11 Oktober 2007
Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral"
09 Oktober 2007
taz, die tageszeitung :: Artikelseite
Ein patriarchale Religion?
Die gute Botschaft
KOLUMNE VON HILAL SEZGIN
Oft werde ich gefragt, ob der Islam eine patriarchale Religion sei und ob es stimme, dass in den deutschen Moscheen die Männer das Sagen hätten. Die zweite Hälfte der Frage ist ja noch leicht zu beantworten. Jedenfalls nehme ich mal an, dass die meisten Moscheen mehrheitlich in Männerhand sind, so wie auch an der Spitze unserer Universitäten fast ausnahmslos Männern präsidieren und die meisten Abteilungen unserer Kliniken von männlichen Chefärzten geleitet werden. - Mit 'unsere' meine ich natürlich die deutschen Einrichtungen."
05 Oktober 2007
Religion ist Privatsache
Kind des Lichts
Die Entstehung des Universums ist reiner Zufall
Professor Günther Hasinger „Das Schicksal des Universums – eine Reise vom Anfang bis zum Ende“ Verlag C.H. Beck
......"Hasinger: Wir müssen uns von der Vorstellung frei machen, das Nichts sei leer. Im Gegenteil: Das, was wir als Nichts bezeichnen, das Vakuum, ist der höchste Energiezustand des Universums. Es ist an manchen Stellen bis zum Zerreißen mit Spannung erfüllt, ähnlich wie die Schoten der Rühr-mich-nicht-an-Pflanze. Die kleinste Störung, der Hauch einer Berührung führt dazu, dass die Schoten platzen und die Samen herausschleudern. Im übertragenen Sinne kann man sich den Urknall durchaus wie ein solches Aufplatzen vorstellen."....
......."Hasinger: Ich wehre mich dagegen, Gott als Lückenbüßer für bisher Unverstandenes einzusetzen. Ich neige eher der Idee des Theologen Hans Küng zu. Er weist darauf hin, dass es nach Thomas von Aquin neben unserem Gottesbild noch ein alles durchdringendes Energiefeld geben könne, das auch da wäre, wenn sonst nichts existierte. Das erinnert mich an die mysteriöse dunkle Energie. Vielleicht liegen Theologen und Kosmologen gar nicht so weit auseinander."..........
Ich glaube, dass Gott keine Religion/ Konfession hat. Gewisse Dinge entnehme ich dennoch u. a. sogenannten heiligen Schriften.
Lt. der Thora geht der letzte Atemzug zu Gott=Geist zurück. Das hat für mich Logik. Beides ist dann, nach meiner Vorstellung, ununterscheidbarer Wind. Der Geist = Wind weht, wo er will. Da ist nicht festzuschreiben, dass er im gewohnten Umfeld bleibt.
Ein "Wissen" zum Bewusstsein des Windes habe ich nicht. Wenn er Bewusstsein hat, dann weiß er alles, ist vollkommen, glaubt nicht mehr, ist nicht sündig, braucht nicht mehr hoffen, dass er mit Gebeten von fleischlichen Menschen, eine Besserstellung erhält. An Auferstehung von Fleisch und Gebeinen glaube ich nicht. Auch nicht mit Reinkarnation.
Lt. Paulus, wird im Jenseits kein Essen, Trinken, Freien, mehr sein. Von einem geistlichen Leib ist wohl auch die Rede. Aber der wird in meiner Vorstellung einer und einzig sein.
Das Universum ist dann, ohne Hühnerstall-Hierarschie, allen Windes Wohnung.
Fleisch sündigt auch nur, weil es Triebe hat, die vom Ursprung gegeben sind. Gut ist das, nach meiner Vorstellung, nicht alles. Aber Gott ist ein werdender Gott.
Kind des Lichts
04 Oktober 2007
Quäker
Die Religiöse Gesellschaft der Freunde, so die offizielle Bezeichnung der Quäker, ist eine Religionsgemeinschaft christlichen Ursprungs, die vor allem in den englischsprachigen Teilen der Welt sowie in einigen Staaten Lateinamerikas und Afrikas verbreitet ist. Sie entstand in der Mitte des 17. Jahrhunderts im Nordwesten Englands. Als Gründer der Quäkerbewegung wird George Fox (1624–1691), ein Handwerker und Laienprediger, angesehen. Der Name Quäker stammt vom englischen to quake, beben
Zusammen mit den Mennoniten und der Church of the Brethren zählen die Quäker zu den drei „historischen Friedenskirchen“.
Mehr oder weniger bekannte Quäker:
Gerrard Winstanley
(* 1609 in Wigan, Lancashire; † 10. September 1676) war ein protestantischer (Quäker) Reformer und politischer Aktivist in England. Er führte zur Zeit des Protektorats (1649–1658) von Oliver Cromwell die Gruppe der True Levellers („wahre Gleichmacher“) an, die von ihren Gegnern abfällig Digger - „Buddler“ - genannt wurden. Sie besetzten und bearbeiteten öffentliche Ländereien und verteilten die Erträge kostenlos an Bedürftige, um damit für eine umfassende Landreform und das Gemeineigentum zu werben. Diesen Frühkommunismus begründete Winstanley ausschließlich aus der Bibel heraus.
Mary Barrett Dyer
(* um 1611 in London, † 1. Juni 1660 in Boston) war eine Quäkerin, die in Boston (Massachusetts) gehängt wurde, weil sie die Stadt wiederholt betreten hatte, obwohl die Quäker aus ihr verbannt waren. Sie gilt als die letzte religiöse Märtyrerin Nordamerikas.
William Penn
(* 14. Oktober 1644 in London; † 30. Juli 1718 in Ruscombe, Berkshire) war ein Quäker. Er gründete die Kolonie Pennsylvania im Gebiet der heutigen USA, verfasste 1693 den Essay towards the Present and Future Peace of Europe.
Benjamin Lay
(* 26. Januar 1682 in Colchester, England; † 3. Februar 1759 in Abington, Pennsylvania) war ein englischer Philanthrop, Schriftsteller und Quäker. Gezeichnet durch körperliche Behinderungen, trat er als Abolitionist gegen die Sklaverei ein.
Lay hatte Vorbildfunktion für
John Woolman (* 19. Oktober 1720 in Northampton, New Jersey; † 7. Oktober 1772 in York) war ein amerikanischer Quäker-Prediger und Sklavereigegner.
Elizabeth Fry
(* 21. Mai 1780 in Cartham Hall bei Norwich; † 12. Oktober 1845 in Ramsgate) war britische Quäkerin, Reformerin, des Gefängniswesens und ist als „Engel der Gefängnisse“ bekannt.
Susan B. Anthony
(* 15. Februar 1820 in South Adams, Massachusetts; † 13. März 1906 in Rochester, New York) war eine Quäkerin, Pionierin der US-amerikanischenFrauenrechtsbewegung. Sie wurde "Napoleon der Frauenbewegung" genannt.
Lucretia Mott
(* 3. Januar 1793 auf Nantucket; † 11. November 1880 bei Philadelphia; geb. Coffin) war eine Quäkerin, US-amerikanische Abolitionistin und Frauenrechtlerin.
Alice Stokes Paul
(* 11. Januar 1885 in Mount Laurel, New Jersey; † 9. Juli 1977 in Moorestown, New Jersey) war eine Quäkerin und führende US-amerikanische Suffragette und Frauenrechtlerin. Zusammen mit Lucy Burns, einer engen Freundin, und einer Reihe anderer Frauen führte sie zwischen 1912 und 1920 den erfolgreichen Kampf um das Frauenwahlrecht in den USA. Der 19. Zusatz zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, der den Frauen das Wahlrecht garantierte, wurde 1920 vom US-Kongress beschlossen.
Elisabeth Abegg
(* 3. März 1882 in Straßburg; † 8. August 1974 in Berlin) war eine deutsche Quäkerin, Pädagogin. Während des Dritten Reichs war sie Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime.
JONES, Rufus
, *25.1. 1863 in South China (Maine, U.S.A.), † 16.6. 1948 in Haverford (Philadelphia, U.S.A.). Quäker, Theologe, Religionswissenschaftler, Historiker, Pädagoge, Mystiker.
1934 bis 1944 leitete er das American Friends Service Committee (AFSC), zu dessen Mitbegründern er zählte. Die Gründung fand drei Wochen nach Kriegseintritt der USA am 30. April 1917 statt. Diese Organisation führte die Quäkerspeisungen für etwa eine Million Kinder in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg durch. In Haverford wurden während des Krieges amerikanische Kriegsdienstverweigerer ausgebildet, die anschließend humanitäre Hilfsdienste in Frankreich und Deutschland leisteten. Besonders hervorzuheben ist die Bemühung um den Wiederaufbau in dem kriegszerstörten Verdun. Später wurde die Hilfe nach Polen (Rückführung von Flüchtlingen) und Sowjetrußland (Hungerhilfe) ausgedehnt, in enger Zusammenarbeit mit dem späteren amerikanischen Präsidenten Herbert Hoover (1874-1964), welcher als Ernährungsbeauftragter der amerikanischen Regierung tätig war.
http://www.bautz.de/bbkl/j/jones_ru.shtml
LACHMUND, Margarethe:
* 17.9. 1896 in Wanzka, † 14.10. 1985 in Köln. Sozialarbeiterin, Quäkerin. ..."In den 1950er Jahren begleitete sie kritisch die Formulierung der Ausführungsbestimmungen für Kriegsdienstverweigerung und seine gesetzliche Verankerung in der BRD. Zusammen mit Friedrich Siegmund-Schulze (1885-1969) und Heinz Kloppenburg
(Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon)
http://www.bautz.de/bbkl/l/lachmund_m.shtml
Ergänzend: Margarethe Lachmund war ursprünglich Jüdin
FUCHS, Emil:
* 13.5. 1874 in Beerfelden (Odenwald), † 13.2. 1971 in Berlin. Theologe, Religionswissenschaftler, Sozialist, Quäker, Schriftsteller."
Gemeinsam mit den Quäkern setzte er sich dafür ein, daß es Soldaten, die den Dienst mit der Waffe bei der Volksarmee verweigerten, möglich wurde, ihren Dienst als sogenannte "Bausoldaten" abzuleisten. 1954 wurde er von Otto Nuschke (1883-1957) zum Ehrenmitglied der Blockpartei ernannt.
(Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon)
http://www.bautz.de/bbkl/f/fuchs_em.shtml
Ergänzend: Nach seiner Emeritierung 1958 trat Fuchs aus der evangelischen Kirche aus.
Konrad Tempel
Im folgenden Beitrag beschreibt Konrad Tempel, Quäker aus Hamburg, die Vorbereitungen zum ersten deutschen Ostermarsch. Er war wie seine Frau Helga Tempel Mitglied in dem "Aktionskreis für Gewaltlosigkeit", einer pazifistischen Gruppe, die sich Mitte der 50er Jahre gegründet hatte. Im Spätsommer 1959 begannen sie mit der Suche nach einem geeigneten Ort, um eine Demonstration gegen Atomwaffen durchzuführen......
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/histo007.htm
Elisabeth Friederike Rotten
(* 15. Februar 1882 in Berlin; † 2. Mai 1964 in London, Grab in Saanen) war Quäkerin, Reformpädagogin (Montessorieschulen) und Friedensaktivistin.
Philip John Noel-Baker, Baron of the City of Derby
(* 1. November 1889 in London; † 9. Oktober 1982 in London) war Quäker, Leichtathlet und Mitglied des britischen Parlaments und erhielt 1959 den Friedensnobelpreis für seinen Einsatz für den internationalen Frieden.
Sir Ben Kingsley
(* 31. Dezember 1943 in Scarborough, Yorkshire; eigentlich Krishna Bhanji) ist ein Quäker, britischer Schauspieler, der für seine enorme Wandlungsfähigkeit und seine Darstellung historischer Persönlichkeiten wie etwa Mahatma Gandhi, Simon WiesenthalWladimir Iljitsch Lenin bekannt ist.
Paul Oestreicher
(* 29. September 1931 in Meiningen) ist ein anglikanischer Pfarrer und Domkapitular Emeritus. Er war Domkapitular und Leiter des Versöhnungszentrums der Kathedrale von Coventry in England und Vorsitzender der britischen Sektion von Amnesty International. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse. Quäker seit 1983
Wo nicht ausdrücklich anders vermerkt, stammen Angaben aus Wikipedia.
Weitere bekannte Quäker unter Wikipedia
Aktuelles:
Ossietzky 19/2007 Anne Rieger, Rüstung rauf, Rente runter
02 Oktober 2007
Leerheit?
Das sind Aussagen, die Stoff zum Nachdenken geben, die ich aber "so" nicht begreife.
Welche Form hat das Meer? Ist das etwa leer? Wäre es Leerheit, hätte es meines Erachtens keine Wirkung, keine Welle.
"Eine Welle ist ein Vorgang, bei dem sich Schwingungen im Raum ausbreiten. Dabei wird Energie transportiert. Bekannt sind vor allem Schallwellen, Wasserwellen und elektromagnetische Wellen, beispielsweise in Form von Radiowellen oder Licht."
Schwingung kommt nicht von Nichts.
"Die Meeresflora, im Meer, produziert ungefähr 70 % des Sauerstoffes, den die Menschen einatmen."
Die Algen etc., sind materielle Lebewesen. welche den Sauerstoff produzieren. Das tun sie mit Photosynthese
Zu dem wie die Menge des irdischen Wassers auf die Erde kam, fehlt ein eindeutige Erklärung.
Urwirrlichkeit oder Urwirklichkeit? Tohuwabohu ( hebr. tohu-va-vohu) übersetzte Buber-Rosenzweig mit Irrsal und Wirsal. Das ist Durcheinander, aber nicht leer. Denn Leerheit hat meines Erachtens keine Wirkung.
Gott=Geist = Atem, Wind.
Brahman kann ich als Gleiches verstehen. Brahman ist als Atman (Lebenshauch, Atem) im Menschen. Der Atem kommt aber von Außen.
Luft, Atem, Wind,, entsteht nicht mit Leerheit s. o.
Luft ist Gasgemisch (hauptsächlich Stickstoff, Sauerstoff, Argon, Kohlenstoffdioxid.
Die Luft wird überwiegend durch die Nase eingeatmet und dank Flimmerhärchen werden in der Nase materielle Fremdpartikel, wie Staub, die in der Luft sind, festgehalten.
Atem ist ist ebenfalls nicht leer, sondern ein Gasgemisch.
Der Ursprung der interstellaren Materie/Staub liegt nach offiziellem Forschungsstand im Urknall. Inzwischen sind aber auch schon andere Ideen da. Zunächst sind wir hier, meine ich, am Ende (oder Anfang) der Weisheit.
Kind des Lichts
29 September 2007
NETZEITUNG AUSLAND: Anglikanische Kirche über Schwule zerstritten
Zerrissene Kirche, zerrissenes Land « DiePresse.com
Mit heutigem Wissensstand begann die eigentliche Menschwerdung http://de.wikipedia.org/wiki/Hominisation
in Ostafrika vor 36 Millionen Jahren. Hinweis ist der Hofmeyr-Schädel, Mitte letzten Jahrhunderts gefunden.
In der Entwicklung des „Vormenschen“ zum „Homo Sapiens“ Die Entwicklung von Werkzeug und Jagd, bewirkte Ernährung mit hochwertigem Eiweis größeres Gehirn. Im Gegensatz zum Tier kann der Mensch auf "Wissen" der Vorfahren zurückgreifen.
Kind des Lichts
28 September 2007
Bert Hellinger, Familienaufstellung
Bert Hellinger, geboren 1925, ehemals katholischer Ordensbruder in Südafrika, reist heute durch die Welt und versucht den Leuten zu vermitteln, dass nicht nur die persönliche Biografie den Menschen prägt, sondern immer auch seine „Ahnen“ mitmischen. Dass Verstrickungen oft nicht mit der Individualgeschichte, sondern der Familiensaga zu tun haben.
Jetzt ist der Ex-Priester in Ex-Pfarrer Jürgen Flieges Talk gelandet und macht dort seine „Aufstellungen“. Das ist eine Art Gruppen-Schnelltherapie: Hellinger wählt unter den Gruppenmitgliedern Stellvertreter für Vater, Mutter, Geschwister und Ahnen seiner Probanden und lässt sie sich im Raum plazieren. Die so gestellten Ersatzleute „fühlen“, so Hellinger, „wenn sie innerlich gesammelt sind, in der Regel wie die von ihnen dargestellten Personen.“ Das mag man glauben oder auch nicht. Sicher ist, dass die Gruppen ihre eigene Dynamik entfalten. Bei Fliege wird, von diesem wohlwollend begleitet, ein freundlicher Verlauf zu sehen sein; ein anderer, hochdramatischer Ablauf bei der Aufzeichnung letzte Woche wird nicht gezeigt.
Der „Aufsteller“ – der keine Heilbehandlungen im Sinne des Psychotherapeutengesetzen vornehmen darf – verlässt sich darauf, dass er „aus dem ’Feld‘ Hinweise bekommt, zum Beispiel auf ein Wort, das ich sagen muss“. Für diese Worte, die er „sagen muss“, ist Hellinger mittlerweile berühmt- berüchtigt. Ob nämlich deren Wirkung für den Patienten heilsam ist, interessiert den Therapeuten augenscheinlich nicht. Und der Zuschauer bei Fliege erfährt es gleich gar nicht. Für Hellinger ist Kontrolle genug, dass er öffentlich agiert.
Arbeitshypothese für den Ex-Priester ist: „Es gibt so etwas wie eine Familienseele. Sie duldet nicht, dass jemand ausgeschlossen wird“; zum Beispiel der Großvater, über den in der Familie nicht mehr geredet wird, weil er ein Nazi-Täter war: „Ein anderer muss sonst später den Ausgeschlossenen vertreten, zum Beispiel, indem er rechtsradikal wird.“ Alle, die sein Weltbild „archaisch“ finden (etwa: „Die Frau folge dem Mann“), fordert Hellinger auf, die Welt mit seinen Augen zu sehen („Wie geht es denn heute den Prinzgemahlen?“) und dabei festzustellen, wie recht er doch habe.
Dass der stets lächelnde alte Herr mit seinen Bildern und Interpretationen des Geschehens sowie seinen Anweisungen Menschen schlimmstenfalls in den Tod treiben kann, sieht er nicht – und so weit das erkennbar ist, fühlt er sich dafür auch nicht verantwortlich.
Hellingers Verfahren ist Humbug: "Aus der Website des Forum Kritische Pschologie - http://www.beepworld.de/members90/purpleshark/ 'Die Klage von Bert Hellinger gegen Sektenpfarrer Wolfgang Behnk - Behnk hatte in einer Sendung des Kulturmagazins quer (Bayerischer Rundfunk) vom 6.7.2004 gegen das Familienstellen nach Hellinger kritisch Stellung bezogen - wurde nach einem von Hellinger gewünschten Gespräch 'von Mensch zu Mensch und von Christ zu Christ' mit Behnk vorprozessual zurückgezogen; auch seine Klage gegen die Evangelische Landeskirche in Bayern zog Hellinger Anfang 2005 vorprozessual zurück'."
Bischöfliches Seelsorgeamt Augsburg
Referat für Religions- und Weltanschauungsfragen, Kappelberg 1, 86150 Augsburg
http://downloads.bistum-augsburg.de/2/104/1/1121779439348054 1.pdf
Aufstellungsarbeit nach Hellinger
Ein umstrittenes Angebot im Grenzbereich von
wissenschaftlicher Psychotherapie und Psychomarkt
Dr. Michael Utsch
S. 77-86
Zusammenfassung:
Hellinger hat auf Phänomene in zwischenmenschlichen Beziehungen aufmerksam
gemacht, die beeindrucken und zumindest im Moment nicht erklärt werden können.
· Hellinger hat es versäumt, einen Verstehensrahmen des Phänomens „wissendes Feld“
zu entwickeln und daraus ein Therapiekonzept zu entwerfen.
· Der Aufstellungsarbeit mangelt es an einer regelrechten Konfliktverarbeitung und einer
tragenden therapeutischen Beziehung.
· Hellingers Attitüde des Wissenden und seine Immunisierung gegen Kritik macht seine
Methode gefährlich für Anwender, die es nicht in ein therapeutisches Konzept einbetten.
Nur von erfahrenen Therapeuten kann es unter Umständen sinnvoll genutzt werden.
· Das inflationäre Aufstellen mit einer quasi-religiösen Heils-Erwartung nach schnellen
Lösungen richtet mehr Schaden an als dass es nutzt.
Hellinger - NS-Verharmloser und Psycho-Guru:
08-06-2004
Bert Hellinger in Bad Sulza:
NS-Verharmloser und Psycho-Guru
„Familientherapeut“ mit „brauner Aura“ - Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus bei Radio Lotte warnt
http://www.hagalil.com/archiv/2004/06/hellinger.htmHellingers Verfahren i...
www.AGPF.de
Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt
...Hellinger verharmlost Hitler und den Nationalsozialismus. Schuld an sexueller Gewalt sind für ihn das Schicksal und das Opfer. Dieses habe sich beim Täter zu entschuldigen.
Hellinger: "(Das) jüdische Volk (findet) erst dann seinen Frieden mit sich selbst, mit seinen arabischen Nachbarn und mit der Welt, wenn auch der letzte Jude für Hitler das Totengebet gesprochen hat" ("Mit der Seele gehen", 2001, S. 50).....
......2000 Therapeuten, davon nur 10 % "offizielle", wenden die Methoden eines Heilers an, der seinerseits keine Zulassung besitzt und wohl glaubt, mit Show-Heilungen das Gesetz umgehen zu können. Einnahmen für eine vom Spiegel geschilderte Show: 155.000 Euro. Auf seiner Website bot er im Oktober 2003 Videos zum Gesamtpreis von 1.275 Euro an.
Bisher dachte ich, dass Katholiken nur die vom Papst Selig-, bzw. Heilig gesprochenen anrufen. Hellinger scheint einen Ahnenkult besonderer Art zu pflegen.
http://kulturkritik.net/begriffe/he.html#hellinger
Hellingers Rede an Adolf Hitler.
Manche betrachten dich als einen Unmenschen, als ob es je jemanden gegeben hätte, den man so nennen darf. (...) Wenn ich dich achte, achte ich auch mich. Wenn ich dich verabscheue, verabscheue ich auch mich. Darf ich dich dann lieben? Muss ich dich vielleicht lieben, weil ich sonst auch mich nicht lieben darf? Wenn ich bekenne, dass du ein Mensch warst, wie ich es bin, dann schaue ich auf etwas, das über uns beide in gleicher Weise verfügt, auf etwas, das sowohl deine wie meine Ursache ist - und unser Ende." (Bert Hellinger 2004 in "Gottesgedanken" S. 247).
Hellinger lebt heute in der "Wolfschanze", Hitlers "Kleine Reichskanzlei" bei Berchtesgarden und arbeitet dort im Erker, einst Hitlers Arbeitszimmer. Dort ist heute auch sein Institut.
(Letzter Absatz mindestens nicht mehr zutreffend)
Wenn man Hellinger vorwirft, dass solche Interventionen brutal und entwürdigend seien, entschlüpft er durch immer dieselbe Hintertür: „Es ist ja gar nicht meine Sicht.“ Die Wirklichkeit „kommt ja durch die Aufstellung ans Licht“.
Familienaufstellung nach Bert Hellinger - Gefährliche Scharlatanerie?!!! | Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA): u diesem Thema fand am 26. April eine Veranstaltung mit Dr. Fritz Glunk aus München statt, zu der die Atheistische Gruppe Kiel Psychologen und Psychotherapeuten aus dem Raum Kiel und alle an dieser Thematik Interessierten eingeladen hatte........."Nach Hellingers 'Ordnung' stehen die Eltern in der Hierarchie über den Kindern und der Mann über seiner Frau. Wer in der Hierarchie oben steht, begeht grundsätzlich keine Fehler und die anderen Familienmitglieder haben sich dem Familienoberhaupt unterzuordnen. Diese Ordnungsvorstellung hat zur Folge, dass ein Familienvater, der sich sexuell an seiner Tochter vergeht, kein Unrecht tut. Hellinger nimmt solch einen Familienvater in Schutz und rechtfertigt dies Verhalten sogar noch durch sein 'Ordnungs'-Bild."..............
Therapieformen - Familienaufstellung: "........Der Therapeut greift dann in diese Aufstellung ein und verändert sie, so daß sich eine 'Lösung' ergibt. Oft besteht diese Lösung in der Wiederherstellung konservativer Strukturen (Hellinger war früher Ordenspriester), d.h. die Kinder müssen die Eltern respektieren, die Frau den Mann usw. Dies sollen sie oft auch durch einen Satz, den Hellinger ihnen einsagt, den Repräsentanten ihrer Familie gegenüber zum Ausdruck bringen. - Es sind immer wieder dieselben Sätze, die Hellinger 'verordnet': 'Ich gebe Dir die Ehre' ist wohl Hellingers Lieblingssatz, gemessen an der Verwendung in den protokollierten Aufstellungen. In Verbindung mit einer Verneigung vor der Stellvertreterin der Mutter dient er z.B. als 'Behandlung' gegen Rückenschmerzen (Hellinger, 1996, S.68). Hellinger selbst liefert im Interview mit 'Psychologie heute' einige weitere erschreckende Beispiele für sein Vorgehen, z.B. bei sexuellem Mißbrauch: 'Ich habe sie sagen lassen: ´Papa, ich habe es gerne für dich gemacht`' (Krüll & Nuber, 1995, S.23). Eine Diagnose stellt Hellinger nie, auch wird nicht ausreichend abgeklärt, ob z.B. eine organische Erkrankung vorliegt (was ja bei Rückenschmerzen nicht gerade abwegig ist). Fincke (1998) berichtet von einem Selbstmord, der sich 1997 im Anschluß an eine derartige Veranstaltung ereignete. Eine Frau und Mutter von 4 Kindern wurde von Hellinger mit der Bemerkung, sie habe ein kaltes Herz, aus der Familienaufstellung entfernt: Sie solle gehen und gehen könne auch sterben heißen. 24 Stunden später hatte sich die Frau das Leben genommen.........."
Sys_2_1999_Greitemeyer.pdf (application/pdf-Objekt)
Die Worte des Abschiedsrituals von Bert Hellinger basieren
auf der Annahme, daß wenn zwei nicht voneinander lassen können, oft das Nehmen fehlt:
„Ich nehme, was du mir geschenkt hast. Es war eine Menge, und ich werde es in Ehren halten und
mitnehmen. Was ich dir gegeben habe, hab ich dir gern gegeben, und du darfst es behalten. Für
das, was zwischen uns schiefgelaufen ist, übernehme ich meinen Teil der Verantwortung und lasse
dir deinen, und jetzt laß ich dich in Frieden.“
(Weber 1993, S. 137)