08 Juni 2008

Blinder Glaube = Fürwahrhalten?

Blinder Glaube = Fürwahrhalten?
.Glaube = Fürwahrhalten
steht in Bezug zu überlieferten sogenannte hl. Texten, je nach Religion, Konfession, mit vorbestimmtem Kanon, zusätzlich noch unterschiedlicher Lehrauslegung und Sondergut.

Das vollzieht sich im Extrem vergleichbar einer Gehirnwäsche. Menschen plappern sinnbildlich wie Papageien. Sie denken nicht mehr über Inhalt eines Satzes, Kontext und Logik nach, bzw. ob es denn überhaupt sicher ist, dass ausgewiesene Person entsprechendes gesagt oder getan hat. Die Gewohnheit steht über allem. Es darf kein Wandel sein.

Die Frage ist ohnehin, wieso nicht jeder, auch heutiger Text, unabhängig von Richtigkeit, heilig ist. Man muss ja nicht gleich Gott daraus machen.
Göttlicher wie wir heute sind, waren die Menschen, nach meinem Verständnis, jedenfalls nicht. Ich mache nichtmals Unterschied zur Person Jesus. Es hat mancher Mensch mehr andere Menschen geheilt, gesättig, bzw. auch länger wie 3-6 Stunden gelitten. Und das ohne das, was ich eher als Hokospokus betrachte.

Glaube = Vertrauen
im Praxisbezug, ist anderes. Das ist etwa das, was mit untenstehendem Zitat Ja. 2,18 ausgesagt ist.
Ungläubige gibt es dabei, nach meinem Verständnis, nicht, weil wir grundsätzlich alles aus aus einer einer mehr oder weniger zuversichtliche innerlichen Haltung heraus tun. Selbst ein resignierter, depremierter Mensch, tut gewöhnlich mit jammern oder klagen noch etwas. Dies in bewusster oder unbewusster Hoffnung auf Trost. Erst wenn er feststellt, dass er unrealistische Vorstellungen hatte, weil er getäuscht wurde oder sich sellbst in Verkennung einer Situation täuschte, gibt er die Hoffnung auf. Meist bezieht sich das aber nur auf bestimmte Bereiche, bspw. Fähigkeiten, Kompetenz einer Person. Es bezieht sich seltener auf Alles.
Hier gilt dann das Bibelzitat.
Jes 42,3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. Wie viele Zitate wird es in christl. Überlieferung Mt. 12,20 wiederholt. Das Licht ist tatsächlich in jedem Menschen. Hier ist nicht nur sinnbildlich zu verstehen. Biblich steht das Licht sowohl als Metapher für Recht, wie für Güte. Demnach liegt Gerechtigkeit wahrscheinlich zwischen Recht und Güte. Gerechtigkeit = Gesetz nicht über Menschen stellen!


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