24 September 2006

Tod

Demo zu
Gedenktag der
Psychiatrie-Toten

von mos - 23.09.2006 19:40
Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) hat den 2. Oktober zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten erklärt. Gedacht wird der durch oder in Folge psychiatrische(r) Behandlung verstorbenen Menschen.Der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Nordrhein-Westfalen (LPE NRW) e.V., ruft zu einer Demonstration auf Das Rechtsinstitut der rechtlichen Betreuung wurde in Deutschland durch das am 1. Januar 1992 in Kraft getretene Betreuungsgesetz geschaffen. Die rechtliche Betreuung ist an die Stelle der früheren Vormundschaft über Volljährige und der Gebrechlichkeitspflegschaft getreten und geht über sie deutlich hinaus. Sie ist im wesentlichen in den §§ 1896ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt. Das gesetzgeberische Ziel der Reform war Betreuung statt Entmündigung, um den Betroffenen Hilfe zu einem frei selbstbestimmten Leben zu leisten. Das Grundrecht auf Selbsbestimmung ergibt sich aus Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetz (GG). .....Quelle


Seufz, an dieser Stelle könnte ich jetzt viel aus beruflichen und privaten Erfahrungen berichten.




Die Wurzeln des Umdenkens (in der Psychiatrie) liegen vor allem in England. Der Quäker William Tuke (1732-1822) gründete 1794 in York ein privates "madhouse", dem er den programmatischen Namen "The Retreat" gab. Die heilsame Einsamkeit in einer idyllischen Landschaft bot Schutz vor der Welt und vor der aus den Fugen geratenen Natur, die sich in der psychischen Krankheit äußerte. Offenbar ist es im "Retreat" gelungen, auf Prügel, Ketten und Zwangsjacken zu verzichten. Besucher waren von der freundlichen Atmosphäre beeindruckt. Gerade auch deshalb beeinflusste das Ideal der heilsamen ländlichen Einsamkeit die Zielvorstellungen der Reformpsychiater des 19. Jahrhunderts nachhaltig. Geschichte der Psychiatrie

Freiheitsglocke Liberty Bell im ehemaligem
Quäkerstaat
Pennsylvanien, Philadelphia



Freilich ist es seltsam, die Erde nicht mehr zu bewohnen,
kaum erlernte Gebräuche nicht mehr zu üben,
Rosen, und andern eigens versprechenden Dingen
nicht die Bedeutung menschlicher Zukunft zu geben;
das, was man war in unendlich ängstlichen Händen,
nicht mehr zu sein, und selbst den eigenen Namen
wegzulassen wie ein zerbrochenes Spielzeug.
Seltsam, die Wünsche nicht weiterzuwünschen. Seltsam, alles, was sich bezog, so lose im Raume
flattern zu sehen. Und das Totsein ist mühsam
und voller Nachholn, daß man allmählich ein wenig
Ewigkeit spürt. - Aber Lebendige machen alle den Fehler, daß sie zu stark unterscheiden. Engel (sagt man) wüßten oft nicht, ob sie unter
Lebenden gehn oder Toten. Die ewige Strömung reißt durch beide Bereiche alle Alter immer mit sich und übertönt sie in beiden.


(Aus: Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke:)

So ist es!

Meines Wesens Dunkelstunden Interpret / Silvan Wagner
- Webradio - Realplayer öffnet.-



Kind des Lichts

Dunst

Hi 21, 34
Wie tröstet ihr mich nun mit Dunst? Und von euren Antworten bleibt nur Treulosigkeit übrig.

Angesichts des missbrauchenden Gottes: Eine Protesttheologie: "......Aber am wichtigsten ist protestieren; das heisst, die Warhheit bis hin zu Gott sagen. Hier enthält die Tradition viele Beispiele: Abraham der gegen die Zerstörung Sodoms protestiert. Hiob der gegen seinen eigenen Missbrauch protestiert. Das ganze Buch Hiobs ist ein Protest. Hiob lehnt Gott nie ab; Hiob lehnt auch die Macht Gottes nicht ab. Hiob protestiert: ich bin schuldlos; Du, Gott, bist ungerecht. In der Tradition findet man auch liturgische Gedichte in denen gegen das Schlachten der Juden, das immer ein Teil der Kreuzzüge war, protestiert wird. Man findet auch den 'Din Torah' -- ein Gerichtsverfahren, mit Rabbinern als Rechtanswälte und Richter, in dem Gott der Angeklagte ist. Einer der stärksten Texte der Protesttradition ist Psalm 44. Ich habe den Text dieses Psalmes für Sie prepariert und ich möchte ihn Ihnen vorlesen und erklären. Psalm 44 ist in fünf Teile geteilt. Die ersten zwei Teile wurden gerade vor dem Eintritt in einen Krieg hergesagt. Dieser Teil war vielleicht ein Gebet weil wir die Stimmen des Volkes und der Priester hören können. Passen Sie auf den Wechsel von Pronomina zwischen Priester und Volk im zweiten Teil auf. [read 1 and 2] Zwischen dem zweiten und dem dritten Teil ist etwas passiert. Das Volk hat den Krieg verloren; die Niederlage war schwer -- viele Verluste. "


2 Gott, wir haben es mit unseren eigenen Ohren gehört,
unsere Väter haben es uns erzählt,
was du getan hast zu ihren Zeiten, vor alters.
3 Du hast mit deiner Hand Nationen enterbt
dann hast Du unsere Ahnen eingesetzt;
Du hast die Völker verderbt, und sie vertrieben.
4 Wahrlich, unsere Ahnen haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert,
ihr Arm half ihnen nicht;
sondern deine Rechte, dein Arm, und das Licht deines Angesichts
denn du hattest Wohlgefallen mit ihnen.
5 Du, Gott, bist mein König.
Befehle den Sieg Jakobs!
6 Mit dir werden wir unsere Feinde durchbohren.
Mit deinem Namen werden wir die, die sich uns widersetzen, zertreten.
7 Wahrlich, ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen
und mein Schwert kann mir nicht helfen.
8 Wahrlich, du hast uns auch wider unsere Feinde geholfen
und hast zu Schanden gemacht die, die uns hassen.
9 Täglich rühmen wir durch Gott;
deinem Namen danken wir ewig. Sela.
10 Aber jetzt verlässt und beschämst du uns.
Du ziehst nicht aus mit unserem Heer.
11 Du schlägst uns in die Flucht vor unserem Feind.
Die, die uns hassen, zerfleischen uns freiwillig.
12 Du gibst uns wie Schafe zum Frass.
Du zerstreust uns unter die Nationen.
13 Du verkaufst dein Volk umsonst.
Du gewinnst nichts an ihrem Preis.
14 Du machst uns zur Schmach unserer Nachbarn,
zum Spott und Hohn derer, die um uns sind.
15 Du machst uns zum Beispiel unter den Nationen,
zum Kopfschütteln unter den Völkern.
16 Täglich ist meine Schmach vor mir,
mein Antlitz ist voller Scham
17 von den Stimmen der Vorwerfer und Gotteslästerer,
von dem Wunschbild der Rache am Feind.
18 Dies alles ist über uns gekommen,
doch haben wir dich vergessen?!
Haben wir deinen Bund verlassen?!
19 Unser Herz ist nicht abgefallen,
noch unser Gang von deinem Weg gewichen.
20 Obwohl du uns in betrübtem Ort zerschlägst
und uns mit tiefer Finsternis bedeckst,
21 haben wir den Namen unseres Gottes vergessen?!
oder unsere Hände in Gebet zum fremden Gott erhoben?!
22 Lass Gott selbst es nachprüfen!
Er kennt ja unseres Herzens Grund!
23 Täglich werden wir ja deinetwillen getötet!
Wir sind wie Schafe zum Schlachten!
24 Wache auf!!
Warum schläfst du, Herr?!
Erwache!!
Verstosse uns nicht ewiglich!
25 Warum verbirgst du dein Angesicht?!
Warum vergissest du unser Elend und unsere Drangsal?!
26 Denn unsere Seele ist in den Staub zerstampft,
unser Leib klebt am Erdboden.
27 Steh' auf!!
Hilf uns!!
Erlöse uns um deiner gnadevollen Liebe willen!!



Kind des Lichts

22 September 2006

Tod



Von Fieberschüben erholt, bin ich tatsächlich zur Bestattung gekommen. Ich hatte Zweifel, dass ich es schaffe. Ich zog, dank Ausleihen von Herrenbekleidung, nicht fein gemacht, aber Hauptsache in Schwarz, los. So kurzfristig war nichts Besseres zu besorgen. Ohne die schwarze Kluft wäre ich schwer aus dem Rahmen gefallen. Anderes war kleineres Übel. Die Hosenbeine wurden mit Gummi hochgezogen und die vielen Knöpfe am Hosenschlitz wurden nicht alle geschlossen. Bevor man die alle auf hat, hätte leicht ein Malheur passieren können.

Die Bestattungsmesse, in der Kirche (scheußlich grauer Betonkasten, aus den 60er Jahren), die ich seit Jugendtagen nicht mehr von Innen sah, war in etwa wie vorgedacht. Bis auf Verwandte waren kaum andere da. Aber die Verwandten erschienen nahezu vollständig. Immer wieder erstaunlich, dass man zu Beerdigungsfeiern Zeit findet. Der letzte noch lebende Bruder der Mutter war bspw. in 50 Jahren ein einziges Mal bei ihr zu Besuch. Manch anderer war noch nie da.

Der Pfarrer erwähnte kurz, dass der Verstorbene nach seiner Ausbildung in die Stadt zog, weil er zu wenig für Familiengründung verdiente, 40 Jahre in einer Firma war, 50 Jahre dort lebte, sich gut mit Handwerklichem selbst beschäftigen konnte, ein guter Vater und Ehemann war. Der größte Teil richtig, war das Alles. Den guten Vater kann ich, mit meinem Erleben, nicht bestätigen. Und was den Ehemann angeht, hat die Mutter, meines Wissens, mir gegenüber nie verlauten lassen, das er gut war. Sie hat viel gelitten, weil er tagelang beleidigt schweigen konnte. Das hat sie oft erzählt. Aber gut fand sie bestimmt, dass er sein Einkommen immer an sie abgab, sie dann Taschengeld an ihn ausgab. Ansonsten war für ihn wichtig, dass das Essen pünktlich, auf die Minute, auf dem Tisch stand. Geschah dies nicht, konnten Schüsseln an die Wand fliegen. Das sah dann auch mal sauerkrautig aus. Nicht das er hauswirtschaftlich unbegabt gewesen wäre, aber bei, lt. seinen Äußerungen, "drei Weibern" im Haus, erwartete er zu Solchem eine Bedienung von hinten bis vorne, wusste einen Pascha herauszukehren. Alle paar Jahre zeigt er auch mal, dass er es besser konnte, wie alle Weiber. Dann wurde Cremekuchen gebacken, Schürze genäht, der Abstellraum geschrubbt. Was die Häufigkeit angeht, soll sich in Manchem etwas geändert haben, wie die Kinder aus dem Haus waren.

Zurück zur Predigt. Der Pfarrer baute diese auf eine der letzten Fragen des Verstorbenen an die Mutter auf: "Wo wird es hingehen?" Der Pfarrer sprach von den vorbereiteten Wohnungen, Weiterleben. (Das Thema himmliche Wohnungen erscheint mir eine sehr materielle Ausrichtung.) Ich habe keine Vorstellung, kann es so jedenfalls nicht glauben.
Mit der Kirchengymnastik "sitzen, stehen, knien", in der richtigen Reihenfolge, hatten so ziemlich alle Gäste Probleme. Obwohl nahezu alles katholisch, hatte man scheinbar keine Beziehung mehr dazu. Teilweise äußerten die Verwandten auch, dass sie keinen Draht zur Kirche haben. So war ich dann nicht allein damit. Wäre peinlich gewesen, wenn ich allein hilflos rumgeturnt wäre. Zu den Liedern suchte nicht nur ich vergeblich einen Anschlag der Seitenzahl. Küster und Pfarrer sangen mehr oder weniger allein.
Endlich das letzte Lied im Gesangbuch gefunden, erinnerte ich die Melodie noch. Aber der Text passte nicht zu meiner Glaubensauffassung, weil Anbetung eines Menschen, der nicht mehr unter uns ist. Zur Anrufung des aktuell Verstorbenen hat der Pfarrer auch aufgerufen. Ich dachte, nach katholischem Kirchenrecht sei das frühestens mit Seligsprechung möglich. Aber für Angehörige gelten dann scheinbar Ausnahmen. Man lernt nicht aus. Die Messe hat mich im Übrigen nicht berührt. Ich verstehe nicht, wie Menschen das etwas geben kann.

Am Grab überrollten Gefühle. Aber nicht weil ich geistig in dem Sarg einen guten Vater sah.
Vielleicht ging es Mutter, Schwester und Neffe anders. Sicher ist, dass sie schon allein auf Grund dessen, dass sie in einem Haus wohnen, intensivere Beziehung hatten. Für den Neffen gilt es nicht mehr. Er ist bald nach dem er die Schule verlassen hat, mit 16 J., erst mal zu einer 42 jährigen Freundin gezogen, hat danach meist Sozialhilfe bezogen, dauernd irgendwo Schulden gemacht und für ein knappes Jahr landete er auch mal in Haft, dann in Obdachlosenunterkünften. Ich weiß, dass der Opa ihm oft zusteckte. Er mag sich mindestens äußerlich im Enkel wiedererkannt haben. Bei Oma war seitens des Neffen wohl kaum etwas zu holen. Diese hatte von Anbeginn seines Lebens offensichtlich nichts für ihn übrig. Meine Schwester und Sohn sind auch alles andere wie Harmonie.


Ich sah ein paar Verwandte, die ich noch nicht kannte, u. a. einen Cousen, der nun bereits um die 55 Jahre ist und auch meinen Großneffen das erste mal. Während dem Kaffee saß ich im engsten Familienkreis, wobei insbesondere die Schwester mich schnitt. Anlass: Ich hatte die Erwartung des Vaters (oder auch der Mutter) nicht erfüllt. Das hat sie mir beigebracht. Ich habe geschwiegen. Ausgerechnet auf einer Bestattung gräbt man keine Leichen aus. Davon abgesehen wurde schon früher deutlich, dass sie sich an Vieles nicht erinnert oder nicht erinnern will. Aber völlig unwissend ist sie auch nicht.

Ausnahme zu Verwandten, am Tisch, war die jüngste Tochter Regina, der Erstvermieter. Dort verbrachte ich meine ersten sechs Lebensjahre. Die Wohnung war erbärmlich klein, mit massiver Schräge, winzigen Fenstern, die der Verstorbene auch noch verdunkelte, mit einem Rahmen, der mit schwarzer Pappe ausgelegt war. Das tat er wegen seiner häufigen Nachtschicht, damit er am Tag schlafen konnte. Ich erinnere viele Wachstunden in dieser Dunkelheit, in denen ich meine Pappbilderbücher knabberte. Die Wohnung der Vermieter, im Erdgeschoss, war vergleichsweise groß, hell, freundlich. Ich war dort spürbar gut gelitten. Deshalb war das damals ein Lichtblick für mich, wenn ich dort sein durfte. Ich wurde von der Vermieterin auch manches mal vor einer Tracht Prügel gerettet, weil sie heimlich meine verschmutzte Wäsche gewaschen und gefönt hat. die dann am Abend, wenn Mutter von der Arbeit zurück kam, wieder trocken war. Wenn ich damals menschliche Engel erlebte, dann war es dort.
Regina, 5 Jahre älter, hat mit mir gespielt,
mich gerne verwahrt, wie sie jetzt noch zu berichten wusste. Sie verhalf gelegentlich dazu, dass ich mal, abgesehen von Kindertagesstätte, vor die Türe kam. Die Kindertagesstätte mochte ich nicht, weil mich die Erzieherin mit Wort und Tat quälte. In meinem 6ten Lebensjahr zogen wir dort weg, weil ein Haus gekauft wurde.



1961

Regina schenkte mir eine Puppe zum Abschied, die ich nach ihr benannte. Ich sah Regina dann bis zur Bestattung des Verstorbenen nie wieder. Selten hörte ich auf Umweg Mutter noch etwas von ihr. Kein Mädchen, dass mit Puppen spielte, sondern sich eher mit Lego, Mikroskop, etc. befasste, wurde die bezeichnete Puppe damals für mich Alles, soweit es psychische Entlastung brachte. Die Puppe hörte in meiner Phantasie zu. Irgendwann hatte die Schwester der ohnehin nicht besonders hübschen Babypuppe ein Auge ausgestochen und sie sah sehr leidend aus. Aber das tat ihrer Funktion keinen Abbruch. Grausam war hingegen, wenn die Mutter, in Bestrafungsaktionen, diese Puppe wegnahm. Dann fühlte ich mich völlig verlassen.
Es war mehr, wie irgendeine Puppe für mich. Für mich ein Ersatzmensch, wusste die Mutter offensichtlich, wie weh sie damit tat. Weder Hilfe, noch Abgrenzung oder zur Wehr setzen, war möglich. Im neuen Umfeld gab es keine so warmherzige Nachbarschaft. Entweder hatte der Verstorbene oder der kinderlose Nachbar Nachtschicht. Folglich musste man, am Tag, nahezu immer im hellhörigen Reihenhaus, Marke Billigbau, schleichen. Ansonsten gab es Ärger. Wenn ich Kontakte hatte, war es nicht recht, wurde es bestraft, soweit man davon erfahren hat. Das es raus kam, dafür sorgte immer eine Kollegin der Mutter. Blöde Petze!!! Zur Ablehnung genügte anderer Dialekt und/ oder schulische Ehrenrunden der Schulfreundinnen. Die Kurzschuljahre hatten viele nicht verkraftet, so das Ehrenrunden fast die Regel waren. Später genügten auch, das eine Freundin ältere Brüder hatte. Zu dem wohnte sie ein wenig weiter weg. Es war so auch noch eine kaum befahrene Straße zu überqueren. Das war verboten. Die Gefahren Drinnen interessierten nicht. Dummerweise gab es in dem Radius in dem ich mich bewegen durfte, nichts anderes.

Die Person Regina wurde nicht vergessen, verblasste aber in meiner Erinnerung, während die Puppe Regina bis ungefähr 12te Lj neben mir im Bett liegen blieb, soweit sie nicht von Mutter versteckt war.



Ich saß fast während gesamter Zeit, am 21.09.06, nach Bestattung, mit Regina zusammen. Dabei empfand ich eine große Seelenverwandtschaft während dem Gespräch mit ihr. Wir sprachen über damals, Gott und Welt. So wurde Licht spürbar. Sie konnte sich u. a. auch jetzt noch mit daran freuen, was sie mir damals, mit ihrer Puppe (einem Teil ihrer selbst) gegeben hat. Das hatte sie ja seinerzeit nicht mehr erfahren.

Vater und Tochter.....



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Kinderaugen schreien



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Kirchliche Nachrichten

22.09.2006 13:22
Priesterweihe nach Kirchenkritik in OÖ nachgeholt

Ein oberösterreichischer Diakon, der in einem Zeitungsinterview Kritik an der Kirche geübt hatte, ist Freitagvormittag im Linzer Mariendom zum Priester geweiht worden. Er hatte sich gegen den Pflichtzölibat und für die Frauen-Priesterweihe ausgesprochen. Seine eigene Weihe, die er Ende Juni erhalten hätte sollen, wurde daraufhin verschoben....................................
http://www.kleine.at/nachrichten/politik/218715/index.do

Glauben Katholiken die Bibel als Gottesoffenbarung oder eher das Kirchenrecht?


„Das Zitat trifft nur auf eine Minderheit der Muslime zu“
17. September 2006
Eine byzantinische Quellenedition in französischer Sprache, die 1966 erschienen ist, sorgt für Aufregung in aller Welt: Der emeritierte Theologe Adel-Théodore Khoury, aus dessen Buch der Papst in seiner umstrittenen Regensburger Rede zitierte, im Interview......
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~ECE249D830357497CAC11D2E05FB971B9~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Sonntagsblatt
Ausgabe: 39 - vom: 24.09.2006

Gewitter nach Papstwetter Papst, Ökumene und interreligiöser Dialog Von Lutz Taubert In Bayern nahmen wir eine katholische Schönwetter-Veranstaltung wahr, an deren Inszenierung auch wir Evangelische unsere Freude hatten. Doch danach brach ein weltweites interreligiöses Gewitter los............
So hat - um zur innerchristlichen Ökumene zu kommen - der Papst in einer fast beiläufigen Weise eingangs einer ökumenischen Vesper die evangelischen Kirchen auf die hinteren Ränge verwiesen, indem er sie pauschal als »Freunde aus den verschiedenen Traditionen der Reformation« begrüßte. Kirche sind wir in den Augen der Katholiken nicht, und dass das der Papst im Land der Reformation mit einer solchen protokollarischen Gewichtung deutlich macht, zeigt, dass uns auch zu allererst dieses trennt: Die katholische Seite nimmt uns nicht auf gleicher Augenhöhe wahr.
Das tut nicht nur weh, sondern hat auch inhaltliche Folgen: Der wechselseitige Respekt wäre Voraussetzung für einen Dialog, der aus Postion und Gegenposition zu einer höheren Form der theologischen Wahrheit findet...........
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2006_39_03_01.htm

Wen es trifft, darf empfindlich sein?


22.09.2006
Erzbischof Tutu schämt sich für Kirche

Johannesburg (queer.de) - Erzbischof Desmond Tutu schämt sich wegen der Ablehnung von Homosexuellen für seine anglikanische Kirche. Das geht aus der ersten autorisierten Biografie des Friedensnobelpreisträgers hervor, die in Teilen heute veröffentlicht wurde. Das Buch "Rabble-rouser for Peace("Aufrüher für den Frieden") soll zu Tutus 75. Geburtstag am 7. Oktober herauskommen. Dort wird aus einem Brief an den früheren Chef der anglikanischen Weltkirche, Erzbischof George Carey, zitiert, in dem es unter anderem heißt: "Ich schäme mich dafür, Anglikaner zu sein". Grund für diese Aussage sei ein Beschluss der Kirche im Jahre 1998 gewesen, der festlegte, dass schwule Sexualität "nicht vereinbar mit der Heiligen Schrift" sei. "Er fand es empörend, dass die Kirchenführer besessen waren vom Thema Sexualität, während Aids und Armut wüteten", so John Allen, Autor der Biografie, zur Nachrichtenagentur AP. (dk)
http://www.queer.de/news_detail.php?article_id=5630

Welcher Kirche könnte man ohne Scham angehören?

Kind des Lichts

Feiertag



Schana Towa Umetuka 5767
Le-Schana towa tikatewu wetechatemu
Ein gutes Jahr 5767. Möget ihr zu einem gutem Jahr eingeschrieben und besiegelt sein.


Die Zeit vor Neujahr
http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/kippur/idx-elul.htm


Rosch ha-Schana (jüdisches Neujahrsfest)
Das neue jüdische Jahr beginnt heute, am 22.09.2006
http://de.wikipedia.org/wiki/Rosch_ha-Schanah

http://www.jg-regensburg.de/tishrei1.html


1. Der Anfang uns'rer Welt war Bereschit,
ein Licht das uns ewig zusammenhält.
Persönlichkeiten führen uns durch die Geschichte,
deren Weg nicht immer einfach war.

2. Doch wir sind nun bereit! Jeder hat die Kraft,
einen weiten Schritt zu gehen.
Wir wollen aufstehen! Tapferkeit verbreiten!
Fühlt in euch das Licht der Jüdischkeit!!!

3. Achdut weEmuna - zeigen uns den Weg!
Ein Licht zu entfachen - hier auf Machane!!!
Durch Wissen und Einsatz schreiten wir zur Tat -
etwas zu bewegen, das ist was uns ausmacht!

Refrain:
ERETZ ISRAEL - Unser Licht forever!!!
Einigkeit, Judentum together!!!
Ein funke entspringt, entzündet unser Feuer!!!
Flammen greifen über hier auf MACHANE OR!!!

4. Mit Stärke und Vertrauen ziehen wir durchs Leben.
Machane hilft uns durchzustehen.
Früher war es oft so, dass man uns nicht hörte
und die Hoffnung dabei verloren ging.

5. Doch gestern ist nun heute.
Zeit etwas zu ändern, Mut für seinen Glauben einzustehen!!!
Seit 3000 Jahren kämpfen wir für unser Recht,
ein teil dieser Welt zu sein!!!

6. Das Böse stieg empor, Dunkelheit brach an.
Sooft in unserer Zeit, was für'n Balagan!
Jad be jad zusammen, anachnu Israel!!!
Ein Licht durchdringt die Wolken, es werde wieder hell!!!

Verfasser unbekannt.


Kind des Lichts

21 September 2006

Licht (Vater) der Lichter

Hinter den Göttern (Menschen) steht ein einziger Gott


Jahwe
= Er war! Er ist! Er wird sein!

Gottesnamen im Judentum
Gott ist", Gott wird sein" oder auch Gott lebt"

Gottesnamen im Hinduismus
Baghavad Gita, 17, 13 Krishna spricht:
Dreifach der Gottheit heil´ger Nam`Ist: Gott! Du bist! Das Seiende! Dreifach auch, was daraus entsprang: Die Weisen, Opfer, Dankgebet.

Vater (Licht) der Lichter; Licht in jedem Menschen

Jak 1, 17
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch eines Wechsels Schatten. O. Beschattung

Joh. 1, 9
Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.

Baghavadgita, 13, 17
Er wird der Lichter Licht genannt, das alle Finsternis zerstreut. Er weilt in jedes Wesens Herz, vom vollerwachten Selbst erkannt.

Sündenvergebung
Psalm 51,19
Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.

Baghavad Gita, 9, 30
Ein Sünder selbst, der Übles tat, doch dann sich gänzlich mir ergab, gilt als entsühnt und ist mir lieb, weil er sich recht entschieden hat.

Der Weg
Joh 14, 6
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

Joh 1, 4
In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.


Baghavad Gita, 9, 18
Ich bin der Weg, Hilfe und Heil, der Wesen Herr, Erlöser, Freund, Ihr Ursprung, End´und Heimatstatt, der Seele Licht, das nie erlischt.

Baghavad Gita, 8, 22
Wer meinem Sein sich liebend eint, gelangt zu dieses Reiches Herrn, der aller Wesen Ursprung ist und alle Welten rief ins Sein.

Ein Widerspruch? Nein, das ist für mich kein Widerspruch. Gott ist Geist und im Geist und in der Wahrheit anzubeten. Krishna war eine Gestalt wie Jesus, mit dem Geist in sich, aber beide waren kein Gott. Ich nenne Gott Jahwe, aber wenn er anders genannt wird, wird er sicher auch gehört.


Kind des Lichts

20 September 2006

Kind des Lichts


Zu der Weblog-Bezeichnung Kind des Lichts habe ich unterschiedliche Reaktionen erhalten. Alles je nach dem, was jemand damit verbindet, bzw. wie er/sie mich einschätzt.

Natürlich verbinde auch ich etwas damit. Es muss aber nicht mit dem, was andere denken, identisch sein.



Ein Gutachten

Bedenk' es wohl, eh' du sie taufst!
Bedeutsam sind die Namen;
Und fasse mir dein liebes Bild
Nun in den rechten Rahmen.
Denn ob der Nam' den Menschen macht,
Ob sich der Mensch den Namen,
Das ist, weshalb mir oft, mein Freund,
Bescheidne Zweifel kamen;
Eins aber weiß ich ganz gewiß,
Bedeutsam sind die Namen!
So schickt für Mädchen Lisbeth sich,
Elisabeth für Damen;
Auch fing sich oft ein Freier schon,
Dem Fischlein gleich am Hamen,
An einem ambraduftigen,
Klanghaften Mädchennamen.
(Theodor Storm)


Kind des Lichts - ist:
1. mein erster (von drei) Vornamen übersetzt:
Pers. Ursprung = Kind des Lichts, gemäss der
Vorstellung der Perle als Tautropfe, der durch
Mondlicht verändert wurde. Aus dem lat. übernommen,
verkürzt "Perle".
(Insoweit habe ich mir den Namen nicht selbst
gegeben. :-) Wer sich an biblische Bilder erinnert sieht,

sei auch erinnert, dass diese teilweise dem Persichen Vorstellungen entnommen wurden.


2. Bibelzitat u. a.
Joh 1,9 „das wahre Licht, das "jeden Menschen"
erleuchtet, kam in die Welt“.
(Mit diesem Zitat kein christl. Ausnahmezustand)


3. Wissenschaft
Licht, in den DNA, wurde 1990 festgestellt
(Biophysiker und Molekularbiologe Dr. Pjotr Garjajev)
(Die Bibel, aber nicht nur dieses sogenannte "heilige"
Buch, hat demnach dazu recht - im Menschen ist Licht-!)


4. Religiöse Einflüsse
Quäker = Zitterer (Entstehung 17 Jh., ohne Lehre, Dogmen,
Sakramente,..heute in Europa nicht nur Christen.)
Ursprünglicher Name der Quäker: "Kinder des Lichts"
Reale Kontakte ( ohne Mitgliedschaft) 1987-1990,
verloren sich mit Umzug und Studium.
Heute bin ich nur noch Symphatisantin.
Einen ausführlicheren Bericht meinerseits, zu Quäkern,
wurde unter Aeropag über nommen.



Kind des Lichts

19 September 2006

Tod

Heute erhielt ich Nachricht von der Mutter, dass ihr Gatte bereits am 14.09.06 verstorben ist, am 21.09.06 beerdigt wird. Er starb dank falsch verordneter Medikamente und folgendem Nierenversagen. Mutter meinte, er habe vor seinem Tod gesagt, dass ich nicht zur Beerdigung kommen brauche. Anlass: Ich war lange nicht dort! (Abgesehen vom gestörten Verhältnis sah ich die Lage nach meinem Ermessen nicht so akut. Nach letzten Mitteilungen der Mutter, am 06.09.06, hatte er im Krankenhaus Pflegestufe 1 erhalten, konnte wegen Kreislaufschwäche nicht an der Bandscheibe operiert werden.)
Ich habe jedenfalls erwidert: "Nun gut, dann komme ich eben nicht zur Beerdigung!" Sie lenkte ein und ich erklärte: "Wenn ich komme, komme ich ohnehin nicht für ihn, sondern für dich. Er merkt nichts mehr davon.

Als Kind hatte ich die Vorstellung, das man bei der eigenen Beerdigung zusieht. Heute kann ich mir das nicht mehr vorstellen. Vielleicht hatte er solche Gedanken. Bekannt war durch Mutter, dass er über das, was nach dem Tod sein wird, nachdachte, sie fragte: "Was wird wohl sein?" Sie habe geantwortet: "Mir ist es egal, es ist auch egal, wenn ich in eine Hölle komme. Wenn ich an Hölle im Jenseits glauben würde, wäre mir der Gedanke in Solches zu kommen, nicht egal. Zu beweisen ist im Hinblick auf Jenseits meines Erachtens nichts. Aber ich glaube und hoffe doch mehr oder weniger auf ein Jenseits. Allerdings irgendwie anders wie von Bibel, bzw. Kirchen beschrieben. Ein Gott der Menschen ewig leiden lässt oder vernichtet, wäre ein Gott der keine Feindesliebe weiß, im Übrigen einen Teil seiner selbst vernichtet. Damit würde er seine Forderungen an Menschen, mit seinen Taten, unterbieten. Folglich wäre es kein Gott.
Ich gehe davon aus, dass sich der letzte Atemzug, mit dem großen Atem verbindet. Vielleicht ist man dann Wind? Welche Wahrnehmung hat der Wind? An dem Punkt bin ich mit meinen Vorstellungen zu Ende. Goldene Straßen, Wohnungen, etc., also materiell, denke ich mir ein Jenseits, soweit es das gibt, jedenfalls auch nicht. Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass gar keine Anforderungen mehr da sind, wie nur noch "Halleluja" singen. Aber welche Anforderung könnte dann sein?Ohne heiraten, ohne Meinungsverschiedenheiten, ohne Essen, ohne Sorgen? Nur noch Halleluja? Ich fürchte, da würde mir doch einiges fehlen. Weniger Stress, weniger Zwänge, weniger Ängste, weniger Sorgen, kein Hunger, Krieg und Leiden, kein Kampf um Daseinsberechtigungen, wie es in der Welt teilweise ist, wäre dennoch Wunsch. Aber vielleicht sollte man dass besser schon irgendwie im Diesseits anstreben. Je nach Verfassung machen mich Jenseitsvertröstungen jedenfalls sehr sauer und Höllenvertreter noch viel mehr.

Kind des Lichts

18 September 2006

Video


Lach*, Aktenzeichen XY! Irgendwie sieht das Multiple aus. Aber interessant, was man alles machen, sogar schaffen kann. Wer hier nur schwarze Fläche sieht, muss u. U. etwas warten. Je nach Explorer, dauert es länger.

Kind des Lichts

Menschenwürde


Nach Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes ist die Würde des Menschen unantastbar; sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Die Menschenwürde verbietet es dem Staat, den Menschen zum Objekt staatlichen Handelns zu machen. Der Mensch muß stets als Person respektiert werden.

Menschenrechte und Menschenwürde, haben Grundlagen in Religion, Goldene Regel, Liebe, Barmherzigkeit, Gütekraft, Erlösung.



Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang.




Kind des Lichts

17 September 2006

Mächtige Wasser


Wenn die mächtigen Wasser deinen Kopf bedecken,
Dir die Seele ersticken und die Flamme, die darin brennt ...
Wenn wilde Fluten des Chaos dich mitziehem in ihrer Strömung
Und dich wegreißen von deinem Halt im Leben ...
Schau tiefer. Jenseits der Seele.
Denn Seele selbst, genauso wie die Flamme, die sie beherbergt,
sind verwurzelt in einer ruhig heiteren Göttlichen Welt der Emanation,
einer Welt der Stille und erhabenen Harmonie.
Aber die Unruhe dieser Welt hat ihre Wurzel sogar in noch höheren
Bereichen, in einer Welt des Chaos aus ungebundenem, ungezügeltem
Licht, das vor der geordneten Emanation begrenzter Wesen existierte.
"-und die Welt war wüst und leer, mit
Dunkelheit über dem Gesicht der Tiefe."
Du musst also tiefer vordringen als diese Wurzeln, um die Kohlen, von
denen die Flamme aufstieg, zu finden, und den Feuerstein, von dem
der Funke geschlagen wurde. Tiefer, bis die ursprünliche Essenz
der Seele erreichts, jenseits der Emanation, jenseits des Lichts -
sogar jenseits des unbegrenzten Lichts, das noch vor der Schöpfung
war. Dort, wo es nichts anderes gibt als den fruchtbaren Gedanken, der
alles inspirierte, was ist, was war und noch sein wird.
Und was war dieser Gedanke?
Es war der Gedanke an dich, hier und jetzt, in deinem Ringen mit
dieser Welt, und der herrliche Geschmack deiner Befreiung.

Rabbi Menachem Mendel Schneerson

1.Mo. 1-4


"Ein Rabbi fragte einen seiner Schüler: ,Wann weicht die Nacht dem Tag? Woran erkennt man das?' Der versuchte eine Antwort: ,Vielleicht wenn man den ersten Lichtschimmer am Himmel sieht? Oder wenn man einen Busch schon von einem Menschen unterscheiden kann?' ,Nein', sagte der Rabbi, ,die Nacht weicht dem Tag, wenn der eine im Gesicht des anderen den Bruder oder die Schwester erkennt. Solange das nicht der Fall ist, ist die Nacht noch in uns.'" (H. M. Schulz, Ein Jahr in Gottes Werkstatt)




Am Anfang war der Gedanke........


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16 September 2006

Religionskritik

Selbst wenn es einen Gott gäbe, würde das nichts ändern; das ist unser Standpunkt. Nicht, als ob wir glaubten, dass Gott existiert, aber wir denken, dass die Frage nicht die seiner Existenz ist. Der Mensch muss sich selber wieder finden und sich überzeugen, dass ihn nichts vor ihm selber retten kann, wäre es auch ein gültiger Beweis der Existenz Gottes.
Jean-Paul Sartre



Ob er letztlich Gleiches meint, wie die Religiösen? Ich nehme an, dass der Mensch, der sich selbst findet, dass Göttliche, das Licht welches in allen Menschen ist, findet. Joh 1,9

Plädoyer gegen religiöse Intoleranz
Richard Rorty und Gianni Vattimo: "Die Zukunft der Religion"
Rezensiert von Rudolf Walther


Die einzigen Menschen weltweit, die Christus und seine Lehren nicht als gewaltfrei betrachten, sind Christen.
Mahatma Gandhi


Kind des Lichts