07 Oktober 2006
Meditation
Sollte er nicht mehr meditieren, so ist er ausgelaugt, vergreist, tot, selbst wenn seine ganze Biologie noch funktioniert. Meditation macht erst den Menschen zum Menschen.
Was treibt uns dazu, zu meditieren?
Es gibt ein Problem, ein einziges Problem auf der ganzen Welt: den Menschen eine geistige Sinndeutung ihres Daseins, eine Art geistiger Unruhe und Sehnsucht wiederzugeben. Man kann nicht auf die Dauer von Kühlschränken, Politik, Finanzen und Kreuzworträtseln leben - man kann es einfach nicht.
Antoine de Saint-Exupéry"
Kind des Lichts
06 Oktober 2006
Wohnungsbesichtigung
Diese hatte nichts an Komfort. Besitzer des Hauses waren früher die Restaurantbesitzer des Restaurant, welches im Haus ist. Sie wirken etwas eigen, andererseits aber auch nett. Es sind halt ältere Herrschaften.
Der Neffe meiner Vermieterin machte gestern Druck. Er hat das Haus nun an anderen Menschen verkaufen können. Der Käufer will aber die Schrankwand nicht. Zunächst stand anderer Kaufinteressent an, mit dem ausgehandelt war, das er den Schrank übernimmt. Der Kaufvertrag zum Haus wurde vom Rechtspfleger nicht genehmigt, so dass nun alles hinfällig ist. Die Wohnung noch nicht sicher und wenn überhaupt erst am 01.11.06 beziehbar stehe ich auf dem Schlauch. Zunächst sah es aus, als könne ich sie wenigstens verschenken. Aber in diesem Fall streikte eine Mutter. Einfach mal einen Schrank für den ich 10.000 DM zahlte zu Kleinholz machen, tut zu weh. Guter Rat teuer.
Kind des Lichts
03 Oktober 2006
02 Oktober 2006
30 September 2006
Evangelikale und Fundamentalisten
Wie kann man Intolerante tolerieren?
Christliche Fundamentalisten fallen zwar nicht mit Selbstmordattentaten auf, aber ............

Protestantischer Fundamentalismus in den USA.
Die reiligiöse Rechte im Zeitalter der elektronischen Medien
von Martin Riesebrodt
Christliche Fanatiker auf dem Vormarsch
Marcus Hammerschmitt 29.09.2006
Üben für den Jüngsten Tag - in den USA und anderswo
Kindersoldaten auf einem Kreuzzug
Kind des Lichts
29 September 2006
Es werde Licht! und es ward Licht. 1. Mo.3
Der Geist des Menschen ist eine Leuchte Jahwes, durchforschend alle Kammern des Leibes.
Stichwort Licht
Zur enzyklopädischen Geschichte eines Begriffs
Zur Inhaltsübersicht
Von Michael Mandelartz. Stand: September 2005
[…] die Natur des Lichts wird wohl nie ein Sterblicher
aussprechen; und sollte er es können, so würde er von
Niemanden, so wenig wie das Licht, verstanden werden.
J. W. Goethe: Brief an Reinhard vom 7./8. Oktober 1810.......
Vorbemerkung
Licht
wurde bis etwa 1900 als Ursache der Sichtbarkeit der Gegenstände oder als dasjenige, was das Sehen hervorbringt, definiert. So Wolff, Zedler, Gehler, Hutton, Pierer, Meyer 1888-89.
Diese zurückhaltende Definition ist eigentlich gar keine, denn wir wissen nach der Lektüre immer noch nicht, was Licht ist. Die definitorische Sackgasse erweist sich als notwendig, wenn wir bedenken,
daß wir das Licht nicht zeigen können, weil es Voraussetzung des Zeigens ist. ..........
Real Video: Was ist Licht?
Das Auge als Lichtsensor
.....Damit das Gehirn "Licht" überhaupt als Sinneseindruck wahrnehmen kann, ist eine Übersetzung nötig - von der Physik in die biochemisch-elektrische Sprache unseres Nervensystems.......
Einige der Bausteine, die in Sehzellen die Lichtantwort erzeugen, fand man ab 1989 auch in so unterschiedlichen Geweben wie Riechzellen der Nase, Geschmacksknospen der Zunge, im Gehirn und sogar in Spermien........
Quelle: Welt der Physik
Photosynthese -
Pflanzen verwerten Lichtenergie
Photós bedeutet Licht und sýnthesis steht für Zusammensetzung bzw. Aufbau. Er betont somit die Bedeutung des Lichtes als Energielieferant bei dem Aufbau von Kohlenhydraten.
Sauerstoff ist das wichtigste Photosynthese-Nebenprodukt. An ihn ist die Entwicklung höherer Lebewesen auf der Erde gebunden. .....
Quelle: Uni Münster.
Kraftwerk der Pflanzen
Sauerstoff
wurde 1772 von Carl Wilhelm Scheele und 1774 von Joseph Priestley unabhängig voneinander entdeckt.
Von der Steinzeit bis über das Mittelalter hinaus war das Feuer für den Menschen eine unerklärliche Erscheinung. Lange Zeit wurde es von den Menschen als Gabe des Himmels hingenommen.
Bsp.:2Mo 3; 25. Mose 4, 24; Lk 9, 54; Hebr 12, 29; Lk 9, 54; 2Mo 3, 2 ...Bibel nachschlagen: 1, 2)
Sowohl die Naturphilosophen der Antike
als auch die Chemiker des Mittelalters, die so genannten Alchimisten, machten sich über das Wesen des Feuers Gedanken. Sie kamen dabei zu der Ansicht, das Feuer sei ein Grundstoff (siehe Vier-Elemente-Lehre). Im 17. Jahrhundert
vermuteten die Forscher einen „leichten geheimnisvollen Stoff" (Phlogiston), der aus dem brennenden Stoff entweichen solle. Bei dieser Annahme blieb man auch dann noch, als der deutsch-schwedische Apotheker Carl Wilhelm Scheele
1772 den Sauerstoff entdeckte. Er nannte ihn Feuerluft, konnte sich aber nicht erklären, welchen Zusammenhang Verbrennung und Sauerstoff hatten. Völlig unabhängig von Scheeles Entdeckungen kam der Engländer Joseph Priestley zu
gleichen Forschungsergebnissen, allerdings erst zwei Jahre später, veröffentlichte seine Erkenntnisse aber schneller; Scheele publizierte seine Entdeckungen erst 1777.
Der Sauerstoff war nun zwar entdeckt, doch seine Bedeutung bei der Verbrennung noch nicht geklärt. Dafür sorgte erst der Franzose Antoine Lavoisier. Bei seinen Experimenten fand er heraus, dass es sich bei der Verbrennung einer
Substanz um ihre Verbindung mit Sauerstoff handeln müsse, denn er konnte durch Wägung nachweisen, dass ein Stoff nach seiner Verbrennung nicht leichter, sondern schwerer war. Dafür kam aber eigentlich nur das zusätzliche Gewicht des
während des Verbrennungsprozesses aufgenommenen Sauerstoffs als Ursache in Frage. Diese uns heute so selbstverständliche Definition der Verbrennung war also ein fundamentales Forschungsergebnis nach langer Zeit des Unwissens und z. T. mystischer Spekulation...........
Sauerstoff wird von autotrophen Lebewesen wie Cyanobakterien, Algen und Pflanzen bei der oxygenen Photosynthese aus Wasser freigesetzt. Die Cyanobakterien (veraltet auch als Blaualgen bezeichnet) waren vermutlich dabei die ersten Organismen, die molekularen Sauerstoff als ihr Abfallprodukt in der Atmosphäre anreicherten. Heterotrophe Organsimen - also auch der Mensch - benötigen heute diesen Sauerstoff in Form von O2 hauptsächlisch zur Energiegewinnung durch Oxidation. Er fungiert dabei wie in einer normalen Redoxreaktion als Elektronenakzeptor, wobei er sich wieder mit Wasserstoff zu Wasser verbindet. Sie läuft im Rahmen der Atmungskette bei denEukaryoten in den Mitochondrien ab.
Das Gehirn
ist ein sehr aktives Organ und hat einen enormen Sauerstoff- und Energiebedarf.
Geist
(griech. pneuma, nous, lat. spiritus, mens, animus, anima, hebr. ruach, arab. ruh, engl. mind, franz. esprit) ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff vor allem der Philosophie (deutschen Idealismus, Philosophie des Geistes), aber auch der Wissenschaften und der Religionen. Bei der Verwendung als deutsches Wort besteht die Besonderheit, dass mit Geist nicht nur allgemein das Mentale, sondern auch Gespenst und Heiliger Geist im Sinne einer Person gemeint sein
kann.
Ruach - Hebräisches Wort für (kräftiger) Atem, Hauch, Geist, (stürmischer)Wind.
Atman - Altindisches Wort für Atem, Seele, Lebenshauch, Weltseele.
Prana - Lebensatem, Lebenshauch, Leben, Lebenskraft oder die universelle Lebensenergie
Spiritus - Lateinisches Wort für Atem, Lufthauch, Lebensluft, Seele.
Spiritus sanctus - zunächst althochdeutsch atum, später mit hl. Geist übersetzt, richtiger wäre Gottesatem.
Creator spiritus - Schöpfer-Geist
Odem - Mitteldeutsches Wort für Atem, Hauch, Geist.
Pneuma - Griechisches Wort für Atem, Hauch, Wirbel, Wind, Geist.
Paraklet (griech.) = Heiliger Geist - Anwalt, Beistand (Tröster, Helfer, Stellvertreter)
Praklit (hebr.) = Rechtsanwalt
Geist und Gehirn
ist eine Sendereihe über Gehirnforschung mit Manfred Spitzer.
Sie wird auf BR-alpha und im Format RealVideo im Internet ausgestrahlt.
Seele,
Der Begriff Seele nach der altgriechischen Sprache psyche oder auch pneuma, lateinisch anima, wird abhängig vom Kontext in verschiedenen Bedeutungen verwendet.
Bewusstsein
(lat. conscientia „Mitwissen") bezeichnet die Fähigkeit, über mentale Zustände, also etwa Gedanken, Emotionen, Wahrnehmungen oder Erinnerungen,
zu verfügen. Das Phänomen des Bewusstseins wird oft als eines der größten ungelösten Probleme von Philosophie und Naturwissenschaft
angesehen. Selbst eine allgemein anerkannte präzise Definition von Bewusstsein liegt bisher nicht vor.
Wie das Gehirn die Seele macht
Prof.Dr.Dr. Gerhard Roth
Direktor am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen
Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs Delmenhorst
Vortrag am 22. April 2001 bei den 51. Lindauer Psychotherapiewochen
Kind des Lichts
28 September 2006
Beerdigung
27 September 2006
Licht in heiligen Schriften
Jesaja 60, 1
Der Ewige ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten", aber auch das Licht Israels.
Sprüche 4,18
Des Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.
1 Johannes 2, 10
Wer seinen Bruder liebt, bleibt in dem Lichte, und kein Ärgernis ist in ihm.
Matthäus 5, 14-16
Also lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.
Joh 1,9
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Eph 5, 9
denn die Frucht des Lichts besteht in aller Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit,
Joh 12,16.
„Glaubt an das Licht, solange ihr es habt, damit ihr Kinder des Lichtes werdet!" Joh 12,16.
Eph 5,15-16
Lebt als Kinder des Lichts! Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit
hervor. Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der
Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf! ... Achtet also sorgfältig darauf,
wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug. Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind
böse. Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist.
Berauscht euch nicht mit Wein - das macht zügellos -, sondern lasst euch vom Geist erfüllen!
Jakobus 1:17
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk stammt von oben, denn es kommt vom Vater der [himmlischen] Lichter herab, und bei ihm gibt es keine Veränderung von der Drehung des Schattens.
2. Korinther 4:6
Denn Gott ist es, der gesagt hat: „Das Licht strahle aus der Finsternis“, und er hat in unsere Herzen gestrahlt, um [sie] mit der herrlichen Erkenntnis Gottes durch das Angesicht Christi zu erleuchten.
Psalm 36:10
Denn bei dir ist der Quell des Lebens; Durch Licht von dir können wir [das] Licht sehen.
Psalm 43:3
Sende dein Licht und deine Wahrheit aus. Mögen diese selbst mich leiten. Mögen sie mich zu deinem heiligen Berg und zu deiner großartigen Wohnstätte bringen.
Sprüche 6:23
Denn das Gebot ist eine Leuchte, und das Gesetz ist ein Licht, und die Zurechtweisungen der Zucht sind der Weg des Lebens,
Sprüche 4:18
Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist.
Matthäus 5:14
Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt kann nicht verborgen sein, wenn sie auf einem Berg liegt.
Bibelstellen nachschlagen
Die Sufis versuchten häufig das Phänomen der Mystik gegenüber der islamischen Geistlichkeit mit
der Koranstelle Vers 35 aus der 24. Sure zu belegen:
"Gott ist das Licht des Himmels und der Erde, und Sein Licht ist einer Nische zu vergleichen, mit
einer Lampe darin. Diese Lampe ist von einem gläsernen Behältnis umgeben. Das Glas erstrahlt,
als wäre es ein funkelnder Stern. Es wird erleuchtet vom Öl eines gesegneten Baume, eines
Ölbaumes, der weder des Ostens noch des Westens ist. Es fehlte nur wenig und dieses Olivenöl
würde leuchten, auch wenn kein Feuer es berührte - Licht über Licht. Gott führt zu Seinem Lichte,
wen immer Er will."
Allah ist das Licht der Himmel und der Erde,
Sein Licht ist gleich einer Nische, in der sich eine Lampe befindet.
Die Lampe ist in einem Glase, und das Glas ist gleich einem flimmernden Stern.
Es wird angezündet von einem gesegnetem Baum, einem Ölbaum weder aus Osten
noch aus Westen; dessen Öl fast leuchtete, auch wenn es kein Feuer berührte.
Licht über Licht. Allah leitet zu seinem Licht, wen er will, und Allah macht
Gleichnisse für die Menschen und Allah kennt alle Dinge.
Quelle: Koran, VMA Verlag Wiesbaden, Sure 24,35
Gnostische Spiritualität im frühen Christentum
Lobpreisungen
(Kap. 22) Ich preise dich, Vater aller Väter des Lichtes.
Ich preise dich, (du) Licht-Unbegrenzter, der (du) alles Unbegrenzte übertriffst.
Ich preise dich, (du) Licht-Unfassbarer, der (du) über allem Unfassbaren bist.
Ich preise dich, (du) Licht-Unaussprechbarer, der (du) vor allem Unaussprechbaren bist.
Ich preise dich, (du) Licht-Unvergänglicher, [der] (du) alles Unvergängliche übertriffst.
(...) Ich preise [dich], Licht-[Unsagbarer].
[Ich preise] dich, Licht-Undenkbarer [...].
Ich preise dich, [Licht]-Ungezeugter.
Ich preise dich, Licht-Selbst[gezeugter].
Ich preise [dich], (du) Licht-Vorvater, [der] (du) alle Vorväter übertriffst.
[Ich preise] dich, (du) Licht-Unsichtbarer, der (du) vor [allem] Unsichtbaren bist.
[Ich] preise dich, (du) Licht-Gedanke, der (du) alle Gedanken übertriffst.
Ich preise dich, (du) Licht-Gott, der (du) vor allen Göttern bist.
Ich preise dich, (du) Erkenntnis, der (du) alle Erkenntnis erhellst.
Ich preise dich, (du) Licht-Unerkennbarer, der (du) vor allem Unerkennbaren bist.
Ich preise dich, (du) Licht-Stiller, der (du) vor jeder Stille bist.
Ich preise [dich], (du) Licht-Allmächtiger, der (du) alles Allmächtige übertriffst.
Ich preise dich, (du) Licht-Dreifachkräftiger, der (du) alles Dreifachkräftige übertriffst.
Ich preise dich, (du) Licht-Unteilbarer, aber du bist es, der jedes Licht teilt.
Ich preise dich, (du) Licht-Reiner, der (du) alles Reine übertriffst.
Eucharistie in der Pistis Sophia, zweites Buch des Jeu 45ff (Gnostische Schrift)
Es sprach Jesus zu ihnen: »Es gibt kein Geheimnis, das vorzüglicher ist als diese Geheimnisse, nach welchen ihr fragt, das eure Seelen zu dem Licht der Lichter, zu den Orten der Wahrheit und der Güte, zum Orte des Heiligen aller Heiligen führen wird, zu dem Orte, in dem es weder Frau noch Mann gibt, noch gibt es Formen an jenem Orte, sondern ein beständiges, unbeschreibbares Licht
Hinduismus, 1500 bis 1000 v. d. Z. Rig Veda VIII,48
"Wir haben das Soma (berauschendes Getränk, mit Grundlage Fliegenplitz) getrunken; wir sind unsterblich geworden, wir haben das Licht gesehen; wir haben die Götter gefunden."
Baghavadgita, 13, 17
Er wird der Lichter Licht genannt, das alle Finsternis zerstreut. Er weilt in jedes Wesens Herz, vom vollerwachten Selbst erkannt.
vgl. mit Jak 1, 17 ; Joh. 1, 9
Zarathustra: "Als Zarathustra ein Stück in den Fluss gewatet war, erschien ihm plötzlich Vohu Mana (der Engel vom Geist Gottes) und öffnete das Tor zum göttlichen Licht des Ahura Mazda. Es war Zarathustras erstes Erleuchtungserlebnis, seine erste Offenbarung. Zarathustra selbst spielte in den Gathas nur behutsam, aber mehrmals auf dieses sein Berufungserlebnis, sein „Traumgesicht“ an."
Die Yeziden vor Sheihk-Adi: "Für die Yeziden ist Ta´usi-Melek wie Feuer mit dualistisch elementaren Fähigkeiten, nämlich Feuer als Licht, aber auch Feuer für Verbrennung: Gut und Böse in derselben Gestalt. Gleichzeitig ist der Mensch selbst eine Mischung von zwei Mächten: Gut und Böse, also jeder Yezide hat ein Stück von Ta´usi-Melek in sich."
Mithras: "Im Alt-Iran (Persien) und in Indien war Mithra/Mithra/Mihr/Mehr ein Gott des Rechtes, des Bündnisses und ein Sonnen- bzw. Lichtgott. Es ist auch der römische Gott dessen Geburtstag am 24. Dezember gefeiert wurde.
Weitere Sonnengötter
Sonne - Wikipedia: "Die Sonne ist das zentrale Gestirn am Himmel, von ihr hängt alles Leben auf der Erde ab. Diese überragende Bedeutung war den Menschen seit Alters her bewusst. Viele frühere Kulturen verehrten sie als Gottheit. Die regelmäßige tägliche und jährliche Wiederkehr der Sonne wurde teils ängstlich erwartet und mittels kultischer oder magischer Rituale beschworen. Besonders Sonnenfinsternisse lösten große Bestürzung und Furcht aus. Im alten China glaubte man, ein Drache würde die Sonne verschlingen. Durch großen Lärm versuchte man, das Untier dazu zu bewegen, die Sonne wieder freizugeben. Andererseits machte sich die Menschheit das Wissen über die für alles Leben fundamentalen Perioden Tag und Jahr schon seit frühester Zeit nutzbar. Die Sonne ist die natürliche Uhr der Menschen und die Abfolge der Jahreszeiten führte zur Entwicklung des Kalenders, der vor allem nach Erfindung des Ackerbaus für alle Kulturen überlebenswichtig war. Für die Sumerer verkörperte die Sonne den Sonnengott Utu. Bei den Babyloniern entsprach er dem Gott Schamasch, der jeden Tag den Himmel betrat und dessen Strahlen nichts verborgen blieb. Im alten Ägypten wurde Ra (auch Re oder Re-Atum) als Sonnengott verehrt. Der „Ketzer“- Pharao Echnaton ließ später nur noch Aton, die personifizierte Sonnenscheibe, als einzigen Gott zu und schaffte alle anderen ägyptischen Götter ab. In China stand die Sonne als Symbol für Osten, Frühling, Männlichkeit (Yang) und Geburt sowie auch für den Kaiser.
Im antiken Griechenland verehrte man den Sonnengott Helios, der mit seinem Sonnenwagen täglich über das Firmament fuhr. Allerdings sind aus dem antiken Griechenland auch die ersten Überlegungen überliefert, in denen die Sonne als physikalisches Objekt betrachtet wird. Die wohl älteste dieser Hypothesen stammt dabei von Xenophanes, der die Sonne als eine feurige Ausdünstung oder Wolke benannte. So naiv diese Beschreibung aus heutiger Sicht zwar wirkt, stellt sie doch einen gewaltigen kulturhistorischen Schritt dar, denn die Wahrnehmung der Sonne als ein natürliches Objekt widerspricht fundamental der vorherigen – und auch der oft noch in späteren Jahrhunderten vertretenen – Auffassung der Sonne als Teil einer göttlichen Entität. Es ist daher auch wenig verwunderlich, dass aus eben diesen Gedanken auch die erste kritische Auseinandersetzung mit dem vermenschlichten Götterbild des antiken Griechenlands hervor gingen („Wenn die Pferde Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus“) und daraus folgend erste Gedanken zum Monotheismus. Interessant ist dabei sicherlich auch der Vergleich mit dem bereits oben erwähnten ägyptischen Monotheismus des Echnaton, der ja gerade die Vergötterung der Sonne als Ausgangspunkt nahm. Man kann also sagen, dass mit Xenophanes die Sonne zum ersten Mal in der europäischen Geschichte als Gegenstand der Physik auftauchte, oder – etwas schmissiger –, dass es sich um die Geburtsstunde der Astrophysik handelte. Die Thesen des Xenophanes wurden später auch von anderen griechischen Philosophen aufgenommen, zum Beispiel beschrieb der Vorsokratiker Anaxagoras die Sonne als glühenden Stein. Diese Auffassungen setzten sich allerdings im Folgenden nicht bei allen Denkern durch und viele spätere Schulen fielen wieder auf eher mythische Erklärungen zurück. Der Volksglaube in Griechenland nahm wahrscheinlich keinerlei Kenntnis von all diesen Überlegungen.
Dem griechischen Gott Helios entsprach weitgehend der unbesiegbare römische Gott Sol invictus, dessen Kult in der Kaiserzeit weit verbreitet war. Aus der Antike übernommen ist die Sonne als Symbol der Vitalität in der Astrologie.
In der nordischen Mythologie formten die Götter die Sonne aus einem Funken und legten sie in einen Wagen. Die Göttin Sol fährt mit dem Wagen über den Himmel, gezogen von den Rössern Alsvidr und Arwakr. Das Gespann wird beständig von dem Wolf Skalli (Skoll) verfolgt. Am Tag des Weltunterganges (Ragnarök) wird der Wolf die Sonne verschlingen.
Im frühen Mexiko wurde der Sonnengott Tonatiuh von den Azteken verehrt. Bei den Maya und den Inka waren Itzamná beziehungsweise Inti die Hauptgottheiten.
Die Beobachtung der Sonne (und anderer Sterne) und die Bestimmung ihrer Bahnpunkte (Tagundnachtgleiche, Sommer- und Wintersonnenwende) war eine Voraussetzung für die Erstellung von Kalendern. Hierdurch konnten wichtige jahreszeitliche Ereignisse vorherbestimmt werden, wie das Eintreffen des Nilhochwassers im alten Ägypten, der günstigste Zeitpunkt der Saat oder das Eintreffen der für die Seefahrt gefährlichen Herbststürme. Vorchristliche Kultstätten, wie Stonehenge, waren offensichtlich zu derartigen Beobachtungszwecken errichtet worden. Die Anlage von Stonehenge ist so ausgerichtet, dass am Morgen des Mittsommertages, wenn die Sonne ihre höchste nördliche Position erreicht, die Sonne direkt über einem Positionsstein („Fersenstein“) aufgeht und die Sonnenstrahlen in gerader Linie ins Innere des Bauwerks eindringen.
Die bronzezeitliche Himmelsscheibe von Nebra scheint ebenfalls ein Instrument zur Himmelsbeobachtung gewesen zu sein. Ihre goldenen Ränder werden u. a. als „Sonnenbarken“, ein religiöses Symbol der Bronzezeit, interpretiert. In die gleiche Zeit fällt auch der Sonnenwagen von Trundholm, bei der die Scheibe als Sonnensymbol mit einer Tag- und Nachtseite gedeutet wird.
Das antike Weltbild ging allgemein davon aus, dass die Erde den Mittelpunkt des Universums bildete. Sonne, Mond und die Planeten bewegten sich auf exakten Kreisbahnen um die Erde. Diese Vorstellung, zusammengefasst von Ptolemäus, hielt sich fast 2000 Jahre lang. Insbesondere die Kirche verteidigte dieses Weltbild, zumal auch in der Bibel dargelegt wird, dass sich die Sonne bewegt. Allerdings zeigte das Modell Schwächen. So konnte die Bewegung der Planeten nur durch komplizierte Hilfskonstruktionen erklärt werden. Bereits Aristarchos von Samos postulierte im 2. Jahrhundert v. Chr., dass die Sonne das Zentrum der Welt darstelle. Die Gelehrten Nikolaus von Kues und Regiomontanus griffen diesen Gedanken mehr als 1500 Jahre später wieder auf. Nikolaus Kopernikus versuchte in seinem Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium eine mathematische Grundlage dafür zu schaffen, was ihm letztendlich nicht gelang. Sein Werk regte allerdings weitere Forschungen an und bereitete das Fundament für das „Kopernikanische Weltbild“. Kopernikus Werk wurde von der Kirche zunächst nicht als Ketzerei betrachtet, da es ein rein mathematisches Modell darstellte. In späteren Jahren, als Gelehrte daran gingen, Kopernikus Vorstellung in ein reales Weltbild umzusetzen, wandte sich die Kirche jedoch entschieden gegen solche „umstürzlerischen“ Gedanken. Gelehrte wie Galilei, die ebenfalls zur Erkenntnis einer zentralen Sonne gelangt waren, wurden von der Inquisition verfolgt. Durch weitere Beobachtungen, exakte Bestimmungen der Planetenbahnen, die Einführung des Teleskops und die Entdeckung der Gesetze der Himmelsmechanik, setzte sich das heliozentrische Weltbild allmählich durch.
Die weiteren Fortschritte der Astronomie ergaben schließlich, dass auch die Sonne keine herausragende Stellung im Universum einnimmt, sondern ein Stern unter Abermilliarden Sternen ist.
Kind des Lichts
26 September 2006
Geschichte
Pennsylvania war ein deutscher Jurist und Schriftsteller, später Bürgermeister, Stadtschreiber, Schulehrer der Quäkerschule.
Er war der Begründer der ersten deutschen Ansiedlung in Nordamerika und 1688 kam es zu einer ersten Protestaktion der Germantowner gegen die Sklaverei
in Pennsylvania.
http://www.pastoriushaus.de/weingut/pastorius.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Daniel_Pastorius
http://www.bautz.de/bbkl/p/Pastorius.shtml
WDR
Die deutschen Pilgerväter
Vor 355 Jahren: Franz Daniel Pastorius in Sommerhausen geboren
Stand: 26.09.06
http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2006/09/26.jhtml
Die Überschrift des aktuellen WDR -Berichtes ist nicht korrekt. F. D. Pastorius gehörte nicht zu den Pilgervätern.
Pilgerväter
http://de.wikipedia.org/wiki/Pilgerv%C3%A4ter
Kind des Lichts
25 September 2006
Licht in der Wissenschaft
Gott ist unbeweisbar, aber das Licht nachgewiesen.
"Das innere Licht
Kommunizieren Zellen mittels Lichtsignalen? Die
Biophotonenforschung als Herausforderung herkömmlicher
Wissenschaft
Von René Freund
...."Streng wissenschaftlich bewiesen ist heute, daß es die Biophotonen
gibt - was vor einigen Jahren noch gar nicht so sicher war."
(Biophotone sind das Licht in unseren Zellen.)
Der Körper speichert Licht über die DNA und kann es auch wieder abgeben. In der Dunkelkammer ist es nicht möglich. Das wurde an der Moskauer Akademie der Wissenschaften, unter dem Projektleiter
(Biophysiker und Molekularbiologe) Dr. Pjotr Garjajev, 1990, festgestellt.
Alles ist Schwingung; im Licht und in seinem Spektrum liegt das Geheimnis allen Lebens. Die Luft, die wir atmen, ist durchtränkt von den Kräften des Lichtes, von Farbe und Lebensenergie, vom Prana, das Leben schafft und erhält. Wir entnehmen diese Lebenskraft den Nahrungsmitteln, die wir essen, dem Wasser, das wir trinken, der Luft, die wir atmen.
Kind des Lichts
24 September 2006
Tod
Gedenktag der
Psychiatrie-Toten

von mos - 23.09.2006 19:40
Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) hat den 2. Oktober zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten erklärt. Gedacht wird der durch oder in Folge psychiatrische(r) Behandlung verstorbenen Menschen.Der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Nordrhein-Westfalen (LPE NRW) e.V., ruft zu einer Demonstration auf Das Rechtsinstitut der rechtlichen Betreuung wurde in Deutschland durch das am 1. Januar 1992 in Kraft getretene Betreuungsgesetz geschaffen. Die rechtliche Betreuung ist an die Stelle der früheren Vormundschaft über Volljährige und der Gebrechlichkeitspflegschaft getreten und geht über sie deutlich hinaus. Sie ist im wesentlichen in den §§ 1896ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt. Das gesetzgeberische Ziel der Reform war Betreuung statt Entmündigung, um den Betroffenen Hilfe zu einem frei selbstbestimmten Leben zu leisten. Das Grundrecht auf Selbsbestimmung ergibt sich aus Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetz (GG). .....Quelle
Seufz, an dieser Stelle könnte ich jetzt viel aus beruflichen und privaten Erfahrungen berichten.


Die Wurzeln des Umdenkens (in der Psychiatrie) liegen vor allem in England. Der Quäker William Tuke (1732-1822) gründete 1794 in York ein privates "madhouse", dem er den programmatischen Namen "The Retreat" gab. Die heilsame Einsamkeit in einer idyllischen Landschaft bot Schutz vor der Welt und vor der aus den Fugen geratenen Natur, die sich in der psychischen Krankheit äußerte. Offenbar ist es im "Retreat" gelungen, auf Prügel, Ketten und Zwangsjacken zu verzichten. Besucher waren von der freundlichen Atmosphäre beeindruckt. Gerade auch deshalb beeinflusste das Ideal der heilsamen ländlichen Einsamkeit die Zielvorstellungen der Reformpsychiater des 19. Jahrhunderts nachhaltig. Geschichte der PsychiatrieFreiheitsglocke Liberty Bell im ehemaligem
Quäkerstaat Pennsylvanien, Philadelphia


Freilich ist es seltsam, die Erde nicht mehr zu bewohnen,
kaum erlernte Gebräuche nicht mehr zu üben,Rosen, und andern eigens versprechenden Dingen
nicht die Bedeutung menschlicher Zukunft zu geben;
das, was man war in unendlich ängstlichen Händen,
nicht mehr zu sein, und selbst den eigenen Namen
wegzulassen wie ein zerbrochenes Spielzeug.
Seltsam, die Wünsche nicht weiterzuwünschen. Seltsam, alles, was sich bezog, so lose im Raume
flattern zu sehen. Und das Totsein ist mühsam
und voller Nachholn, daß man allmählich ein wenig
Ewigkeit spürt. - Aber Lebendige machen alle den Fehler, daß sie zu stark unterscheiden. Engel (sagt man) wüßten oft nicht, ob sie unter
Lebenden gehn oder Toten. Die ewige Strömung reißt durch beide Bereiche alle Alter immer mit sich und übertönt sie in beiden.
(Aus: Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke:)
So ist es!
Meines Wesens Dunkelstunden Interpret / Silvan Wagner
- Webradio - Realplayer öffnet.-
Kind des Lichts
Dunst
Wie tröstet ihr mich nun mit Dunst? Und von euren Antworten bleibt nur Treulosigkeit übrig.
Angesichts des missbrauchenden Gottes: Eine Protesttheologie: "......Aber am wichtigsten ist protestieren; das heisst, die Warhheit bis hin zu Gott sagen. Hier enthält die Tradition viele Beispiele: Abraham der gegen die Zerstörung Sodoms protestiert. Hiob der gegen seinen eigenen Missbrauch protestiert. Das ganze Buch Hiobs ist ein Protest. Hiob lehnt Gott nie ab; Hiob lehnt auch die Macht Gottes nicht ab. Hiob protestiert: ich bin schuldlos; Du, Gott, bist ungerecht. In der Tradition findet man auch liturgische Gedichte in denen gegen das Schlachten der Juden, das immer ein Teil der Kreuzzüge war, protestiert wird. Man findet auch den 'Din Torah' -- ein Gerichtsverfahren, mit Rabbinern als Rechtanswälte und Richter, in dem Gott der Angeklagte ist. Einer der stärksten Texte der Protesttradition ist Psalm 44. Ich habe den Text dieses Psalmes für Sie prepariert und ich möchte ihn Ihnen vorlesen und erklären. Psalm 44 ist in fünf Teile geteilt. Die ersten zwei Teile wurden gerade vor dem Eintritt in einen Krieg hergesagt. Dieser Teil war vielleicht ein Gebet weil wir die Stimmen des Volkes und der Priester hören können. Passen Sie auf den Wechsel von Pronomina zwischen Priester und Volk im zweiten Teil auf. [read 1 and 2] Zwischen dem zweiten und dem dritten Teil ist etwas passiert. Das Volk hat den Krieg verloren; die Niederlage war schwer -- viele Verluste. "
- 2 Gott, wir haben es mit unseren eigenen Ohren gehört,
- unsere Väter haben es uns erzählt,
- was du getan hast zu ihren Zeiten, vor alters.
- 3 Du hast mit deiner Hand Nationen enterbt
- dann hast Du unsere Ahnen eingesetzt;
- Du hast die Völker verderbt, und sie vertrieben.
- 4 Wahrlich, unsere Ahnen haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert,
- ihr Arm half ihnen nicht;
- sondern deine Rechte, dein Arm, und das Licht deines Angesichts
- denn du hattest Wohlgefallen mit ihnen.
- 5 Du, Gott, bist mein König.
- Befehle den Sieg Jakobs!
- 6 Mit dir werden wir unsere Feinde durchbohren.
- Mit deinem Namen werden wir die, die sich uns widersetzen, zertreten.
- 7 Wahrlich, ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen
- und mein Schwert kann mir nicht helfen.
- 8 Wahrlich, du hast uns auch wider unsere Feinde geholfen
- und hast zu Schanden gemacht die, die uns hassen.
- 9 Täglich rühmen wir durch Gott;
- deinem Namen danken wir ewig. Sela.
- 10 Aber jetzt verlässt und beschämst du uns.
- Du ziehst nicht aus mit unserem Heer.
- 11 Du schlägst uns in die Flucht vor unserem Feind.
- Die, die uns hassen, zerfleischen uns freiwillig.
- 12 Du gibst uns wie Schafe zum Frass.
- Du zerstreust uns unter die Nationen.
- 13 Du verkaufst dein Volk umsonst.
- Du gewinnst nichts an ihrem Preis.
- 14 Du machst uns zur Schmach unserer Nachbarn,
- zum Spott und Hohn derer, die um uns sind.
- 15 Du machst uns zum Beispiel unter den Nationen,
- zum Kopfschütteln unter den Völkern.
- 16 Täglich ist meine Schmach vor mir,
- mein Antlitz ist voller Scham
- 17 von den Stimmen der Vorwerfer und Gotteslästerer,
- von dem Wunschbild der Rache am Feind.
- 18 Dies alles ist über uns gekommen,
- doch haben wir dich vergessen?!
- Haben wir deinen Bund verlassen?!
- 19 Unser Herz ist nicht abgefallen,
- noch unser Gang von deinem Weg gewichen.
- 20 Obwohl du uns in betrübtem Ort zerschlägst
- und uns mit tiefer Finsternis bedeckst,
- 21 haben wir den Namen unseres Gottes vergessen?!
- oder unsere Hände in Gebet zum fremden Gott erhoben?!
- 22 Lass Gott selbst es nachprüfen!
- Er kennt ja unseres Herzens Grund!
- 23 Täglich werden wir ja deinetwillen getötet!
- Wir sind wie Schafe zum Schlachten!
- 24 Wache auf!!
- Warum schläfst du, Herr?!
- Erwache!!
- Verstosse uns nicht ewiglich!
- 25 Warum verbirgst du dein Angesicht?!
- Warum vergissest du unser Elend und unsere Drangsal?!
- 26 Denn unsere Seele ist in den Staub zerstampft,
- unser Leib klebt am Erdboden.
- 27 Steh' auf!!
- Hilf uns!!
- Erlöse uns um deiner gnadevollen Liebe willen!!
Kind des Lichts