03 Juli 2008

Fundamentalismus fördert Konflikte

Jesus.de - »Fundamentalistisch verstandene Religion verschärft Konflikte«: "Schwan äußerte sich vor den Auslandspfarrern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Rahmen einer Diskussion über das Zusammenleben verschiedener Kulturen. Religionen hätten das Potenzial, interkulturelle Konflikte zu verschärfen oder abzumildern, sagte Schwan. Wenn sie fundamentalistisch verstanden und ausgeübt würden, verschärfe dies die Konflikte. Das hänge aber nicht von der Religion selbst ab, sondern vom Umgang mit ihr."

Mmh, Jesus.de, mit Richtung "Evangelische Allianz" scheint mir aber im Hinblick Glaubensbekenntnis sehr fundamentalistisch.

Fundamentalismus – Wikipedia: "Charakteristisch für den Fundamentalismus ist ferner die oft kritiklose Rezeption heiliger Texte bzw. die Ablehnung kritischer, wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit religiösen Texten (siehe Verbalinspiration)."

Willkommen in der Evangelischen Allianz Memmingen: "GLAUBENSBEKENNTNIS DER EVANGELISCHEN ALLIANZ
Wir bekennen uns zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung.

… zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung.

… zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen.…."

Allgemeine evangelische Bekenntnisse
EKD: Evangelische Kirche in Deutschland - Leben & Glauben - Bekenntnisse -
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01 Juli 2008

Hugo Stamm - Kein Verlass auf religiöse Gefühle

Hugo Stamm - Kein Verlass auf religiöse Gefühle: "02.5.2008
Kein Verlass auf religiöse Gefühle
Von Hugo Stamm um 14:09 [ Allgemeines ]
Religiöse und spirituelle Gefühle sind eine Grundkonstante im Gemütsleben der Menschen. Die Sehnsucht nach starken Emotionen, die in Zusammenhang mit übersinnlichen Ritualen und metaphysischen Hoffnungen stehen, treibt uns ein Leben lang um. Das ist gut so, denn die starken Gefühle regen uns an, Sinnfragen zu stellen.

Mich irritiert allerdings, dass die Gefühlsskala unspezifisch und unendlich breit ist. Ein Animist erlebt ähnlich heftige Emotionen, wenn er bei einer Feuerzeremonie um einen Totemspfahl tanzt wie ein Pilger bei einem Gottesdienst in Lourdes.…"

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Hugo Stamm - Karma und Erbsünde

Hugo Stamm - Karma und Erbsünde: "15.6.2008
Karma und Erbsünde
Von Hugo Stamm um 11:40 [ Allgemeines ]
Im Hinduismus und Buddhismus sind Wiedergeburts- und Karmatheorie zentrale Aspekte der Heilsvorstellung. Mit der Idee der Reinkarnation kann ich leben. Es ist verständlich, dass wir Menschen hoffen, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist. Es gibt dem Leiden einen Sinn. (Ob dieser Sinn sehr sinnvoll ist, ist eine andere Frage.) Auf jeden Fall ist die Vorstellung, dass das Leben im Diesseits in irgend einer Form eine Fortsetzung findet, für viele ermutigend.…"

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Gedanken

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR (Jes. 55,8)

In Anbetracht dieser Aussage darf man sich fragen, inwieweit ein Mensch sich anmaßen kann, zu wissen, was Gottes Gedanke/Wille ist.


Wußte man vor Jahrtausenden schon, was in Heiligen Büchern nur schriftlich festgehalten wurde - später - viel später.

Soweit ich informiert bin, gilt die RigVeda (Hinduismus) als die älteste sogenannte heilige Schrift.
Zur Zeit Noah gab es in Israel keine Priester. Es waren folglich nicht immer Mittler erforderlich. Auch Hiob brachte Opfer zu Gunsten seiner Kinder, nicht der Priester. Elohim=Götter, El = oberster Gott des Baalskult war Schöpfer. Der Gleiche wurde zu Jahwe. (Gottesvorstellungen änderten sich) Mutmaßlich wurden u. a. Vorstellungen der Ägypter und der Parsen übernommen. In Ägypten hatte man ca. 1500 v. d. Z. den Eingottglaube an Aton Ebenfalls bis 1500 v. d. Z. reichen die mündlichen Überlieferungen zu den Mosebücher/ Pentateusch zurück. Zur Gesetzessammlung des Mose gibt es Ähnlichkeiten im Codex Hammurapi, Babylonien. Die Parsen / Zorastrismus haben sich teilweise aus dem Hinduismus gespeist. Ich vermute, die drei Weisen, die Jesus zur Geburt aufsuchten, waren Anhänger dieser Religion. Hier wurde ebenfalls ein Messias (der letzte mit Jungfrauengeburt) erwartet. Götter wurden dort zu einem Gott, mit Widersacher, Engel und Dämonen. Baal wurde im Christentum zum Dämon Beelzebub. (Mk. 3, 22) Gedankengut aus der Mythrasreligion wird mutmaßlich ebenfalls in´s Christentum eingeflossen sein.

In heiligen Schriften sind oft identische Aussagen, insbesondere zum Licht und zum Geist/Atem. Manchmal finden sich in derselben heiligen Schrift widersprüchliche Aussagen. In der Bibel ist der Mensch Seele, ein anderes Mal hat er eine Seele. Mal geht der Geist, mal die Seele zu Gott. Ist Geist und Seele Gleiches? Zu dem was Seele ist, existiert bis heute keine eindeutige Definition.
Nefesch, hebr. Kehle, dann Seele, ist mir irgendwie einleuchtend. Aber die Kehle ist nicht im Atem sondern der Atem in der Kehle. Die Kehle ist ein gierig Ding. Ist sie schuld daran? Die Kehle verwest im Übrigen. Kann Geist/Atem schuld haben? Ich meine nicht. Das Gehirn funktioniert in der Hauptsache dank Sauerstoff. Schuld / Sünde macht vielleicht das Denken , das Bewerten, das Urteil. (Baum der Erkenntnis von Gut und Böse). Denn wenn Gott wirklich gut (Mk. 10, 18) , Schöpfung sehr gut war (1. Mo. 1,31) ist bewerten und unterscheiden das Übel. Aber Gott hätte wissen können, dass des Menschen Gehirn sich entwickelt, er Naturkatastrophen, Leid, Krankheit und Tod wahrnimmt, Gefühle hat, unterscheidet, reagiert. Damit sind wir beim Theodizeeproblem.
Wie kann der Mensch in Anbetracht dessen schuldig sein? Warum lässt Gott es zu? Ein Tier unterscheidet weniger. Erinnert aber sehr wohl Schmerz und Belohnung, kann damit dressiert werden. Wurden wir nicht ebenso dressiert?
Ist Gott Ursache von gut und böse, hat er den Verderber / Widersacher geschaffen hat, um zu vernichten (Jes. 54,16), ist er Derjenige der verstockt, (2. Mo. 7,13, u. a.) ist es Derjenige; welcher laut Vater unser versucht; ist er Derjenige der alles vorherbestimmt? Ist der Mensch nur seine Marionette, sein Werkzeug für gute und schlechte Taten. Dann wäre der Mensch unschulidg. Hat Gott einen Sohn für seine eigenen Schandtaten geopfert? Egal wie, Frieden und Besserung kam nicht damit. Vielleicht kämpft Gott im Menschen, will besser werden?
.
Der Geist/Atem geht zu Gott=Geist/Wind zurück. (Pred. 12,7)Welches Bewusstsein hat dieser?
Ich würde es so ausdrücken: Ich bin im Geist/Wind, ihr seid durch Geist/Atem, Wind in mir und ich bin in euch. (vgl. Joh. 14,20)



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Protest nach Anschlag auf Synagoge

30.06.2008: Protest nach Anschlag auf Synagoge (Tageszeitung junge Welt): "30.06.2008 / Inland / Seite 5Inhalt
Protest nach Anschlag auf Synagoge
Jüdische Gemeinde in Pinneberg wehrt sich gegen Übergriffe. Antifaschisten fordern Solidarität
Von Mirko Knoche, Pinneberg
Rund 200 Demonstranten haben am Samstag im schleswig-holsteinischen Pinneberg gegen einen Anschlag auf die dortige Synagoge protestiert. Am 16. Juni hatten Unbekannte ein Fenster des jüdischen Gemeindezentrums eingeworfen. Einen Tag später bekannte sich ein anonymer Anrufer zu der Tat mit den Worten: »Das kann jetzt öfter passieren. Ihr habt keine Ruhe mehr. Sieg Heil«. Den Anruf hatte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Wolfgang Seibert entgegengenommen. Laut seinen Aussagen kein Einzelfall: Er sei schon als »Sau- und Drecksjude« beschimpft worden, man habe ihm auch gedroht: »Wir kriegen Dich noch«."...........


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27 Juni 2008

25 Juni 2008

Sündenvergebung

Psalm 51,19
Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.

Entscheidender Unterschied, bspw. zum Buddhismus: Dort kennt man keine Reue.

Unwissende Christen halten Juden oft Aussage 'Auge um Auge, Zahn um Zahn'
(Ex 21,22-24, Mt 5,38-39)
vor, weil sie darunter Rache verstehen. Real ist Ausgleich gemeint, aber nicht Gleichmacherei.

Gezeigte Reue vor Gott und Mensch, soweit möglich Wiedergutmachung, war/ist wesentlich.

Sündenvergebung findet sich auch im Hinduismus, 500 Jahre vor Jesus

Bhagavad Gita, 9, 30
Ein Sünder selbst, der Übles tat, doch dann sich gänzlich mir ergab, gilt als entsühnt und ist mir lieb, weil er sich recht entschieden hat.

Das heißt dann jüdisch Umkehr, bei Christen u. U. Wiedergeburt .
Nur die Christen meinen überspitzt ausgedrückt, mit einer Wiedergeburt ist keine Wiedergutmachung an Opfer erforderlich.

Für Katholiken ist diese Wiedergeburt mit Taufe, fleißig Vatikanbank, goldenen Papst ernähren, beim Priester beichten gehen, Buße: "Drei Vater unser, drei Gegrüßest seist du Maria." So kenne ich es aus der Vergangenheit. Aktueller Stand unbekannt.

Für Evangelikale ist Wiedergeburt einmalige Entscheidung, mit Lebensübergabegebet an Jesus. Jesus kennt keiner. Es gibt nur Überlieferung. Soweit aus Überlieferung ersichtlich, forderte Jesus keine Anbetung für sich.


Mit Tanach (AT) , hat das absolut nichts gemeinsam. Gott ist Geist, einer und einzig, im Judentum. Der Nächste darf dann in die Röhre schauen, ist nur erlöst, wenn er glaubt, dass der Gläubige ohne Wiedergutmachung erlöst ist. Naja, wenigstens ist es ungefähr so. Juden haben weder päpstlich katholischen noch evangelikalen Missionswahn. Bei Letzteren sehe ich eher Ähnlichkeiten zu Islamisten.


Tolle Welt mit den auserwählten, Erlösten, auf Kosten anderer.
(Wozu brauchten die christlichen Nazis Zahngold von Juden?)

Jesus hat offensichtlich Gewaltlosigkeit gepredigt, aber sie nicht gelebt. Wer mit Peitsche durch die Gegend läuft, Menschen beschimpft, ist nicht Gewaltlos. Das sind christliche Schönfärbereien.
Der Begriff "Gewaltlosigkeit", bzw. "Gewalt" ist näher anzuschauen.
Wenn ich Tiere nur esse, nicht mit Gewalt schlachte, wasche ich Hände in Unschuld? Oder wie? Wenn ich im Koma liege, Sondennahrung erhalte, bin ich gewaltlos. Kostet aber anderen was. Also doch Gewalt?
Es ist nichts, was ohne Gewalt ist. Auch die Erde mit Plattentektonik, ist nicht Gewaltlos. Blitzeinschlag ist nicht ohne Gewalt, usw. Auch wenn man es heilig nennt, wird es nicht besser. Dauernd Realität ausblenden, alternativ auf christlichen Teufel projizieren, um lieben Gott zu haben, kann ich nicht.
Eher glaube ich, dass entgegen häufigen Empfindungen alle zusammengehört. Kleinster Nenner? Atome, Sauerstoffmoleküle....?


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24 Juni 2008

Persönlicher religiöser Glaube?

Persönlicher religiöser Glaube/Fürwahrhalten basiert auf Mytholgien, Metapher, etc..Und Menschen würden besser klare Sprache reden, dann würden ihre kundgemachten Überzeugungen viel weniger angreifbar.

Wer vorgibt, dass er Jesus persönlich "schauen" kann, aber keine polizeidienstlichen Kennzeichen weiß, hat persönlich phantasiert oder irgendwelche Künstlerbilder gesehen, die er für Jesus meint. Überlieferungen sind im Prinzip auch nichts Besseres.
Der gute Jesus stieg gerufen nicht herab, wie ich gefoltert wurde.
Also ist nichts mit Person Jesus und Hilfe/Erlösung
Überlebt habe ich dank/e Sauerstoff!

Jesus war damals Allerweltsname in Israel. Christus waren alle Juden.
Daran ist nichts Besonderes. Für mich war /ist dieser Jesus ein Mensch unter vielleicht 20 Milliarden die waren/sind, denken konnten. Wahrscheinlich sind es viel mehr. Die erste menschl. Feuerstelle in Israel soll bspw. 790.000 Jahre alt sein. Mit dem Feuer hat alles angefangen.
Blitz= Einfall. Ob Gott im brennenden Dornbusch sonst noch was, es waren viele Feuergötter. Feuer kann nur sein wo Sauerstoff ist. Aber den Sauerstoff kannte man noch nicht. Feuer ist wärmend, bringt Licht, aber unbewacht auch Gefahr.

Der Name Jesus ist wichtig.
Jehoshua ben Joseph we Miriam
Die traditionelle Deutung des Namens Jehoshua ist „Gott ist Rettung/Hilfe/Erlösung“
Im Judentum sind alle Namen wichtig. Jeder Name erzählt etwas.


Aus einem gutem (lieben) Gott und sehr guter Schöpfung, wie biblich überliefert, kann nach meiner Erkenntnis kein Wesen (gefallener Engel) etwas Böses, aussuchen. Das ist für mich schon lange unlogisch.

Gott verstehe ich gewissermaßen als Kraft, Kraft ist nicht ohne Reibung, Widerstand. Die ist in mir und um meine Person.

Lt. biblicher Überlieferung gibt es Satan/Verderber der von Gott geschaffen wurde, um zu verderben. Also offensichtlich Zielbewusst! Wer Böses schafft, kann das nur, wenn er es in sich selbst hat.
Entsprechend glauben auch die Yezidin, für die es böse ist, das Wort böse zu verwenden. Christenteufel, Fegefreuer, Hölle, sind Blödsinn!
Die Kraft und Gegenkraft in eins. Sterben muss alles Fleisch und Hirntod steht keines mehr auf. Wurm frisst Hirn, Huhn frisst Wurm, Mensch isst Huhn. Atem (einschließlich Wasser, etc.) steigt auf, kommt als Regen runter, wird gegebenenfalls getrunken. Kreislauf!
Ob da Bewusstsein ist, weiß ich nicht.

Sinnbildlich steht in bibl. Überlieferung auch der Schmied als Feuerträger, der u. a. Waffen und Götzen schuf. Götzen schuf man aus Metallen, die lange vor Entdeckung da waren.
In der Erde ist Eisen. Es gab und gibt Plattenverschiebungen, Vulkane, Magna sind Mitanlass für Wasser auf der Erde.
Biblich wird auch noch Leviathan (Seeungeheuer) als böses Wesen angegeben. (Überflutungen?)

Wären keine Plattenverschiebungen würde die Erde vereisen und es wäre kein Leben auf ihr möglich. Anlass: Es wäre zu viel Sauerstoff da.
D. h. für mich: Bei zu viel Gott/Sauerstoff ist Gott allein.:-) Unter Menschen gibt es auch so vereiste Typen, die sind die einzigen weit und breit, die bedeutendes sagen und keiner, außer sie selbst, haben Gottes Kraft erfahren, Jesus gesehen usw.

Auswirkung von Tsunamie sind bekannt. Verantwortung? Gott oder christlicher Teufel?

Sicher ist, wir würden ohne Zerstörungen nicht leben. So hat auch jeder Erhaltungstrieb, versucht sich soweit möglich vor Gefahr zu schützen. Nur ein lieber Hokuspokusmann, vom Himmelstron (ob alt oder rechts daneben der mit Sandalen) steigt dazu nicht aus dem Jenseits herab.


Sinnbildlich würde, nach meinem Verständnis auch der Mensch vereisen, wenn keine Gegenkraft (die wir als böse bezeichnen) da wäre. Alles lieb, gut, sehr gut, bräuchte es den Begriff Barmherzigkeit, alles damit Verbundene nämlich nicht. Folglich wäre keine Kraft, kein Leben. Ein sogenannter allmächtiger Gott, hat keine Macht, wenn er Marionettenspieler ist. Ich denke eher an Wechselwirkungen. Es geht immer um Ausgleichssuche. Streicheln und pusten ist immer gut. Gleichmacherei taugt nicht.

Die Kraft, das Leben ist für mich an erster Stelle der Sauerstoff. Ohne den ist auch Wasser tot. Sauerstoffradikale (die mitverantwortlich für Alterung sind) sind Gegenspieler. Den Willen, soweit es nicht Darmperistaltik etc. ist, gebe ich quasi Gott. Vielleicht ist es auch Wechselspiel. Aber ich kann der Luft kein Bewusstsein zusprechen, ohne Wissen. Glauben kann man viel. Bis hin zu grünen Kobolden, mit lila Augen, im Gehirn. Umsetzbarer Wille braucht mindestens zwei Personen, die sich einig sind (bspw. Zeugung). Ist alternativ eine Plattenverschiebung (Tsunamie), kann mein Leib hops gehen.
Einen Marionetten- Strippenzieher, vergleichbar im Calvinismus, glaube ich nicht. Das einzelne Menschen Strippenzieher sein wollen, in dem sie Gott ihren Willen andichten, glaube ich eher. Das liegt mehr oder weniger im Menschen. Egoismus und Neid sind häufig Triebfeder. Ohne Ego wäre aber keine Selbsterhaltung. Und wenn man Neid freundlicher haben will, geht es um Gleiches für alle. Gleichmacherei bringt es aber, wie schon erwähnt, nicht. Es haben nicht alle gleiche Bedürfnisse. Unter anderem spielen bspw. erbliche Stoffwechselerkrankungen eine Rolle. Es kann nicht jeder alles essen, wie in der Bibel von Jesus überliefert ist, alternativ Gift trinken, wie Paulus meinte. Es sei denn, man legt es auf leiblichen Tod an. Je nach erblicher Anlage, werden mit falscher Nahrung sogar Gehirnbehinderungen.

PS: Den Verschreiber Fegefreuer habe ich mit Absicht stehen lassen. Das Feuer hat ja wirklich gut und böse in sich vereint.

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11 Juni 2008

Deutsche Evangelische Allianz: Basis des Glaubens

Deutsche Evangelische Allianz: Basis des Glaubens

Wir bekennen uns

  • zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung;
  • zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung;.....…
Uff!

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08 Juni 2008

Blinder Glaube = Fürwahrhalten?

Blinder Glaube = Fürwahrhalten?
.Glaube = Fürwahrhalten
steht in Bezug zu überlieferten sogenannte hl. Texten, je nach Religion, Konfession, mit vorbestimmtem Kanon, zusätzlich noch unterschiedlicher Lehrauslegung und Sondergut.

Das vollzieht sich im Extrem vergleichbar einer Gehirnwäsche. Menschen plappern sinnbildlich wie Papageien. Sie denken nicht mehr über Inhalt eines Satzes, Kontext und Logik nach, bzw. ob es denn überhaupt sicher ist, dass ausgewiesene Person entsprechendes gesagt oder getan hat. Die Gewohnheit steht über allem. Es darf kein Wandel sein.

Die Frage ist ohnehin, wieso nicht jeder, auch heutiger Text, unabhängig von Richtigkeit, heilig ist. Man muss ja nicht gleich Gott daraus machen.
Göttlicher wie wir heute sind, waren die Menschen, nach meinem Verständnis, jedenfalls nicht. Ich mache nichtmals Unterschied zur Person Jesus. Es hat mancher Mensch mehr andere Menschen geheilt, gesättig, bzw. auch länger wie 3-6 Stunden gelitten. Und das ohne das, was ich eher als Hokospokus betrachte.

Glaube = Vertrauen
im Praxisbezug, ist anderes. Das ist etwa das, was mit untenstehendem Zitat Ja. 2,18 ausgesagt ist.
Ungläubige gibt es dabei, nach meinem Verständnis, nicht, weil wir grundsätzlich alles aus aus einer einer mehr oder weniger zuversichtliche innerlichen Haltung heraus tun. Selbst ein resignierter, depremierter Mensch, tut gewöhnlich mit jammern oder klagen noch etwas. Dies in bewusster oder unbewusster Hoffnung auf Trost. Erst wenn er feststellt, dass er unrealistische Vorstellungen hatte, weil er getäuscht wurde oder sich sellbst in Verkennung einer Situation täuschte, gibt er die Hoffnung auf. Meist bezieht sich das aber nur auf bestimmte Bereiche, bspw. Fähigkeiten, Kompetenz einer Person. Es bezieht sich seltener auf Alles.
Hier gilt dann das Bibelzitat.
Jes 42,3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. Wie viele Zitate wird es in christl. Überlieferung Mt. 12,20 wiederholt. Das Licht ist tatsächlich in jedem Menschen. Hier ist nicht nur sinnbildlich zu verstehen. Biblich steht das Licht sowohl als Metapher für Recht, wie für Güte. Demnach liegt Gerechtigkeit wahrscheinlich zwischen Recht und Güte. Gerechtigkeit = Gesetz nicht über Menschen stellen!


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Gatha: Die Lehre Zarathustras

Gatha: Die Lehre Zarathustras: "Gataha – die Lehre des Zarathustra"

Gatha
48 / 12 Strophe

O Mazda,
die Syushants sind die Befreier der Völker,
weil sie alle im Besitz der guten Gedanken sind.
Und sie erfüllen ihre Pflichten.
Ihre Wohltaten rühren von dem Recht und der Reinheit her,
die aus Deiner Lehre entstammen.
Sie werden wahrhaftig den Zorn und den Hass besiegen
und die Boten des Friedens und der Liebe sein.

Vgl.
Jer 29,11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.

31 / 11. Strophe

O Mazda,
als Du am Anfang für uns
Körper, Leben, Geist und Gewissen erschaffen hast,
hast Du uns auch die Vernunft geschenkt.
Du hast uns die Kraft zum Handeln und Reden gegeben,
damit jeder seinen selbst gewählten Weg in Freiheit beschreiten kann.




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06 Juni 2008

Relinfo: Opus Dei

Relinfo: Opus Dei: "Der Weg zur Heiligkeit ist im Opus Dei ein steiniger. Escrivá bestimmt die Heiligkeit selber folgendermassen: 'Die Ebene der Heiligkeit, die der Herr von uns fordert, wird durch drei Punkte bestimmt: heilige Unnachgiebigkeit, heiliger Zwang, heilige Unverschämtheit.' (Der Weg: Nr. 387) Um unter solchem Zwang nicht aufzumucksen, muss jegliche Individualität abgelegt werden. Mündige, erwachsene Menschen haben im Opus Dei keinen Platz. 'Suche nicht, ein Erwachsener zu sein. - Kind, immer Kind, auch wenn du vor Alter umfällst. (...)' (Der Weg: Nr. 870) 'Was Escrivá unter dem Deckmantel Gottes fordert, ist die infantile Abhängigkeit verschüchterter Kinder, die das eigene Ich aufgeben: das Recht, selbst zu denken, zu wollen, zu fühlen; die Möglichkeit, in ein eigenes Leben aufzubrechen, mit all seinen Irrtümern, Experimenten und Fehlern; (...).' (Mettner: 237) Das eigene Denken verliert an Kraft, wenn die meiste Zeit damit verbracht wird, sich mit demselben Gedankengut auseinanderzusetzen und der Tagesablauf kaum Freiheit lässt, sich anderen Dingen als der gottgeweihten Arbeit und dem Opus Dei zu widmen. Auf jeden Fall ist unter unmündigen, sich unterwerfenden Menschen kein grosser Pluralismus zu erwarten, obwohl auf der Opus-Dei-Homepage zu lesen ist, dass die persönliche Freiheit gefördert werde, was zur Folge habe, dass eine Pluralität von Meinungen im Opus Dei nicht nur toleriert, sondern als Zeichen guten Geistes begrüsst wird." (Homepage: C. a) 18)
http://www.relinfo.ch/opusdei/info.html


Die Papstmacher

Auch im Zentrum der katholischen Kirche, dem Vatikan, ist das Opus aktiv. „Von den 115 Papstwählern kann ich namentlich 50 Kardinäle aufzählen, die dem Opus Dei angehören oder in gewissen Formen mit ihm sympathisieren. Dazu gehört auch Kardinal Ratzinger,“ erklärte Opus Dei-Experte Peter Hertel anlässlich dessen Wahl zum neuen Papst im Frühjahr 2005. Der Ausgang der Wahl ist bekannt. Nach Papst Johannes Paul II. dürfte also erneut ein Opus-freundlicher Mann an der Spitze der katholischen Kirche stehen.

weltderwunder.de/wdw/Mystica/Geheimbuende/OpusDei


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