufen im Neuen Testament ist baptízein.
In der ersten germanischen Bibel, der gotischen Bibel von Wulfila im 4. Jahrhundert, wird baptizein mit daupjan übersetzt, das ebenso wie das griechische Wort "eintauchen" bedeutet und durch die spezifische christliche Bedeutung "durch Untertauchen zum Christen machen" eine Lehnbedeutung bekam, die z.B. im Deutschen taufen, (althochdeutsch toufen) schließlich die ursprüngliche Bedeutung ganz ersetzte. Das Englische übersetzt baptizein mit baptize oder christen, das Schwedische und Isländische kristna (von christianisieren).
Dem Wort daupjan entsprechen altnordisch deypa, altenglisch dyppan, althochdeutsch toufen, die alle in etymologischer Verwandtschaft zu dem Wort "tief" stehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe

Im Großen Katechismus (S. 549) lehrt Luther: "Die Taufe bleibt, falls der Glaube fehlt, ein bloßes und wirkungsloses Zeichen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Kindertaufe



Luther in Predigt zum 3. So nach Epiphanias (Mat 8,1-13):

„Vor diesem Gift und Irrtum (als ob die Sakramente an sich die Kraft hätten, dem Menschen
die Sünden zu vergeben) hüte dich, .... Dazu ist sie (diese Meinung) stracks wider die vorigen
Hauptsprüche, da Christus spricht: „Wer glaubt und getauft wird, der soll selig werden“ ...
dass kurzum beschlossen ist: „Taufe hilft niemand, ist auch niemand zu geben, er gläube denn
für sich selbst, und ohne eigenen Glauben niemand zu taufen ist.“...Über diese sind etliche
andere, wie die Brüder Waldenses genannt, die halten, dass ein jeder müsse für sich selbst
glauben und mit eigenem Glauben müsse die Taufe oder das Sakrament empfangen, wo nicht,
so sei ihm die Taufe oder das Sakrament kein nütze. Sofern reden sie und halten sie recht.
Aber dass sie zufahren und taufen gleichwohl die junge Kinder, welche sie auch halten für
die, die keinen eigenen Glauben haben, das ist ein Spott der heiligen Taufe, und sündigen
wider das andere Gebot, dass sie Gottes Namen und Wort unnütz und vergeblich führen mit
Wissen und Mutwillens. Es hilft auch nichts die Ausrede, dass sie sagen, die Kinder taufe
man auf ihren zukünftigen Glauben, wenn sie zur Vernunft kommen, denn der Glaube muss
vor oder in der Taufe da sein, sonst wird das Kind nicht los vom Teufel und von der Sünde.
...Denn da fragt der Täufer, ob das Kind glaube, und man (die Paten) antwortet: „Ja“ an seiner
Statt. Nun wird doch niemand an seiner Statt getauft, sondern es wird selbst getauft. Darum
muss es auch selbst glauben oder die Paten lügen, wenn sie sagen an seiner Statt: Ich glaube.
- Wo wir nun nicht können beweisen, dass die jungen Kinder selbst glauben und eigenen
Glauben haben, da ist es mein treuer Rat und Urteil, dass man stracks abgehe, je eher, je
besser, und taufe nimmermehr kein Kind, dass wir nicht die hochgelobte Majestät Gottes mit
solchen Alfanzen und Gaukelwer, da nichts hinter ist, spotten und lästern“ (M. Luther, Erl.
Ausg. 11,60f; Quelle: Ernst G. Maier, „Die Taufe“, Seite 28).

Karl Barth: „So wird man kaum zu einem anderen Ergebnis kommen können, als dass
es mit der neutestamentlichen Begründung der Kindertaufe mehr als schwach bestellt
ist.“ (K. Barth; Die kirchliche Lehre von der Taufe, S. 32)
http://www.efgsiegen-geisweid.de/downloads/jek/j050125.pdf

Glauben, Buße, Vergebung, hat nach überwiegenden freikirchlichem Verständnis, vor der Taufe= baptisma = untertauchen zu geschehen. Dafür gibt es zahlreiche Bibelstellen. Bei den wenigen angegebenen Haustaufen, wird meist erwähnt, dass geglaubt wurde. Von Säuglingen und Kindern ist keine Rede. Das Untertauchen ist Symbol für das begraben werden mit Jesus und folgendes Auferstehen.

Zu Benanntem existieren archiologische Nachweise.


Dr. Alessandro Bertolino, der Verfasser dieses Artikels, ein junger Archäologe, arbeitet als Führer in den Kallixtus-Katakomben. Er stellt hier den langen Vorbereitungsweg zukünftiger Christen vor, den diese bis zu ihrer Aufnahme in die kirchliche Gemeinschaft durch die Taufe gehen mussten: Aufnahme in das Verzeichnis der Taufbewerber (Katechumenen), die verschiedenen Phasen der religiösen Unterweisung, Zulassung zur Taufe. Des weiteren beschreibt er die damals gebräuchliche Methode der Katechese (Glaubensunterweisung) sowie die Riten bei der Vorbereitung und der Spendung des Taufsakraments anhand archäologischer Zeugnisse in alten Baptisterien (Taufkirchen) und Grabinschriften. Eine Auswahl an Literatur ist angefügt.
http://www.catacombe.roma.it/de/ricerche/ricerca18.html


Cyprian (+ 258)
insistiert darauf, dass man Neugeborenen sofort die Taufe spende. Denn wenn „niemand von der Taufe und der Gnade ausgeschlossen wird, um wieviel weniger darf man ein Kind ausschließen, das, eben geboren, keinerlei Sünden begangen hat, außer dass es, weil nach Adam dem Fleische nach geboren, durch die erste Geburt die Seuche des alten Todes sich zugezogen hat. Zum Sündenerlass gelangt es um so leichter, als ihm nicht eigene, sondern fremde Sünden erlassen werden“ (Ep. 64,5)
Folglich betrachtet Cyprian die Kinder als der Gnade bedürftig. Mit den fremden Sünden (aliena peccata) ist die von Adam herkommende Sündigkeit des Menschen gemeint, die ihn vor jeder eigenen Untat betrifft.
http://www.dogmatik.uni-bonn.de/download...mente/Taufe.doc

http://wwww.dogmatik.uni-bonn.de/downloads/Skripten/4%20-%20WS%200506%20Allg%20Sakramente/Taufe.doc

Die Beschneidung wurde an unmuendigen Kindern vollzogen -- als Hinneinnahme in das "Volk des Bundes" Das wird mit heute Jesus der http://www.dbg.de/channel.php?channel=35&INPUT=2.korinther+3%2C4-6 "Neuem Bund" begruendet. So könnte man die Taufe als "Initiationsritus des Neuen Bundes" verstehen. Folglich sollten Saeuglinge getauft werden.

Folgendes erscheint mir wesentlicher!

5 Mose 30, 15-16
Und Jahwe, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Kinder beschneiden, damit du Jahwe, deinen Gott, liebest mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, auf daß du am Leben bleibest.16 So beschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und verhärtet euren Nacken nicht mehr!

Der Beschneidungsritus war wohl eher Mose-Auftrag, wie Gottesauftrag? Wenn Gott gewollt hätte, dass der Mann beschnitten ist, hätte er ihn wohl beschnitten schaffen können.

Die älteste bekannte Darstellung einer Beschneidung ist ein ägyptisches Relief aus dem Jahr 2420 v. Chr. Die Ägypter beschnitten ihre Sklaven um sie herabzuwürdigen und als Sklaven kenntlich zu machen. Alle Nachkommen der Sklaven wurden ebenfalls beschnitten. Nach der Bibel (Gen. 1._Buch_Mose 17, 10-14) wurde die Beschneidung unter den Israeliten schon von ihrem Stammvater Abraham eingeführt, der meist auf ca. 1.800 1000datiert wird. Neuere Forschungen gehen davon aus, dass erst unter Mose also etwa 1.400- 1.200 v. Chr. bzw. erst während der babylonischen Gefangenschaft um etwa 600 v. Chr. die Juden diese Praktik übernahmen und ritualisierten Dadurch wurde die Beschneidung von Neugeborenen („milah “), die am 8. Tag nach der Geburt stattzufinden hat, zur Pflicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision

An der Beschneidung identifizierten sich Juden. Und es ging u. a. um Fernhalten anderer Religion. (Heirat unter Glaubensverschiedenen.) Sogenannten vorehelichen Verkehr gab es nicht. Andersgläubige Frauen waren vermutlich weniger Kriegsgefahr, wurden gerade noch geduldet. Wenn Gott aber plötzlich einfiel, dass alle andersgläubigen Frauen vor die Tür gejagt werden sollten, dann hatten diese Pech.
Im Übrigen war und ist Gesetzeseinhaltung für Juden wesentlicher wie Glaube. Darin unterscheidet sich das Christentum sehr vom Judentum. Allerdings wird das Gesetz nicht über Menschen gestellt. Gesetzeseinhaltung gilt besonders für orth. Judentum, welches dem Ursprünglichem, im Gegensatz zum liberalen und reformierten Judentum wohl am nächsten kommt. Wer jüdische Mutter hat, beschnitten ist, ist Jude, egal was er dann im Einzelnen damit glaubt. Es geht um Traditionseinhaltung, damit inneren Zusammenhalt. Bei dem was nun noch vom sogenannten Christentum übrig ist, ist es ja kaum anders. Wer glaubt noch Glaubensbekenntnisse, Gesangbuchlieder aus dem 16/ 17 Jh., etc.?

Der neue Bund?
Im neuen Bund sollte keiner mehr den anderen belehren, alle Jahwe erkennen? Ist das so gelaufen? Nein! Die Kirche brachte zuerst unbibliche Lehren. Inzwischen haben wir knapp 900 christliche, getrennte, Gruppierungen, die sich gegenseitig belehren. Muslime, nachfolgend Bahai, haben sich als Weltrelgion abgespalten. Muslime haben inzwischen ca. 70 Schulen belehren sich auch gegenseitig und andere.

2.Korinther 3,
6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
Das nun Kirchenbuchstaben zu beachten sind, lese ich dort nicht. Jesus sagte offensichtlich: Hört auf die Schriftgelehrten, ...Damit meinte er nicht die späteren Bischöfe, Pfarrer,... die er nicht wissen konnte, weil er nicht allwissend war.

Wie entstand Wasserbegießung, statt Taufe, dann Säuglingsbegießung?

Begießung, wenn Wasser fehlt

Didache (apogryph) unbekannter Verfasser
http://www.glaubensstimme.de/kirchenvaeter/didache/didache.html


ca. 150-180, nach anderen 100-120 n.Chr. entstanden

http://de.wikipedia.org/wiki/Didache

Was aber die Taufe betrifft:
Tauft so: Nachdem ihr alles dies vorher gesagt habt, tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes in fließendem Wasser. Wenn du aber fließendes Wasser nicht in der Nähe hast, so tauche in anderes Wasser; wenn du es nicht in kaltem tun kannst, tue es in warmen. Wenn du aber beides nicht in der Nähe hast, so gieße auf den Kopf dreimal Wasser auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.Vor der Taufe soll der Taufende und der, der getauft wird, fasten, und auch einige andere, wenn sie es können. Den, der getauft wird, fordere auf, ein oder zwei Tage zu fasten.

Wenn Täuflinge zum Fasten vorher und nachher beauftragt waren, belegt es doch, dass zu dem Zeitpunkt keine Säuglinge "aus Gnade", mit Glauben, bewässert wurden. Säuglingsbegießer berufen sich aber auf Apg. 2,41a.
In Anbetracht dessen, dass Erbsünde nie jüdische Lehre war, war das die größte Lüge die das Christentum, zur Knechtung aller erfunden hat.
Bereits ab 410 gab es darüber Streit. Caelestius, Gefährte des Pelagius, veröffentlichte eine Schrift "Über die Natur", in der er die Freiheit des menschlichen Willens hervorhob, Erbsündenlehre und damit auch Säuglingstaufe, die Augustinus vertrat, bestritt.
Augustininus von Hippo veruteilte diesen Glauben auf dem Konzil von Ephesos im Jahr 431 zur Häresie
So wurde Abhängigkeit von Kirchengnaden geschaffen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pelagianismus


Das Nicäno-Konstantinopolitanum
ist dasjenige christliche Bekenntnis, das in der Ökumene nach der Version des originalen Bekenntnisses von Nicäa am weitesten anerkannt ist. Es wurde von der christlichen Kirche seit 451 autoritativ bezeichnet und ist es seither geblieben.

Die Aussage:
"Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden."
war im Ursprungstext nicht enthalten.

Vorausgehend gab es da einen freundlichen kath. Verdammungstext. Vgl.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nic%C3%A4no-Konstantinopolitanum

Späteres, mit Lehren zur Nottaufe, etc. wird der Einfachheit und dem Wirtschaftsbetrieb Kirche gedient haben. Jesus sagt: Lasst die Kinder zu mir "kommen", um sie zu segnen! Er sagte nicht: "Tragt" die Kinder/Säuglinge zu mir, damit ich sie mit Wasser begießen kann und zu Mitglieder einer neuen Religion/ Konfession machen kann, damit sich die Priester davon, statt von Tieropfer, ernähren können. Um Herabwürdiung (siehe oben) ging es später auch bei der Massenchristianisierung, mit Kulturdiebstahl an Andersgläubigen, etc..Sklaven hielten Christen noch bis ins 17 Jh. hinein.

Jede Menge neue tödliche Buchstaben

Lehren zur Jäh-, Gachtoufe, Nottaufe, ab 13 Jh. in Verbindung mit unbiblicher Erbsündentheologie, die Jesus nicht kannte.

Die Erbsünde wurde von Augustinus von Hippo, (354-430), von dem Luther sich inspirieren ließ, erfunden.

Erbsünde und Nottaufenlehre sollte den Eindruck erwecken, dass Eltern ihre Kinder einer großen Gefahr aussetzen, ungetauft zu sterben, somit in die Hölle zu kommen.

swer einem kinde der gachtoufe helfen wil, der sol diu wort sprechen, daz da iht verwandelt werde
Datierung: 13. Jh. Fundstelle: Berth.v.Regensb. II 228

http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/e/ga/htau/gahtaufe.htm#GAHTAUFE


Nach der Lehre des Thomas von Aquin wird das Sakrament der Taufe seit dem
13. Jahrhundert als unerlässliches Mittel zur Rettung des ewigen
Lebens angesehen. Da ein ungetauft verstorbenes Kind für alle Zeit
verdammt sei, wird die Pflicht zur Nottaufe den Hebammen übertragen- in Deutschland ist dies erstmals 1310 in Trier belegt. In den Händen der Hebamme lag fortan das Seelenheil des Kindes, das nach kirchlicher Lehre als ein dem irdischen Leben übergeordnetes Gut
angesehen wurde. Für die geistliche Obrigkeit erwuchsen daraus vielfältige Möglichkeiten der Kontrolle und Einflussnahme. In Mainzer Kirchenagenden taucht die ausdrückliche Erwähnung von Hebammen als Spenderinnen der Nottaufe vergleichsweise spät, nämlich erst 1551 auf. Eine kirchliche Verordnung des Jahres 1615 sieht ferner die Befragung der Hebamme über die genaue Form und Durchführung der Nottaufe vor.
http://www.mainz.de/C1256D6E003D3E93/files/HilpertGeschichteMainzerHebammen.PDF/$FILE/HilpertGeschichteMainzerHebammen.PDF


wenn sich so geschwinde not begibt, das das kindlin ... so gar krank ... das zu besorgen, es möchte sterben, ehe es zur offenlichen tauffe in die kirchen könde gebracht werden, so ist den weibern zugelassen, das sie es selbs teuffen ... [sollen sie] aufs wenigste zwei oder drei ... personen zu solcher nottauf erfoddern lassen, die da können zeugnis geben, das das kind getauft sei
Datierung: vor 1546 Region/Autor/Textsorte: Luther Fundstelle: DWB. XIII 954
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/e/no/ttau/nottaufe.htm

Seit dem Mittelalter "akzeptiert" die katholische Kirche die Nottaufe mit "ungeweihtem" Wasser.
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Nottaufe

Von "geweihtem" Wasser zur Taufe ist biblich keine Rede.


Rituale Romanum 1614
Wenn ein Kind zuhause [b]wegen der drohenden Todesgefahr getauft [/b]ist, dann werde so geschrieben: Im Jahr ..., am Tag ... im Monat ... ist geboren ..., Sohn von ... und ... Eheleuten (weiter wie oben), den [b]wegen drohender Todesgefahr [/b]zuhause richtig getauft hat ..., approbierte Hebamme, oder ..., der Sohn von ..., wie mir ... berichtet hat.
http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Kirchenbuch


Von Kindertaufen, wegen drohender Todesgefahr ist biblich keine Rede
Das alte Gerücht zur Nottaufe ist aber bis in heutige Zeit erhalten:

Katholisch

Ritus für Kinder, die die Nottaufe erhalten haben
19. Wenn ein Kind, das die Nottaufe empfangen hat, zur Kirche gebracht wird, werden außer dem Exorzismus-Gebet und dem Taufakt selbst alle sonst üblichen Riten vollzogen. Außerdem wird bei der Begrüßung, bei der Homilie und den Fürbitten berücksichtigt, dass das Kind durch die Nottaufe bereits in die Kirche auf genommen ist.
http://www.sbg.ac.at/pth/links-tipps/past_ein/taufe/kap3.htm

Was ist eine Nottaufe?
Wenn ein Kind bei der Geburt sehr krank ist und zu sterben droht, wird eine Nottaufe vorgenommen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen.
http://www.evangelisch-das-ganze-leben.de/content/taufe_patenschaft_faq.php
http://www.ekd.de/initiative/taufe.html


Eine Haustaufe aber sollte die Ausnahme sein, denn die Taufe bedeutet die Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche und sollte in der Regel daher im Gottesdienst stattfinden. (vgl. Kirchenmitgliedschaft).
http://www.ekir.de/ek.duelken/Glaube-aktuell/TAUFABC.HTM

Von Kirchenmitgliedschaften hat Jesus nicht gesprochen

Eine erfolgte Nottaufe muss so bald wie möglich dem zuständigen Pfarramt gemeldet werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nottaufe

Ein Hinweis in der Bibel fehlt. So schafft man Abhängigkeiten


Frage:
Können wir einen freien Prediger für die Taufe wählen?
Antwort:
Nein. Die Taufe ist ein Sakrament, das nur ein Pastor/in spenden darf.
Eine Ausnahme besteht in der sog. Nottaufe, die jeder Christ vollziehen darf. Diese Nottaufe wird anschließend durch einen Pastor/in beurkundet.
http://www.lutherbonbon.de/kg.root/kirchenabc/abc.lexikon/abc.search/one.abc/index.html?entry=page.abc.272

Wo kämen wir hin, wenn jeder tauft, dies nicht der Kirche meldet? Gott käme doch völlig mit seiner Buchführung durcheinander.

Frage:
Welche Rechte hat ein konfirmiertes Gemeindemitglied?

Antwort:
Mit der Konfirmation wird das Recht verliehen, in eigener Verantwortung in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden und eine Nottaufe vorzunehmen.
http://www.martin-luther-alsterbund.de/kg.root/kirchenabc/abc.lexikon/abc.search/one.abc/index.html?entry=page.abc.189

Konfirmation hat weder Jesus, noch Paulus angeordnet. Die Aussage bedeutet aber letztlich vor Konfirmation ist man kein Christ. Wozu dann Nottaufe?


Viele reformierten Kirchen lehnen die Nottaufe ab, die lutherische und die anglikanische Kirche erkennen sie an.
http://www.rpi-virtuell.net/verweise/lexartikel.asp?VerweisID=6729


Auf althergebrachte Rituale bestehen meist alte Männer. Dieses Verhalten wurde auch bei
Schimpansen festgestellt. Das Alte nennt man dann Kultur Eine gewisse Unbeweglichkeit scheint diesen zu eigen.

20.04.2007 21:04 Uhr Nach jahrelanger Debatte
Papst erklärt "Vorhölle" für überholt


Nach jahrelanger Debatte hat der Vatikan die traditionelle katholische Vorstellung einer "Vorhölle" für ungetaufte tote Kinder offiziell für überholt erklärt. "Der Ausschluss von unschuldigen Kindern aus dem Paradies widerspricht der besonderen Liebe Christus' für die Kleinen", heißt es in dem Bericht der Internationalen Theologischen Kommission (ITK), der von Papst Benedikt XVI. gebilligt wurde.
Der Papst habe sich unter anderem wegen der weltweit hohen Zahl der Abtreibungen zu diesem Schritt entschlossen. Zudem würden immer mehr Kinder nicht getauft.
Der Papst hatte die Vorhölle bereits vor einem Jahr als "nur eine theologische Hypothese" bezeichnet und empfohlen, den Glauben daran abzulehnen. Die ITK hatte sich seit November 2005 mit dieser Frage befasst. Vor seiner Ernennung zum Papst war Joseph Ratzinger zwei Jahre lang deren Vorsitzender.
Glückseligkeit - aber keine Gemeinschaft mit Gott
Die aus dem Mittelalter stammende Überlieferung des "Limbus infantium" besagt, dass Kinder, die ungetauft gestorben sind, nicht in den Himmel kommen. Sie seien dann nämlich nicht von der Erbsünde befreit.
Theologen lehrten lange Zeit, dass diese Kinder im so genannten Limbus einen ewigen Zustand natürlicher Glückseligkeit genießen - allerdings ohne Gemeinschaft mit Gott. Die Tradition wurde allerdings nie zur
offiziellen Doktrin der katholischen Kirche.


Ob offizielle Doktrin oder nicht. Es wurde in Kirchen so gelehrt.
Auch wenn der Pfarrer es nun falsch machte, glaube ich nicht das Gott eine Gotteskindschaft von falschen oder richtigen Ritualen abhängig macht. Ich meine Gott braucht überhaupt keine Rituale und Initiationsriten, erweist auch nicht solche vorgeblichen "Gnaden" . Gott ist kein Mensch, kein Mann, auch kein Ritual- und Formel-Geist. Gottes Gnade ist Feuer/ Licht, Atem/Sauerstoff, jedes Wachstum auf der Erde. Dass, was ohne Menschenhände funktioniert. Mit dem Atem/Geist (später hl. Geist genannt) ist man bibl. bereits im Mutterleib erfüllt.
Luk. 1, 15 und 41. Dazu braucht es keine Priestergnaden.

Taufe protestantisch erklärt:


Bedeutung der Taufe
Die Geburt eines Kindes verdient eine Dank- oder Lebensfeier. Kirchlich gesehen gibt es dazu das Fest oder das Ritual der Taufe. Leben hat sich in den vergangenen Monaten entwickelt. Wie ein Geschenk ist das Kind da, ohne dass man dafür etwas getan haben müsste. Unabhängig von dem Mann, der Frau, ist etwas herangewachsen, in dem beide, womöglich sogar ein Teil beider Familien, sich wiederfinden werden.

Es gab Zeiten, in denen niemand lange diskutierte, ob und wann ein Kind getauft werden sollte. Da war klar: "Der Pfarrer wird gerufen und das Kind am kommenden Sonntag zu Hause getauft, damit ihm nichts passiert." Damals war es noch Sitte, erst mit dem Neugeborenen aus dem Haus zu gehen, wenn es getauft war. Da hat sich manches geändert. Heute entscheiden Eltern oder der eher religiös Geprägte in der Familie, ob ein Kind getauft wird. Zuweilen ganz pragmatisch: weil es einfach dazugehört, das neue Leben mit einem Fest zu beginnen.

In der frühchristlichen Zeit wurden Erwachsene getauft. Wenn jemand Christus in seinem Leben für wichtig hielt, bekannte er sich damit öffentlich zu ihm. Er trug "Christ" als zusätzlichen Namen, verabschiedete sich von seinem bisherigen Leben, ließ es symbolisch durch Wasser abwaschen, sich ganz untertauchen und war für sein neues Leben "gereinigt". Christliche Werte und Verhaltensmuster wurden Grundlage seines Lebens. Immer häufiger wurden später Kinder getauft, weil die neuen Mitglieder einer Familie zur christlichen Familie dazugehören sollten.


Die Heilige Taufe als Lebensfest. Taufe heißt: Wir freuen uns, und das neue Leben soll gefeiert, geheiligt werden. Viele Eltern reflektieren erstmals die religiöse Dimension einer Geburt, das Geschenk eines neuen Menschen und empfinden tiefe Dankbarkeit. Immer mehr Eltern lassen deshalb ihr Kind taufen. Das schließt ein Bekenntnis zur christlichen Gemeinde ein.
Die Paten
Dazu gehört auch die Sitte, für das Kind Paten auszuwählen. Ursprünglich sollten Paten die Eltern ersetzen, für den Fall, dass diesen etwas passieren könnte, und das Kind in ihren Haushalt nehmen. Der Gedanke passt allerdings nicht mehr in unsere Zeit. Wenn die Eltern es nicht testamentarisch festgelegt haben, haben die Paten den Status von Fremden und kommen als Eltern nicht in Frage. Vielmehr sind sie Wegbegleiter des Kindes. Ihre religiöse Prägung oder Kompetenz geben sie dem Kind mit, allein hierin besteht ihre vorrangige Aufgabe. Die Paten müssen Mitglieder einer der beiden christlichen Kirchen sein oder zur Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen gehören. Sie legen das Versprechen ab, dafür zu sorgen, dass das Kind die christliche Gemeinde kennen lernt und erziehen es im Glauben. Zumindest ein Elternteil wird ebenso der Kirche angehören, ist doch auch in ihm der Wunsch nach einer Taufe des Kindes entstanden.

Taufe und Taufgeschichte, Info des Dekanat Diez. Evangelische Kirche Hessen-Nassau
http://www.dekanat-diez.de/html/body_taufe.html


Stellvertretende Taufe für Tote
1 Korinther 15, 29
Was werden sonst die tun, die für die Toten getauft werden, wenn überhaupt Tote nicht auferweckt werden? Warum werden sie auch für sie getauft?

http://de.wikipedia.org/wiki/Totentaufe

http://www.mormonentum.de/kirchen/hlt/tempel/totentaufe.html
http://www.die-tempel.de/temples/familyhistory/0,11267,1906-4,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Mikwe